#Aktionsplan Queeres nürnberg

Chronologisch von oben nach unten: Vorstellung Aktionsplan (2022), Stadtrat verabschiedet Aktionsplan Queeres Nürnberg (2022); Antrag Masterplan (2020)

Vorstellung und Diskussion "Aktionsplan queeres Nürnberg" im Presseclub 2022

Diskussion

Vorstellung Aktionsplan

Die Verwaltung der Stadt Nürnberg präsentierte am ersten Mai-Mittwoch den „Aktionsplan Queeres Nürnberg“ im Nürnberger Presseclub. Als erste Stadt Bayerns hat die Frankenmetropole einen eigenen Aktionsplan zu den Belangen von Lesben, Schwulen, Bi*, Trans* und Interpersonen erstellt, mit Hilfe der queeren Community. Rund 50 Menschen waren im Saal und lauschten den Redebeiträgen. Zuerst begrüßte Stadtrat Dr. Ulrich Blaschke die Anwesenden, denn mit seinem Antrag im Stadtrat vor zwei Jahren kam alles ins Rollen. Organisatorin des Abends Christine Burmann übernahm gemeinsam mit Lukas Geyer die Moderation. Gleich zum Anfang berichtete Tessa Ganserer (MdB), dass die neue Bundesregierung den Reformstau mit dem gesellschaftspolitischen Stillstand auflösen will. Viele Forderungen der queeren Community stehen im Koalitionsvertrag. Wie etwa eine Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes, die Gleichstellung der Elternschaft oder ein bundesweiter Aktionsplan. Auch der Fördertopf „Demokratie leben“, der viele queere Projekte finanziell unterstützt, soll mit weiteren 15 Millionen Euro ausgestattet werden. Auf dem Podium war zum Nürnberger Aktionsplan immer wieder vom Geist der Uschi Unsinn zu hören, denn sie hat sich bei der Ausarbeitung des Planes maßgeblich engagiert gehabt. Die Verwaltung hat auch zugegeben, dass es noch viele ‚Dicke Bretter“ zu bohren gilt. Von der Sammlung der queeren Geschichte, inklusive Straßenbenennungen nach queeren Aktivisten, bis zur sexuellen Aufklärung und Weiterbildung reichen die Maßnahmen. Im Erstellungsprozess des Aktionsplanes fiel den Beteiligten auch die Hilflosigkeit bei Lehrkräften im schulischen Bereich bei dem Thema auf. Maßgeblicher Erfolg liegt unter anderem in der Motivation der Lehrkräfte. Vor allem aber auch in der Einbindung der Elternverbände. Viele queere Lehrer haben keine Angst vor dem Coming out gegenüber Kollegen oder Kindern, sondern vor den Eltern. Im Jugendbereich sind erste Queer Treffs schon entstanden und werden gut angenommen. Im Seniorenbereich soll eine erste Fachtagung die Beteiligten sensibilisieren. Die beschlossene Pension für queere Obdachlose schleppt sich aktuell mit der Umsetzung, weil noch keine passende Immobilie gefunden wurde. Christine Burmann betonte nochmal ausdrücklich, falls es eine Form der Diskriminierung in irgendeiner Art geben sollte, dies auch der Verwaltung zu melden. Nur dann kann die Stadt tätig werden. Außerdem soll eine Delegation aus der Stadt Nürnberg den CSD in Krakau besuchen, inklusive der Möglichkeit, dass auch Personen aus der Community an der Fahrt teilnehmen können. Fazit der Verwaltung: Es gibt schon viel, aber man kann noch mehr tun. (NK)

 

GAYCON Mai 2022    

Nürnberg schreibt Geschichte: Als erste Stadt in Bayern hat sie einen queeren Aktionsplan. Darüber freut sich auch Oberbürgermeister Marcus König (Foto: GAYCON Archiv)

Städtepremiere

Stadtrat verabschiedet Aktionsplan „Queeres Nürnberg“

Ein historischer Moment in der queeren Geschichte der Frankenmetropole: Am letzten Februar-Mittwoch hat der Nürnberger Stadtrat mit sehr großer Mehrheit den bayernweit ersten und bislang einzigen kommunalen Aktionsplan zur besseren Berücksichtigung der Belange von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Interpersonen (LSBTIQ*) beschlossen. Ziel ist, die Verwaltung für spezifische Belange queerer Menschen zu sensibilisieren und städtische Angebote für alle zugänglich zu machen.

