Unsere Berichte über den queeren Fußballfanclub des 1.FC Nürnberg: "Norisbengel"

Die Norisbengel und der CSD-Wagen auf dem Frankenstadiongelände

Club gewinnt

NORISBENGEL: Am Tag vor der CSD Nürnberg Demo durfte der Wagen der Norisbengel beim Heimspiel des 1.FCN gegen Heidenheim auf das Frankenstadiongelände vorfahren! Der schwule Fanclub des 1.FCN zeigte somit vor allen Fans Präsenz: Nürnberg hält zusammen - Der Club - die Norisbengel & die Queer Football Fanclubs halten ebenfalls zusammen. Selbstverständlich war die Club-Farbe Rot mit Fahnen und roten Rosen stark vertreten. Wer weiß, ob der Club-Sieg an diesem Tag nicht doch etwas mit den queeren Maskottchen zu tun hatte. Die Norisbengel bedanken sich für die tatkräftige Unterstützung bei Marion, der "Blumenfee"!

Die Norisbengel und Dagmar Wöhrl vor dem "offiziellen FCN-Weihnachtsbaum"

Eröffnung

Seit einigen Jahren steht traditionell in der Sebalder Altstadt Nürnbergs vor dem Laden der „Blumenfee“ (Untere Schmiedgasse 4/ beim Albrecht-Dürer-Platz) der „offizielle FCN Weihnachtsbaum“. Selbstverständlich sind alle aktuellen Club-Spieler auf Schmuck-Karten zu sehen. In diesem Jahr haben die Norisbengel, der queere Fanclub des 1.FCN, diesen Baum am Samstag den 29. November 2014 dekoriert! Neben den klassischen Club-Farben Rot/Schwarz wurde der Baum mit Regenbogenschleifen und Fahne geschmückt. Zur FCN - Baumeröffnung war auch MdB Dagmar Wöhrl zu Gast. Trotz Zusage im Vorfeld fand leider auch diesmal wieder kein Vertreter des 1.FCN den Weg in die Nürnberger Altstadt.

Bildergalerie Eröffnung FCN-Weihnachtsbaum - geschmückt von den Norisbengeln - Die Blumenfee 29. November 2014

Podiumsdiskussion beim 15. Internationalen QFF-Treffen im Marmorsaal des Pressclub Nürnberg

1.FCN kneift beim QFF-Treffen!

 

Am ersten Wochenende im September fand das 15. Internationale Queer Football Fanclub (QFF) Treffen im großen Marmorsaal des Presseclubs in der Nürnberg Akademie am Gewerbemuseumsplatz statt. Die Ausrichter, der queere Fanclub des 1.FCN „Die Norisbengel“, sorgten rund um die QFF-Tagung für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm im Herzen der Frankenmetropole. Dass der 1.FCN treue Fans mit enttäuschenden Leistungen vor den Kopf stößt, daran hat sich der Franke im Laufe seiner Geschichte derart abgefunden, dass er diese Liebe trotzdem nicht bereut. Doch auch seinen queeren Fanclub, die Norisbengel, blamierte der Club vor rund 100 Teilnehmern aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland mit einer kurzfristigen Absage. Unter der Vorgabe von Termingründen schaffte es der Verein nicht, auch nur einen einzigen aktiven Spieler zur zweistündigen Podiumsdiskussion abzuordnen. Wohlgemerkt an einem spielfreien Wochenende, soll man das glauben? Umso erfreulicher, dass Lizenzspieler Ralph Gunesch (FC Ingolstadt 04, früher St. Pauli) für die Fragen der Teilnehmer aus 25 queeren Fanclubs zur Verfügung stand. Zur großen Diskussion am Samstagnachmittag fanden sich außerdem Christian Mössner vom Fanmagazin „Ya Basta!“, Dirk Brüllau Pressesprecher der Queer Football Fanclubs, Birgitt Glöckl von der dt. Akademie für Fußball Kultur, Alex Schmitt von den Supporters Nürnberg, Hannes Orth Fanbeauftragter des 1.FCN und als Moderator Jens Schadendorf, Autor von „Der Regenbogenfaktor“, auf dem Podium im Marmorsaal ein. Zu Beginn der Diskussion las Jens Schadendorf einige Kostproben aus seinem Buch „Der Regenbogenfaktor“ vor, die auch den queeren Fußball-Fanclubs gewidmet sind. Er geht auf den Ex-Nationalkeeper Jens Lehmann ein, der Bizarres von sich gab, wie „Hitzlsperger habe ‚von seiner Spielweise‘ her ‚überhaupt nicht den Anlass gegeben‘, dass man ‚hätte denken können, da ist irgendetwas‘.“ Schadendorf zitiert aber auch Meinungsbildner wie Ex-Spiegel-Kulturchef Matthias Mattusek, der sich in einem Beitrag als „homophob. Und das ist auch gut so“ outete oder auf Norbert Blüm, der einmal die Forderung erhob, dass Schwule, Lesben und andere sexuelle Minderheiten nicht die gleichen Rechte wie Heterosexuelle haben sollen.

