Wenn sich die Einnahmensituation nicht ändert, wäre es dann eine Option, das Straßenfest nur noch alle zwei Jahre stattfinden zu lassen? Was würde passieren, wenn es nur noch die CSD-Demo durch die Innenstadt gäbe?

Wieviel CSD will Nürnberg?

Brauchen wir, nach nahezu rechtlicher Gleichstellung, noch einen CSD in Nürnberg? Wie soll der Christopher-Street-Day ab 2016 in der Frankenmetropole aussehen? Neue oder steigende Aufwandsposten, sinkende Einnahmen und fehlender Vereinsnachwuchs machen dem organisierenden Verein zu schaffen. Wieviel kostete das Ganze, mit 10.000 Besuchern auf dem Straßenfest inklusive Bühnenprogramm, Demo und Abenddisco, in den letzten Jahren? GAYCON sprach mit dem Vorsitzenden Dieter Barth und dem Finanzvorstand Karlheinz Meininger. Sie legten die Vergleichszahlen der letzten Jahre auf den Tisch: Der Nürnberger CSD 2014 hatte rund 22.000 Euro Ausgaben!

 

Moralische Verpflichtung?

„Ein Problem ist, dass die Kosten durch das Verhalten der Besucher auf dem Straßenfest deutlich steigen. Die Gastronomen am Platz bieten nach Vereinbarung keine Schnäpse an, um durch Alkohol bedingte Probleme in Grenzen zu halten. Aber seit drei Jahren steigen die Platz-Reinigungskosten, weil die Besucher verstärkt Hochprozentiges in Flaschen und Dosen auf den Platz schleppen. Sie leisten keinen Beitrag zum Gelingen des Festes, sie unterstützen die Szenegastronomie nicht, lassen dann aber den Müll hier. Zusätzlich musste wegen immer mehr Alkohol-LeichInnen ein Rettungswagen bestellt und der Ordnungsdienst verdoppelt werden“, beschreibt Dieter Barth die auf rund 2500 Euro gestiegenen Kosten. „Gleichzeitig sinken die Einnahmen bei der Abendveranstaltung im ‚Hirsch‘. Während vor ein paar Jahren noch lange Warteschlangen am Eingang standen und insgesamt 1200 Leute in der Halle feierten, kamen 2014 nur 900 Besucher. So fehlten nun 3000 Euro in der Kasse.“ Der Finanzierungsbeitrag von 10 Euro pro Kopf ist eine wichtige Quelle für den Verein. Der CSD Nürnberg finanziert sich neben der Abend-Disco im Hirsch (9565 €, alle Zahlen 2014) über die Standgebühren auf dem Jakobsplatz (4450 €), wobei auch diese sich nicht willkürlich erhöhen lassen. Weitere Einnahmeposten sind das Sponsoring (4736 €), die Tombola (1600 €) sowie  Spenden bzw. der Verkauf von T-Shirts (910 €). „Wir erleben in den letzten Jahren immer mehr Geschäftsleute wie Wirte oder die Betreiber der Saunen, deren Existenz einschlägig zur schwulen Gemeinde gehört und die teilweise gut daran verdienen, die aber kein Interesse mehr für den CSD zeigen. Obwohl sie uns viele Jahre geholfen haben. Dazu kommen noch verschiedene andere Unternehmer, die entweder selbst schwul sind oder viele schwule Kunden haben, die wir immer wieder ansprechen, aber keine oder zunehmend weniger Resonanz melden“, beschreibt Dieter die Problematik, Sponsoren aus der Nürnberger Community zu gewinnen. „Das ist ärgerlich, denn ohne die Errungenschaften der CSD-Bewegung gäbe es viele heutige Szenegeschäfte gar nicht. Ich appelliere daher zum Nachdenken. Gibt es nicht eine moralische Verpflichtung, einmal im Jahr für den CSD etwas übrig zu haben? Die evangelische St. Jakobskirche am Jakobsplatz ist uns wohler gesonnen als mancher Szenebetreiber.“