 

„Dieser Aktionsplan ist das Ergebnis eines Prozesses, der, unter Corona-Bedingungen, in den Jahren 2020 und 2021 von vielen engagierten Menschen aus der Zivilgesellschaft und aus der Verwaltung erarbeitet wurde. Er wird dazu beitragen, die Sichtbarkeit queeren Lebens zu erhöhen, Beratungsstrukturen zu stärken, die Verwaltung zu öffnen und die Kooperation zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung zu stärken. Denn Sichtbarkeit und Repräsentanz schaffen Akzeptanz und Sicherheit“, so Oberbürgermeister Marcus König in der Stadtratssitzung. „Dieser Prozess ist deshalb erfolgreich und umfassend, weil viele Erfahrungen, Perspektiven und Bedürfnisse Eingang in den Plan gefunden haben und kontinuierlich weiter finden werden. Nürnberg ist eine bunte und diverse Stadt – und Diskriminierung abzubauen ist nicht zuletzt als Stadt des Friedens und der Menschenrechte unsere Aufgabe.“ In dem 44seitigen Plan werden rund 100 Maßnahmen aus diversen Handlungsfeldern aufgeführt: Kinder, Jugend und Familie; Senior*innen und Vielfalt in der Pflege; Leben mit Behinderungen; Gesundheit; Bildung und Aufklärungsarbeit; Kultur, Freizeit und Tourismus; Migration und Integration; Diskriminierungsschutz und Zusammenhalt; Öffentlichkeitsarbeit, Dialog und Sichtbarkeit fördern, sowie die Stadt als Arbeitgeberin. Mit Beteiligung aus Zivilgesellschaft, Community, Fachwelt, Politik und Vertretungsorganisationen haben Mitglieder des Stadtrats und Mitarbeitende der Stadtverwaltung in einem breiten Beteiligungsprozess den Aktionsplan gemeinsam erarbeitet, erläutert Christine Burmann von der Stabstelle Menschenrechtsbüro und Gleichstellungsstelle, bei der das Projekt angesiedelt ist. Geplant sind u.a., dass die Verwaltung  in den nächsten vier Jahren die Community auf dem Weg zu einem sicher finanzierten, queeren Zentrum und der Schaffung einer sozialpädagogischen Fachstelle umfassend unterstützt. Eine internationale Konferenz mit den Partnerstädten und dem Rainbow Cities Network zu LSBTIQ*-Themen soll in Nürnberg im Vorfeld des CSD-Termins ausgerichtet werden. Zweijährig werden LSBTIQ*-Personen aus den Partnerstädten zum CSD eingeladen, als Austausch zwischen den Communitys. In den geraden Jahren besucht eine Delegation aus Nürnberg die Partnerstädte. Weitere Perspektiven in Beispielen: mehr Regenbogenbänke, mehr Beflaggung oder Beleuchtung von Gebäuden in Regenbogenfarben zum CSD, eine Regenbogenstraßenbahn, Sattelschutz in Regenbogenfarben für Fahrräder, der Bildungscampus mit Stadtbibliothek integriert das Thema LSBTIQ* in seinem Programm, queere Geschichte sichern im Stadtarchiv in Kooperation mit dem Netzwerk von der Community (auch durch Übernahme von privaten Beständen), Vernetzung mit lokalen LSBTIQ*-Gruppen zum Thema Alter und Pflege.