 

Nach der Begrüßung der Podiumsgäste entstand eine interessante Diskussion rund um das Veranstaltungsmotto. Dass das Thema Homosexualität im Sport schon lange kein Tabu mehr sei, bemerkt Birgit Glöckl. Sie findet es schade, dass die meisten Medien immer wieder damit von vorne beginnen und etliche Fanprojekte nicht wahrgenommen werden. Statt Tabu Homosexualität scheint es eher ein „Angst“-Thema zu sein. Scheinbar haben die Fußballvereine einfach nur generell Angst, mit dem Thema konfrontiert zu werden. Aber gerade hier in Nürnberg, in der Stadt der Menschenrechte, könnte sich der 1.FCN profilieren und sich erst recht mit dem Thema herausstellen, findet Christian Mössner und bezeichnet die Podiumsabsage vom Club als peinlich und beschämend. Braucht es nach dem Coming-out von Hitzelsperger  weitere Bekenntnisse von aktiven Fußballspielern? Aus der Profisicht von Ralph Gunesch wäre das einerseits kein Problem, weil viele Befürworter hinter dieser Person stehen würden. Doch andererseits, wenn der Betroffene zu Hause als Privatmensch 20.000 Anfeindungen im Internet verkraften muss, steht er damit allein, weshalb Gunesch eher abraten würde. Aus seiner Sicht wäre es vermutlich erträglicher, wenn sich z.B. 15 Spieler gemeinsam outen würden. Sein Abraten sorgt für erregte gegenteilige Meinung aus dem Publikum. Eine Rednerin meint, es könne doch nicht sein, dass 40 Jahre nach dem ersten Straßenkampf für die Rechte von Schwulen und Lesben immer noch vor der Öffentlichkeit der Schwanz eingezogen wird. Die Geschichte brauche auch mutige Einzelkämpfer. Ein anderer Redner findet, dass ein auf Dauer geführtes geheimes Spieler-Doppelleben ebenfalls fatale gesundheitliche Auswirkungen hätte. Gunesch entschuldigt sich fast, weil er sich in dieses Versteckspiel-Gefühl nicht hineinversetzen kann.

 

Alle Podiumsgäste waren insgesamt sehr angetan von dieser fruchtbaren Diskussionsrunde und wollten die Anregungen mit nach Hause nehmen. Zum Abschluss gab es noch ein kleines Erinnerungspräsent des QFF-Treffen von den Norisbengeln. Ein großes Lob an das engagierte Orgateam, sie haben der Frankenmetropole zu weiterer Strahlkraft verholfen.