Künstler aus der Szene sind fester Bestandteil

Ausgabenblock

In der Szene ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden um die Finanzlage des CSD-Vereins. Unter anderem das Wunschdenken, man könne sich von den üppigen Einnahmen zusätzlich einen berühmten Stargast leisten. Der Verein trägt sich ausschließlich durch Ehrenamtliche, die vorsichtig wirtschaften müssen, damit neue Anschaffungen wie Zelte möglich sind, aber auch ein Grundpolster für das nächste CSD-Fest vorhanden ist. Die auch keine Schulden machen dürfen, da sie sonst persönlich haften. In der Gesamtsumme von 22.000 Euro sind alle Kosten enthalten: Versicherung (866 €), Städtische Gebühren (930 €), Werbung (855 €), Platzmiete Kirche (404 €), GEMA (437 €), Bühne & Bühnen-Technik (5500 €), Sicherheitsdienst/ Platzreinigung/ Sanitätsdienst (2500 €), Toiletten (1618 €), Gage Künstler Jakobsplatz/ Hirsch (4000 €), Saalmiete Hirsch (2600 €), Demo plus LKW-Beschallung (385 €), um nur die größten Posten zu nennen. Die kommerzielle Aufwandssumme würde bei bis zu 30.000 Euro liegen, aber der Verein bekommt zum Beispiel für Bühne & Technik, Druck und Gestaltung der Plakate und Programmhefte, Erstellung der Webseite, Toiletten usw. einen Benefiz-Bonus. „Seit zwei Jahren haben wir ein CSD-Programmheft. Jede Anzeige in dem Heft hilft uns, weil damit die Einnahmenseite gestärkt wird. Dort nennen wir auch alle Szenelokale und die Saunen, obwohl sie uns nicht mit Werbung unterstützen. Das Wenige, das wir in Nürnberg haben, erwähnen wir trotzdem.“

Der CSD ist eine feste Größe in der Frankenmetropole

Was will die Szene?

Wenn sich die Einnahmensituation nicht ändert, wäre es dann eine Option, das Straßenfest nur noch alle zwei Jahre stattfinden zu lassen? Was würde passieren, wenn es nur noch die CSD-Demo durch die Innenstadt gäbe? „Mit diesen Fragen müssen wir uns beschäftigen, und sind dabei auch auf die Rückmeldungen der Community angewiesen. Deshalb wäre es für uns hilfreich, dass sich auf diesen GAYCON-Bericht viele melden und uns sagen, was sie dazu denken“, stellt Dieter Barth fest. „Es hat immer eine Weiterentwicklung gegeben. Wir haben uns nie ausgeruht auf dem, was wir erreicht haben. Wir haben den CSD zur festen Größe in der Frankenmetropole entwickelt. Entlang der Demostrecke werden heute Regenbogenfahnen gehisst. Es laufen von Jahr zu Jahr mehr Leute mit und auch die Zuschauer werden konstant mehr“, beschreibt Dieter die aktuelle Entwicklung. „Wir wollen den CSD nicht aufgeben, weil wir von seiner Notwendigkeit überzeugt sind. Die Homophobie nimmt in einigen Kreisen sogar zu. Aber wir Ehrenamtliche können Fehlbeträge nicht privat bezahlen. Wir hoffen auf ein Wachrütteln der Szene und auf die Einsicht, zukünftig einen gemeinsamen Weg zu gehen. Wir fühlen uns am Jakobsplatz sehr wohl und wollen den Standort beibehalten. Unser Ziel kann nicht der Stadtrand sein. Wir gehören mitten hinein ins städtische Leben mit dem CSD! Präsenz zeigen ist angesagt. Wir wollen, dass alle Menschen hingehen und mitmachen können“, beschreibt Dieter die Entscheidung für den zentralen Altstadtplatz.