Nürnberg will u.a. mehr Regenbogenflaggen (Foto: GAYCON Archiv)

Hintergrund

Nach der Kommunalwahl im März 2020 beauftragte die SPD-Stadtratsfraktion im Mai 2020 die Stadtverwaltung Nürnberg, einen Masterplan „Queeres Nürnberg“ zu entwickeln. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hat die Stabsstelle Menschenrechtsbüro den Bereich Kultur einbezogen, ebenso die Aktivitäten der Stadt Nürnberg als Arbeitgeberin. Ein noch offener Antrag von Bündnis90/Die Grünen aus dem Jahr 2019 „Erstellung kommunaler Leitlinien für den Umgang und die Arbeit mit LGBTIQ*-Kindern und -Jugendlichen in kommunalen Einrichtungen“ wurde in die Bearbeitung des Prozesses eingebunden, genauso wie der Ergänzungsantrag zum Masterplan „Queeres Nürnberg“ von DIE LINKE vom Juni 2020. So haben sich aus den drei Anträgen letztlich die Handlungsfelder definiert, die mit Zivilgesellschaft, Fachgruppen und der Verwaltung nun intensiv beleuchtet wurden. Mit Verabschiedung des Aktionsplans Queeres Nürnberg durch den Stadtrat gibt sich die Verwaltung ein definiertes Arbeitspaket bis zum Jahr 2025. Neben konkreten Aktivitäten und Maßnahmen, die umgesetzt werden, ist auch die kontinuierliche Auseinandersetzung mit LSBTIQ*-Belangen als Querschnitt der täglichen Arbeit Inhalt des Aktionsplans. Weil durch die Folgen der Pandemie die Stadt Nürnberg finanziell nicht mehr so gut ausgestattet ist, werden viele wünschenswerte Projekte aus dem Plan mit der Umsetzung jedoch länger dauern.

 

Fotos/ Text: Norbert Kiesewetter

GAYCON Februar 2022

 

Hier geht´s zum kompletten Aktionsplan Queeres Nürnberg

Stadtrat Dr. Ulrich Blaschke hat einen Antrag für einen "Masterplan Queeres Nürnberg" beim Oberbürgermeister eingereicht (Foto: Privat/ GAYCON Archiv)

Masterplan Queer

Überraschung aus dem Nürnberger Rathaus: Kaum sind die Unterschriften in der Neuauflage der Großen Rathaus-Koalition zwischen CSU und SPD getrocknet, schon prescht die SPD Stadtratsfraktion mit einem Antrag für einen „Masterplan Queeres Nürnberg“ beim neuen Oberbürgermeister Marcus König vorneweg. Stadtrat Dr. Ulrich Blaschke hat am 13. Mai 2020 einen Antrag gestellt, in dem die Stadtverwaltung aufgefordert wird, gemeinsam mit den vorhandenen Einrichtungen in und für die Queer-Szene einen Masterplan zu entwickeln. „Von zentraler Bedeutung ist, dass das auf Augenhöhe geschieht und mit der Szene erarbeitet wird, nicht in Gesprächen ‚über‘ die Szene. Mir ist wichtig, dass wir in den nächsten Jahren einen konzeptionellen Schritt nach vorne machen, um dann Stück für Stück die vielen Projekte und Beratungsansätze anzugehen, die schon lange als Idee existieren, aber bisher nicht umgesetzt werden konnten“, so Blaschke, dem dieser Antrag ein persönliches Herzensanliegen ist. „Klar ist auch: In Corona-Zeiten wird es nicht leicht, zusätzliche Mittel bereitzustellen. Aber ein ausformulierter Masterplan kann auch dabei helfen.“ Es geht um die Unterstützung queerer Menschen in allen Lebenslagen und ihre angemessene Beachtung aus der Perspektive städtischer Zuständigkeiten.