 

Foto/ Text Norbert Kiesewetter

 

GAYCON September 2014

Bildergalerie 15. Internationales QFF-Treffen, Podiumsdiskussion im Marmorsaal Presseclub Nürnberg, 06. September 2014

Norisbengel 2014 von links: Stefan, Andreas, Andreas, Markus, Daniel, Steffen

Regenbogenflaggen im Frankenstadion

 

Aufgebrachte Debatten um das Coming-out des Ex-Nationalspielers Thomas Hitzlsperger bestimmten in den letzten Wochen die Medien. Leserbriefe dokumentieren das Pro und Contra der Bevölkerung zu diesem Thema. Darunter sind auch Stimmen, die sich wünschen, dass das Thema Sexualität im Profisport bedeutungslos sein sollte. Wenn es nur so wäre, dann würde ja alles passen. GAYCON traf sich mit Mitgliedern der „Norisbengel“ im Cartoon – dem 1. offiziellen schwul-lesbischen Fanclub des 1.FCN.

 

Die Jungs besuchten die Delegiertenkonferenz des Dachverbandes schwul-lesbischer Fußballfans „Queer Football Fanclubs“ (QFF) vom 10. – 12. Januar in Köln. Die 125 Teilnehmer rückten wegen Hitzlsperger plötzlich ins Rampenlicht des Medieninteresses. „Insgesamt finde ich es positiv, dass ‚Schwulsein im Profifußball‘ endlich draußen ist und in aller Munde diskutiert wird. Andererseits finde ich es schade, dass es überhaupt ein Thema sein muss“, meint Andreas und vermutet, dass das eigentliche Problem die Funktionäre in den Vereinen sind und nicht die Fans. „Es wird immer ein Thema sein, weil es in der Gesellschaft eine eher unangenehme Sache ist. Solange sich nicht das Bewusstsein soweit ändert, dass die Leute aufstehen und negative Ereignisse in den Stadien stoppen“, findet Steffen. „Jeder hat darüber berichtet, alle Zeitungen waren voll – ein richtiger Hype war das Coming out, dass es manchen schon wieder auf den Geist ging. Fünf Kerle haben einen Fußballfan vor einer Kölner Dönerbude angepöbelt. Dieses Rumnörgeln wird immer sein, solange es nicht begriffen wird, dass auch ein schwuler Fußballspieler mit Leidenschaft seinen Beruf bzw. sein Hobby ausübt“, betont Stefan. Er findet auch, dass generell die Fußballclubs nicht wissen, wie sie selbst bzw. die zugehörigen Fans auf das Coming out eines eigenen Spielers reagieren würden.

 

Die organisierte Fußballfankultur über Vereine gibt es nur in Deutschland, hier hat fast jeder Bundesligaverein auch einen schwul-lesbischen Fanclub. Queere ausländische Fanclubs gibt es nur in der Schweiz mit Zürich, Basel und Bern, in Spanien mit Barcelona und in Holland mit Den Haag. Bayern ist mit Nürnberg, Augsburg und gleich zweimal München gut in der QFF vertreten. Das Motto „Getrennt in den Farben – vereint in der Sache“ wird von allen queeren Fanclubs in der Praxis gelebt. „Wir Norisbengel sind sehr reisefreudig und begleiten regelmäßig unseren Club zu den Auswärtsspielen. Oft treffen wir vor oder nach dem Spiel den ortsansässigen queeren Fanclub und gehen zusammen ein Bier trinken. Die Rivalität bleibt dann draußen, so dass es ‚Heterofans‘ schon nicht mehr nachvollziehen können, wie man mit dem ‚Gegner‘ feiern kann“, lacht Steffen. „Ganz besonders verbunden sind wir mit ‚Andersrum auf Schalke‘. Sie haben uns mit einem Norisbengel-Schild direkt vom Bahnhof abgeholt. In der Stammkneipe der Kölner wurde unsere Club-Hymne gespielt.“

 