Dieter Barth ist bereit, den CSD-Vorsitz an die nächste Generation abzugeben

Generationswechsel

Im November 2015 finden die nächsten Vorstandswahlen statt. Arno, der Technikvorstand, und Dieter haben seit vielen Jahren den CSD Nürnberg maßgeblich gestaltet, wollen aber „nicht bis zur Rente an der Spitze des Orgateams und des Vorstands stehen“. Auch langjährige Backstage-Verantwortliche wollen mal vor der CSD-Bühne feiern. Der Verein hat 30 Mitglieder, wobei ein Drittel davon in aller Welt verstreut wohnt, doch weiterhin gerne den Mitgliedsbeitrag zahlt. Die aktuellen Orgateam-Helfer sind neben dem CSD gleichzeitig in anderen Vereinen und Gruppen sehr engagiert. „Wer ist vor allen Dingen bereit, Verantwortung für den Nürnberger CSD zu übernehmen? Es ist Zeit für einen Generationswechsel, denn ich bin deutlich der Team-Älteste. Beim zukünftigen Vorstand will ich mich nicht einmischen, aber selbstverständlich werde ich an meinen Nachfolger die aufgebauten Kontakte weitergeben“, beschreibt Dieter seinen Wunsch nach verjüngter Führung. „Der neue Vorstand sollte Hirnschmalz und Ideen einbringen. Der CSD ist nicht nur Party, sondern auch eine politische Veranstaltung. Ein echter Generationswechsel wäre es, wenn der Nachfolger so Mitte 30 wäre.“ Die Vorbereitungszeit dauert etwa ein dreiviertel Jahr. Somit gibt es auch eine Ruhephase. Der Frontmann sollte aus innerer Überzeugung heraus antreten, Themen annehmen und vor allem Spaß dabei haben. „Natürlich ärgere ich mich manchmal während der Vorbereitungszeit, wenn nicht alles gleich klappt. Aber wenn ich dann am ersten Samstag im August am Rathenauplatz von der Demospitze auf die mitziehende Menschenmenge blicke, oder später von der Straßenfestbühne auf 10.000 begeisterte Köpfe am Jakobsplatz schaue, das ist für mich die schönste Belohnung. Dann hat sich die ganze Arbeit wieder gelohnt“, beschreibt Dieter seine ganz persönliche Motivation. „Das schönste Lob war, als unser Schirmherr Oberbürgermeister Dr. Maly mir auf der CSD-Bühne zuflüsterte: Wenn auf mancher Parteiveranstaltung so viele Menschen wären wie bei euch…“

 

Text/ Foto Norbert Kiesewetter

GAYCON Februar 2015

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Kommentare

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  • Ulrich Stratica (Freitag, 06. März 2015 01:39)

    Ein riesiges DANKE für den ausführlichen Bericht und dem Interview mit Dieter Barth. Es wurde endlich Zeit, dass das Thema CSD nicht nur hinter vorgehaltener Hand und im tuschelton angesprochen
    wird.

    Es gibt nur einige Punkte, auf die ich ein bisschen ausführlicher eingehen will und auch muss.

    Zum einen, bin ich der Meinung, dass die Demo sicherlich auch eine politische Angelegenheit ist. Denn erreicht wurde schon einiges, jedoch noch nicht wirklich viel und vor allem Genug. Daher braucht
    sich auch keiner beschweren, der gar nicht an der Demo teilnimmt, oder doch teilnimmt, aber nur aus Spassfaktorgründen, oder am Straßenrand steht und zuwinkt, weil es ja an dem Tag um die Community
    geht.

    Vielleicht sollte man (obwohl eigentlich zur allgemein Bildung gehörend) vielleicht nochmal darauf aufmerksam machen wofür oder auch wogegen diese Demo veranstaltet wird. Es ist mir bewusst, dass
    Flyer nicht vom Wagen geworfen werden dürfen, jedoch kann man die den Menschen entlang der Strecke direkt in die Hand drücken. Natürlich sind diese Flyer nicht umsonst gedruckt, doch da sollte man
    vielleicht generell mal einen Aufruf machen, ob nicht vielleicht auf eine Art und Weise ein sponsoring stattfinden kann. Die Community ist groß, das beweisen spätestens die 10.000 Menschen am
    Jakobsplatz. Da wird sich mit Sicherheit Unterstützer finden lassen.

    Zum anderen ist definitiv der CSD ein fester Bestandteil der Community und Freunden, und gehört zu unserem Nürnberg dazu. Daran sollten wir alle denken und Sorge tragen, dass dieses auch so
    bleibt.