Langjähriger Ansprechpartner für die queere Community: Stadtrat Dr. Ulrich Blaschke (links) (Foto: GAYCON Archiv)

Es geht um Sicherung, Verstetigung und Ausbau der bestehenden Beratungs- und Betreuungsangebote und schützender Räume für queere Menschen in Nürnberg, insbesondere durch eine Stärkung der hauptamtlichen Tätigkeit in diesen Bereichen; Beibehaltung der Selbstverwaltung und Eigenverantwortlichkeit der Szeneeinrichtungen; Angebot einer Notschlafstelle im Rahmen der Krisenintervention; Angebot einer queeren Jugend-WG im Rahmen der Jugendhilfe; Angebot geschützter Aufnahmeeinrichtungen für Schutzsuchende bei Verfolgung aus geschlechtsspezifischen Gründen bzw. aufgrund der sexuellen Orientierung; Zielgruppenorientierte kulturelle und soziale Angebote für queere Menschen aller Altersgruppen, einschließlich generationenübergreifender Wohn- und Betreuungsprojekte; Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten (soweit erforderlich); Finanzielle, organisatorische und ideelle Unterstützung für die Durchführung des CSD in Nürnberg als prominente und wahrnehmbare Demonstration und Veranstaltung für die Akzeptanz von Vielfalt in der Stadt der Menschenrechte; Berücksichtigung der Ausstrahlungswirkung und Mitversorgungsfunktion der Nürnberger Einrichtungen über das Stadtgebiet hinaus; Aktives Eintreten der Stadtverwaltung für LGBTIQ*-Belange; Maßnahmen zur Erhöhung der Sensibilität für LGBTIQ*-Belange beim städtischen Verwaltungshandeln, bei den städtischen Töchtern und städtischen Angeboten.

 

Die Angebote von Fliederlich e.V. und der Aids-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V. sind die wohl prominentesten, aber nicht einzigen Beispiele hierfür. Die Existenz dieser Angebote darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie in der Vergangenheit vielfach gegen den Widerstand öffentlicher Stellen eingerichtet werden mussten und dass öffentliche Zuschüsse nicht immer verlässlich waren. Dass die Strukturen aus der eigenen Szene heraus entstanden sind, bildet sich bis heute in einem hohen Ehrenamtsanteil ab, der einerseits Stärke und Chance ist, andererseits aber der Weiterentwicklung enge Grenzen zieht. Vor diesem Hintergrund besteht eindeutig Nachholbedarf hinsichtlich einer Verstetigung auch mit öffentlichen Mitteln und im Bereich hauptamtlicher Tätigkeit. „Ich bin stolz darauf, dass wir als SPD das aktive Eintreten für die Belange von queeren Menschen in der Kooperationsvereinbarung von CSU und SPD für die Jahre 2020 bis 2026 verankern konnten. Dieser Antrag ist nun ein erster konkreter Schritt zur Umsetzung, dem weitere folgen werden.“

 

GAYCON Mai 2020

Neue queere Motorradgruppe "Main-Riders" für das Frankenland.

COMMUNITY REGION:

Neue Motorrad-gruppe für das Frankenland

Schon seit zwei Jahren existiert die queere Motorradgruppe „Main-Riders“ für den fränkischen Raum. Sie sind für alle Menschen offen, welche die Vielfalt der sexuellen Toleranz leben. Die Interessensgemeinschaft ist kein eingetragener Verein, aktuell liegt der Community-Schwerpunkt der Mitglieder mehr bei Erlangen und Bamberg. GAYCON im Gespräch mit dem Gründer der „Main-Riders“ Peter „Proky“ Korn (46) aus Nürnberg über seine Motivation, Familientradition und Bedenken. „Der größte Wunsch zur Gründung der Gruppe war, nicht allein fahren zu wollen und den Spaß mit Gleichgesinnten zu teilen. Es ist eine Herausforderung, eine queere Motorradgruppe aufzubauen, nachdem die queere fränkische Motorrad-Szene eigentlich tot ist. Motorrad fahren ist nicht mehr ‚In‘. Gerade bei den schwulen Männern ist es nicht mehr aktuell“, bedauert Peter. ...