Im Stadionalltag bei Bundesligaspielen haben die Norisbengel keinerlei Anfeindungen von Heterofans erlebt. Nur Sprüche wie „Schau hie, da iss a Norisbengel – die schaun gar nicht so schwul aus!“. Andere queere Fanclubs organisierten zusammen mit den Ultras schon gemeinsame Aktionen gegen Diskriminierung. Hier wollen die Norisbengel künftig auch aktiv werden. „Einen eigenen Schlachtruf haben wir nicht, weil im Rang unter uns die Ultras lautstark Stadionstimmung verbreiten“, betont Steffen. „Es fehlt insgesamt eine bundesweite Kampagne in den Stadien. Zwanziger hat viel bewegt, der Neue redet nur, greift aber das Thema nicht wirklich auf. Man muss nur auf die kommende WM in Katar schauen, bei der Fans laut Fifa-Chef Blatter ihre Homosexualität während der WM nicht ausleben sollen.“ Die Fußballspieler werden manchmal auch wegen ihrer Nationalität oder Glaubenszugehörigkeit diskriminiert. Wenn die Mannschaft in ein arabisches Land fährt, kann es vorkommen, dass der jüdische Sportler daheim bleiben muss, weil es so gewünscht wird. „Grundsätzlich ist das Thema schwule Fußballer oder Schiedsrichter kein Thema innerhalb der Gruppen. Problematisch ist die Masse der Zuschauer und die Rolle der Medien, weil man nicht weiß wie diese reagieren“, betont Stefan. „Mein persönliches Ziel ist es, vor dem Clubspiel auch eine riesige Regenbogenfahne mit Norisbengel-Logo auf dem Stadionrasen zu schwenken. Denn dann haben wir es geschafft und das Thema ist Normalität.“ Auch Steffen bleibt optimistisch und denkt, dass sich die Gesellschaft weiterentwickelt wie die letzten zwanzig Jahre. „Wir kommen dort hin. Dann kann ein Schwuler schwul sein und es interessiert niemand mehr“. Die Norisbengel wollen nun generell offensiver im Stadion mehr Farbe bekennen. Bei den nächsten Club-Spielen soll die Regenbogenfahne dabei sein und beim Nürnberger CSD möchten sie als Fußgruppe oder mit Wagen teilnehmen. Das Highlight wird natürlich die nächste QFF-Tagung Anfang September 2014: Dann wird die Delegiertenkonferenz des Dachverbandes in der Frankenmetropole abgehalten. Wer weiß, vielleicht kommt auch Thomas Hitzlsperger als Gastredner dazu. Die Norisbengel würden sich freuen. www.norisbengel.de

 

Text/Foto Norbert Kiesewetter

 

GAYCON Januar 2014

Foto 1.FCN Club-Gelände: Norisbengel

Mit der Urkundenübergabe sind die Norisbengel ein 'offizieller' Fanclub des 1.FC Nürnberg!

Bricht das Tabu von außen?

Der 1. FC Nürnberg hat nun auch einen queeren Fanclub 

Was für die aktiven Spieler trotz Öffnung des DFB leider noch immer ein inzwischen einsames Tabu darstellt, haben die Fans schon lange bundesweit für sich geklärt. Seit 10 Jahren bekennen sich die schwul-lesbischen Bundesliga-Begeisterten offen zum Thema „Homosexualität und Fußball“. Der erste schwul-lesbische Fanclub gründete sich im August 2001 im Berliner Olympiastadion. Die schwulen Fußballfans hatten es satt, sich verstecken zu müssen. Die LEO-Autoren Norbert Kiesewetter und Klaus Hafner sprachen mit den Gründern Andreas Saller (34) und Markus Bär (31) von den seit Jahreswechsel existierenden „Norisbengeln“.

 

Seit über einem Jahrzehnt sind Markus und Andreas echte „Club“-Fans und verfolgen jedes Heimspiel des 1. FCN in der Fankurve des Nürnberger Frankenstadions. Ihr Schwulsein behielten sie dabei für sich. Damals kannten sich der Chemielaborant Andreas und der Versicherungsfachwirt Markus noch nicht. 