    Es wurde auch das Sonderheft zum CSD erwähnt. Finde ich richtig klasse, vor allem das sämtliche Einrichtungen auch ohne Werbung erwähnt werden. Dass sollte bitte auch in Zukunft so bleiben.

    Damit dieses aber bleibt, sollte man aber vielleich auch an die diversen Einrichtungen und Institutionen direkt (vorzugsweise fester Ansprechpartner) herantreten und die Wirte/Vertreter der
    Unternehmen direkt ansprechen. Denn dieses geschieht leider nicht. Selbst ich als Wirt bin die letzten vier Jahre kein einziges Mal angesprochen worden, obwohl ein interesse an einer Werbeanzeige
    bestehen würde. Ich bin aber der Meinung, der Prophet geht immer noch zum Berg und nicht umgekehrt. (Also einfach melden - jetzt liegt es schriftlich vor)

    Zum anderen sollten im CSD Heft aufgenommen werden, warum denn die altgewohnte Demo-Strecke umgeleitet worden ist. Denn trotz CD-Ansage und stillstand der Demo an der Gedenkstele, bekommen es leider
    die wenigsten mit.

    Des weiteren erscheinen die Hefte teilweise viel zu spät (vielleicht liegt es auch nur an den Verteilern). Dann fehlen den Lesern auch nur ansatzweisen Hinweise auf Programm und Gestaltung des
    CSD-Wochenendes.

    Hinweise auf Mitgliedsmöglichkeit sollten direkt im Heft als auch anders korrespondiert werden, denn obwohl 21 Jahrhundert, viele immer noch kein Internet haben, und das durschnittsalter der
    Szene-gänger immer älter wird.

    Des weiteren geht es auch um den Zeitpunkt des Beginn der Planung für den CSD. Das ist teilweise ein bisschen zu spät, da viele Unternehmen die Budgeteinteilung bereits im Dezember für das folgejahr
    abgeschlossen haben.

    Um das ganze auf den Punkt zu bringen, ich danke allen, die aktiv dabei sind, die dabei waren und in Zukunft dabei sein werdet. Ihr macht einen klasse Job. Weiter so.

  • Ralph Hoffmann (Samstag, 28. Februar 2015 12:18)

    Was ist der Lohn für die harte und unbezahlte Arbeit, die ein jede*r der Mitwirkenden bringt? "Des war wieder ein Scheiß-CSD", "Scheiß-Motto", "viel zu viel Politik!", "viel zu viel Party!", "immer
    des gleiche", "keine gescheiten Promis", viel zu viel Lesben", "viele zu viel Schwule", "viel zu viel Kommerz", "viel zu viel Blabal-Infos", ... kann beliebig fortgesetzt werden.

    Es nervt... es nervt wirklich? Nein, mich nervt das schon lange nicht mehr, denn ich weiß, dass es in dieser Selbstbedienungsschwuppengesellschaft (und bei den Lesben ist es nicht anders), viele
    Konsument*innen gibt und man sich niemals einen Zacken aus der Krone brechen werde, wenn man denn zugeben würde, dass der CSD ein guter und wichtiger Bestandteil der Aktivitäten in Nürnberg
    ist.

    Aber ich weiß jetzt schon, dass das Geschrei groß sein wird, wenn es einmal nicht mehr geht. Aber auch dann habe ich ein dickes Fell.

    Ich bin jedenfalls dem Team gegenüber froh und dankbar, dass es jedes Jahr meine Anregungen und meine Arbeit annimmt und das wenige, was ich leisten kann, honoriert.

    Und ich bin den wenigen Menschen dankbar, die dann anschl. mehr oder weniger leise herkommen und sagen, "ja, das eine oder andere fand ich vielleicht nicht so gut, aber insgesamt habt ihr eine tolle
    Arbeit gemacht". Davon lebe ich und davon lebt jede*r der Mitorganisierenden.

    Danek auch an die Gruppen, die den CSD als ihre Bühne nutzen und sich dabei sehr kooperativ erweisen, auch wenn man manchmal diesem&jedem hinterherlaufen muss. Aber das Gesamte stimmt.