+++ Zum vollständigen Bericht auf der INTERVIEW-Seite +++

Vor dem Unwetter: Die Goldschlägerstadt Schwabach feierte den zweiten CSD

COMMUNITY REGION:

Sonne, Hitze und Unwetter beim 2. CSD Schwabach

Schwabach: Mittelfrankens Gold-schlägerstadt unterm Regen-bogen. Am ersten Juli-Samstag zogen rund 200 Teilnehmende aus der regionalen LGBTIQ*-Community von der Eilgutstraße nahe dem Bahnhof in einem weiten Bogen mit vielen Regenbogenfarben durch die Innenstadt und vom Zöllnertor zum Marktplatz, unter dem Motto „Bunt ist goldrichtig!“ Hochsommerliches Wetter bei der Demonstration sorgte für gute Stimmung. Leider waren heuer deutlich weniger dabei als bei der Premiere 2023, als 500 durch die Straßen zogen. ... +++ Hier geht´s zum Bericht & Bildergalerie auf der DOKU-Seite +++

Opernsänger Maximilian von Lütgendorff steht offen zu seiner Vergangenheit. (Fotos: Privat)

COMMUNITY REGION:

Queer in der klassischen Musikszene

Seit vielen Jahren in und für die queere Szene aktiv, haben wir in Bezug auf Trans-Personen bislang die fast ausschließliche Erfahrung gemacht, dass sie von ihrer Vergangenheit nichts mehr wissen, und auch nicht darüber reden, wollten. Die diesbezügliche Offenheit des freischaffenden Tenors Maximilian von Lütgendorff (42) ist für uns eine überraschend neue Erfahrung. Neben Engagements u.a. in den Stadttheatern der Republik und in Österreich, ist er mit der Gruppe „12 Tenöre“ erfolgreich in zahlreichen Konzertsälen zu bewundern. Nun kommt er zur „Nacht der Tenöre“ am 27. Juli nach Schwabach in das Areal Burgersgarten. ...

+++ Hier geht´s zum vollständigen Bericht auf der INTERVIEW-Seite +++

Das war das traditionelle gemeinsame Spargelessen im Literaturhaus Nürnberg

COMMUNITY NÜRNBERG:

Spargelessen im Literaturhaus

Neue Rekordbeteiligung beim gemeinsamen Spargelessen mit der Community & Friends am vierten Mai-Mittwoch im Restaurant Literaturhaus (Luitpoldstr. 6). Ausverkauftes Haus, so viele waren wie noch nie zuvor dabei! Rund 120 Gäste ließen sich das vorzügliche Spargel-Menü schmecken. Nach dem Begrüßungssekt kredenzte die Küchen-Crew Spargelcreme-süppchen mit Lachspraline, als Hauptgericht Schnitzel „Wiener Art“, Prager Schinken und Nürnberger Rostbratwürstchen, dazu Stangenspargel, Früh-kartoffeln und Soße Hollandaise. Zum Nachtisch wurde eine Dessert-Komposition mit Erd-beeren und Eis als Überraschung gereicht...  +++ Hier geht es zum Bericht & Bildergalerie vom Spargelessen +++

Bernhard Peer alias "Mitzi" & bei der Eröffnung seiner "Stadtmaus" 1982 (Foto: GAYCON Archiv/ Privat)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Vom Tabakkönig bis zur Szenekneipe