Wir sind nicht allein

Im Jahr 2006 lernten sich die beiden über das Internetforum Gayromeo kennen. Als Gleichgesinnte genießen sie mit einem weiteren Freund und langjährigen Clubfan viele Auswärtsspiele des FCN im Rahmen verlängerter Städtetouren mit Besichtigungsprogramm. Dadurch wurden sie auf den queeren Fanclub „Hertha-Junxx“ in Berlin aufmerksam. „Wir fanden das eine tolle Idee. Somit spielten wir seit Sommer 2009 mit dem Gedanken, auch in Nürnberg einen schwul-lesbischen Fanclub zu gründen“, erinnert sich Andreas. „Wir hatten zuerst große Bedenken, uns im Stadion zu outen, wegen der homophoben Fangesänge und der negativen Sprüche“, meint Markus. Über das Internet fanden sie den QFF-Verband (Queer Football Fanclubs) und damit die Auflistung aller deutschen Vereinigungen. „Es entstand ein sehr intensiver Kontakt zu den ,Meenzelmännern‘ in Mainz. Markus Delnef, Präsident bei ,Meenzelmänner‘ und auch im QFF-Dachverband aktiv, sprach uns natürlich direkt auf einen möglichen schwul-lesbischen Fanclub in Nürnberg an,“ erzählt Andreas. „Wir wurden zum 7. QFF-Treffen nach Hamburg eingeladen, um die anderen Vertreter kennen zu lernen. Wir bekamen dabei viele Tipps für die Club-Gründung.“ 


Irritationen mit dem Ursprungsnamen

Im November 2010 kam alles ins Rollen, zwei weitere Nürnberger Gründungsmitglieder kamen dazu und die Satzung für einen queeren Fanclub des 1.FCN wurde entworfen. Für die Region Nürnberg wurde der Name „Noris“ gewählt, in einer Fußballmannschaft ist der „Stürmer“ ein wichtiger Spieler auf dem Rasen. Als „Norisstürmer“ meldeten sie sich daraufhin im QFF-Dachverband an. „Der Noris-Club wurde aufgenommen, doch bei persönlichen Gesprächen kam heraus, dass Nürnbergs braune Vergangenheit in Zusammenhang mit unserem Fanclub-Namen gebracht wurde. Das führte zu Bedenken,“ erzählt Andreas. „Wir waren überrascht, dass wir mit der damaligen Nazi-Zeitung ‚Der Stürmer‘ in Verbindung gebracht wurden. Obwohl sich unsere schwul-lesbische Gesinnung eindeutig dagegenstellt“, so Markus. Um anderen Verwechslungsfällen vorzubeugen, beschlossen die Mitglieder Anfang Februar 2011 ihren Club-Namen in „Norisbengel“ umzutaufen. „Wir hatten einfach keine Lust auf weitere Erklärungen und Rechtfertigungen zu unserem Namen“, meint Andreas. 


Ziele des Fanclubs

Einer der obersten Leitsätze, über die Vereinsfarben hinaus, ist die Zusammenarbeit mit den anderen Fanclubs gegen Diskriminierungen. Außerdem sind Projekte und Aktionen bei Stadion-Treffen geplant, um die Toleranz für das Thema „Schwule im Fußball“ bzw. den Abbau der Klischees zu fördern. „Natürlich wollen wir auch anderen schwulen Fans eine Anlaufstelle für Gespräche im Rahmen sportlicher Fairness bieten,“ meint Andreas. Am 19. Februar 2011 wurden die „Norisbengel“ nun in die offizielle Riege der Fanclubs des 1. FCN aufgenommen. Diesen Fanclubs werden in der Regel zuerst die Kartenkontingente der Auswärtsspiele angeboten. Die ersten weiteren „Norisbengel“-Mitglieder kommen übrigens aus München, Friedberg bei Augsburg und Berlin!Der hauptamtliche Fanbeauftragte des 1.FCN Jürgen Bergmann hat die Gründung des schwul-lesbischen Fanclubs für den Nürnberger Traditionsverein sehr positiv aufgenommen. „Ich habe schon länger darauf gewartet, da schon bei vielen Bundesligavereinen ein solcher Fanclub besteht,“ so Bergmann. www.norisbengel.de 


Text/ Foto: Norbert Kiesewetter 


LEO-Magazin März 2011

Ballonshow von Markus Just!