    Danke auch an die Kommerziellen, die mitmachen und nicht groß rumzicken, wenn mal ein paar Cent weniger in der Kasse sind, als erhofft, aber dennoch wissen, dass sie Bestandteil dieser gesamten Szene
    sind und die Arbeit des CSD-Vereins unterstützen. Es ist immer ein Geben und Nehmen, auch unter uns. Und ich gebe gerne z.B. den Wirten, die was der Szene zurückgeben.

  • Herbert aus Nürnberg (Samstag, 21. Februar 2015 22:51)

    Die Demo zum Csd ist immer noch wichtig weil:

    Gedenken an Christopher Street 1969

    es gibt immer noch Menschen die Angst haben sich zu outen.

    Wir sind Vorbilder.

    gesellschaftliche Anerkennung

    gegen Homophobie

    Weltweite Solidarität (Todesstrafe)

    Das Straßenfest ist wichtig weil mensch ja auch irgendwann das Erreichte feiern können muss.

    Sollte, meiner Meinung nach, jährlich stattfinden.

    LG Herbert bi

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Bei einer sehr kurzfristig organisierten Demo mit Kundgebung des CSD Nürnberg am ersten September-Dienstag zogen rund 500 Teilnehmende durch die Fußgänger-zone. Los ging es ab der Lorenzkirche, über Weißer Turm, Kornmarkt zum Community Gedenkort Magnus-Hirschfeld-Platz. Grund war der queerfeindliche Angriff auf den Transmann Malte, der wegen seiner Zivilcourage am Rande des CSD Münster selbst Opfer wurde und nun am ersten September-Freitag seinen schweren Sturz-Verletzungen erlegen ist. Zahlreiche Rede-Beiträge, u.a. von Josephine Taucher (Trans-Ident e.V.), Bastian Brauwer (CSD Nürnberg), Verena Osgyan (Bündnis90/ Grüne, MdL), Lukas (Jugendinitiative Fliederlich), Klaus-Dieter Röse (Die Linke), Luca Fabièn-Dotzler (Bündnis90/ Grüne) wurden ergänzt durch viele spontane Bekundungen. ... +++ Zum Bericht & Bildergalerie auf der DOKU-Seite +++

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Das war die Rosa Trachtennacht auf dem Nürnberger Herbstvolksfest!

NÜRNBERGER HERBSTVOLKSFEST:

Frankengaudi

Super Stimmung und viel Freude beim Rosa Montag / Rosa Trachtennacht im Festzelt Papert am ersten September-Montag auf dem Nürnberger Herbstvolksfest! Nach zwei Jahren Pause nun auch wieder in der Herbst-Ausgabe. Nachdem die Parallel-Veranstaltung in der zweiten großen Zelthütte auf dem diesjährigen Rosa Montag des Frühlingsfestes für vielfaches Unverständnis nicht nur in der Community sorgte, konzentrierte man das Event in der für Nürnberg seit mehr als zehn Jahren bewährten Weise auf einen Spielort. Auch wenn die Stimmung diesmal erst so richtig in der zweiten Hälfte an Fahrt gewonnen hat, die Travestie-Show-Stars Jessica Ravell & Friends waren wieder die bunten Bonbons an dem Abend. Neben dem Bühnenprogramm sorgten sie zeitweise auch inmitten des Publikums für herzhaftes Lachen.  ... +++ Zum vollständigen Bericht mit Bildergalerie +++

Titelbild des Monats:

PRIDE Monate Juni & Juli - 11 Jahre Pressebilder GAYCON.DE

GAYCON TITELMODELS:

Titelbild

Vermutlich ab 2022 wollen wir unsere GAYCON Titelbild-Reihe mit selbstbewussten Models aus der queeren Community neu starten! Wie immer mit jahreszeitlichen Motiven aus dem Stadtgebiet Nürnberg oder der Region. Wer Lust hat, sich alleine oder zu zweit (Paar & Freundschaft) von uns in einem Foto-Shooting ablichten zu lassen, kann sich ab sofort wieder bei uns melden. Entweder persönlich, per Facebook oder per E-Mail unter info@gaycon.de! (Bitte mit Foto) Wir freuen uns auf LSBTTIQ*-Bewerbungen - Euer GAYCON Team

+++ Weiter Infos auch auf unserer MISS & MR GAYCON WAHL SEITE +++

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