Schwule Community Geschichte in Nürnberg: Was haben die Tabakgeschäfte im Nürnberger Hauptbahnhof und die queere Szene miteinander zu tun? Die Tabakläden gehörten einst Bernhard Peer (78), vielen besser bekannt unter seinem Spitznamen „Papier Mitzi“. Noch heute bleibt er nicht in seinen vier Wänden, sondern besucht gerne Menü-Shows. Man trifft ihn dann in seinem rosafarbenen Anzug im Literaturhaus. Oder er verbringt Tage oder Wochenenden in Berlin. Wir sprachen mit Mitzi über seine Szene-Geschichte. Einer der wenigen, mit denen ein gedanklicher Streifzug durch frühere Treffpunkte für die Community in der Frankenmetropole noch möglich ist. Sein Lokal „Stadtmaus“ öffnete am 23. Oktober 1982 in der Vorderen Sterngasse 18. „Es war eine schöne Zeit. Zur Eröffnung gab es eine Travestie-Show und Buffet. Die Leute haben bis auf die Straße Schlange gestanden. Rund 150 waren da“, erinnert sich strahlend Bernd. ...

+++ Zum vollständigen Bericht auf der INTERVIEW-Seite +++

France Delon & das Ensemble des Paradies Theater im Literaturhaus beim Show-Dinner.

COMMUNITY NÜRNBERG:

Das war die Dinner-Jubiläums-Show „46 Jahre Paradies Theater“

Gala-Abend der Extraklasse am dritten Mai-Sonntag im Restaurant Literaturhaus (Luitpoldstr. 6). Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr war allen klar, das muss wiederholt werden. Insgesamt 130 Personen waren dabei, das Show-Dinner war seit Wochen praktisch ausverkauft. Chef Thomas Heber vom Paradies Theater kam mit seinem Mai-Ensemble zum Restaurant-Chef Bernd Rings in die Altstadt herüber. Die Rosegardens-Jungs übernahmen wieder den Ticketverkauf sowie die Planung der Tische und Plätze. Die Küchen-Crew um Sandu kredenzte ein Drei-Gänge-Spargel-Menü....

+++ Bericht & Bilder auf der DOKU-Seite +++

IDAHOBIT 2024: Abschlusskundgebung auf dem Magnus-Hirschfeld-Platz, am Sterntor

COMMUNITY NÜRNBERG:

Internationaler Tag gegen Queerfeindlichkeit

Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit am Freitag 17. Mai, beteiligte sich die Nürnberger Community mit verschiedenen Aktionen in der Frankenmetropole. Schon am Nachmittag zeigten sie Präsenz in der Fußgängerzone am Tugendbrunnen, u.a. mit einem Beitrag von den Eltern queerer Kids, von Schulpro / Fliederlich sowie mit Drag Queen Spektra Black. Danach die traditionelle Kurzandacht in der Lorenzkirche, in diesem Jahr mit Pfarrer Thomas Zeitler, Ekamjot und Pfarrerin Silvia Jühne.... +++ Bericht & Bilder auf der DOKU-Seite +++

Tolle Show: "Stars der Travestie" im Areal Burgersgarten in Schwabach

COMMUNITY REGION:

Das war die Open Air Show "Stars der Travestie"

Schwabach: Super Stimmung bei der "Stars der Travestie" Sause im Areal Burgersgarten (Badstr. 24) am zweiten Mai-Samstag. Wirt Holger Stark und sein Mann Sven luden in die Goldschlägerstadt ein. Einmal mehr funkelte und glitzerte sein Event-Biergarten im schönen Schwabachtal. Ganz nach dem neuen Burgersgarten Motto-Abend Konzept. Wahl-Nürnbergerin Jessica Ravell organisierte das Programm und brachte Jessica Hart, Gizie Surpreme, Ottilie S., Baby Bubble und den gebürtigen New Yorker Kitt Baker, der seit vielen Jahren in Berlin lebt, mit... +++ Zum Bericht mit Bildergalerie auf der DOKU-Seite +++

Das traditionelle NLC-Charity Grillfest auf der Pegnitzwiese beim Westbad (Foto: NLC)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Das war das NLC-Charity-Grillfest

Am zweiten Mai-Donnerstag, diesmal der Christi-Himmelfahrt-Feiertag, fand das neunte LGBTIQ*-Grillfest des Nürnberger Lederclubs (NLC) im westlichen Pegnitztal statt. Die Pegnitzwiese, zwischen Theodor-Heuss-Brücke und Westbad, wurde wieder von der queeren Community in Beschlag genommen. „Besser könnte so ein freier Tag nicht laufen. Tolles Wetter, tolle Freunde und tolle Gäste“, schwärmt der Nürnberger Lederclub auf seinem Facebook Profil dazu. „Unser diesjähriges Grillfest ist ein voller Erfolg. Danke an alle Teilnehmenden.“ .... +++ Bericht & Bilder auf der DOKU-Seite +++

TV-Tipps

+++ 15.07. SIXX 20:15 Uhr Paula kommt: Transsexualität - Talk // 22:15 Uhr ARTE Ein Elefant irrt sich gewaltig - Spielfilm +++ 16.07. SAT1.GOLD 18:05 Uhr Cold Case - Kein Opfer ist je vergessen: Zeit des Hasses - Krimi // 22:45 Uhr ARD-ALPHA Respekt: Identitätspolitik - Magazin +++ 18.07. ARTE 20:15 Uhr Verbotenes Begehren: Margarethe & Leonie - Doku // 20:55 Uhr ARTE Verbotenes Begehren: Der Mann mit dem Rosa Winkel - Doku +++ 19.07. ZDF 20:15 Uhr Die Chefin: Heilung - Krimi // 23:40 Uhr WDR Küsst euch! Die große Show zum CSD Köln - Show +++ 20.07. MDR 14:45 Uhr Mother´s Day - Liebe ist kein Kinderspiel - Spielfilm // 20:15 Uhr BR Donna Leon: Venezianisches Finale - Spielfim // 22:00 Uhr ONE Peter von Kant - Spielfilm // 23:25 Uhr 3SAT Die Dirigentin - Spielfilm +++ 21.07. WDR 14:00 Uhr Lokalzeit Live: Übertragung vom Christiopher Street Day Köln // 20:15 Uhr SIXX Trauzeuge gesucht! - Spielfilm // 21:45 Uhr SWR Mord mit Aussicht: Einer muss singen - Krimi // 01:10 Uhr HR Hass gegen Queer - Doku +++

Das Fliederlich Zentrum am Nürnberger Plärrer zum traditionellen Jahresempfang

COMMUNITY REGION:

Fliederlich lud ein

Das war der traditionelle Jahresempfang, am ersten Mai-Freitag im queeren Fliederlich-Zentrum. Rund 50 Gäste, auch aus Politik, vom Bayerischen Landtag und Nürnberger Stadtrat, sowie zahlreiche Vertretende aus der Community kamen in die Vereinsräume am Plärrer. Nach persönlichen Grußworten von Aurelia Andresen aus dem Vorstand, zeigte Geschäftsführer Michael Glas einen kleinen Jahresrückblick von 2023 als Powerpoint-Präsentation... +++ Bericht & Bildergalerie sind auf der DOKU-Seite online +++

Titelbild des Monats:

PRIDE / CSD Zeit in den Städten (Foto: GAYCON Archiv)

GAYCON TITELMODELS:

Titelbild

Seit 2024 haben wir unsere GAYCON Titelbild - Reihe mit selbstbewussten Models (oder Paaren) aus der queeren Community neu gestartet! Mit Hintergrund Motiven u.a. von aktuellen Veranstaltungen oder Interview-Terminen, wo wir als Reporter aktuell unterwegs sind. Wer Lust hat, sich alleine oder zu zweit (Paar & Freundschaft) von uns in einem spontanen Foto-Shooting auf den Events ablichten zu lassen, kann sich generell bei uns melden. Gerne persönlich direkt vor Ort. Sprecht uns an! Euer GAYCON Team +++ Hier geht´s zu den früheren Titelbildern der letzten Jahre: MISS & MR GAYCON WAHL SEITE +++

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