BENEFIZ COMEDY ABEND: Gelungene Premiere der „Nacht der roten Schleifen“ am ersten Februar-Freitag im Saal der Gaststätte Gutmann am Nürnberger Dutzendteich. Trotz TV-Konkurrenz seitens der fränkischen Fastnacht und einem Club-Heimspiel waren zahlreiche Gäste dem Ruf zur Benefiz-Veranstaltung gefolgt. Und sie wurden kräftig dafür belohnt! Denn eine tolle Mischung aus Kabarett, Musik, Comedy sorgte für viele Lacher und die Mitmach-Zaubershow für ungläubiges Staunen. ... Bericht & Bilder auf der DOKU-Seite

CSD Nürnberg OrgaTeam 2018

CSD ORGATEAM: Rund zwanzig Personen kamen am vierten Januar-Dienstag im Tagungszentrum der AIDS-Hilfe Nürnberg zusammen, um am ersten Orga-Treff den Startschuss für die Planungen zum CSD Nürnberg 2018 zu geben. Haupttagungspunkt war das diesjährige Motto. Nach einer ausführlichen Diskussion über die eingegangenen Facebook-Vorschläge sowie aus der Runde selbst, einigten sich alle einstimmig auf ein Motto, das als hochaktuell von allen Beteiligten angesehen wird: „Community leben – sei dabei“... Vollständiger Bericht auf der DOKU-Seite

# TV-TIPPS #

+++ 21.02. RTLII 23:15 Autopsie Spezial: Die letzten Stunden von Liberace - Doku +++ 22.02. ARD + ONE 20:15 Unser Lied für Lissabon - Deutscher Vorentscheid ESC 2018 - Show +++ 24.02. ARTE 17:35 Vergissmeinnicht: Sylvin Rubinstein, Tänzer des Lebens - Doku // 18:30 Schwule Mütter ohne Nerven - Spielfilm // 18:45 MDR Glaubwürdig: Andreas Roth - Doku // 21:50 SWR Donna Leon - Venezianische Scharade - Spielfilm +++ 25.02. MDR 23:20 Keinen Bock auf Krieg - Wehrdienstverweigerer in Russland - Doku +++

After-Faschingszug-Party - La Bas Gaststätte
Faschingsparty - Savoy Bar

#Partyticker

Samstag 03. März:

21:00 Rosenstolz Party - Bar59 // 21:00 Keller Party - Dresscode! Men only! - NLC-Keller (Schnieglinger Str. 264) // 21:00 FreudenTaumel - Feuer & Flamme // 23:00 Pinkmonkeys.Club - Haus33

Würzburg: 23:00 GayDisco - Posthalle

Samstag 10. März:

21:00 Party Gaynial mit DJ Barry Klauß - Cartoon (An der Sparkasse 6)

Freitag 16. März:

Erlangen: 22:00 Rosa Freitag - E-Werk

Würzburg: 22:00 Gay.Volution - Zauberberg

Samstag 24. März:

17:00 Bockbierfest mit Band Vuglwild - La Bas (Hallplatz 31) // 23:00 Whatever - ROK

+++++++ Termine an info@gaycon.de

In the Mix Party - Café Bar Cartoon
Dinner & Party - Diamond Indoor Classic - Restaurant Literaturhaus

#Vorschau:

WANDERAUSSTELLUNG: Das Projekt „Ach, so ist das?!“ plant eine neue Wanderausstellung. Mit biografischen Comicreportagen zu den Themen: Unterstützung, Empowerment bei LGBTI*, Bisexuelle Identität, Non-Binarität und 3. Geschlecht, Migration und Flucht von LGBTI*. Weil diesmal keine öffentliche Förderung möglich ist, soll die Finanzierung über Crowdfunding erfolgen. Man kann die Ausstellung bestellen, Geld spenden oder rund um "Ach, so ist das?!" schöne Dinge erwerben. Wenn der erforderliche Betrag gesammelt ist, sollen die Poster im April 2018 in Druck gehen. https://www.indiegogo.com/…/ach-so-ist-das-posterausstellun…

Online Petition für eine Nacht-S-Bahn in Nürnberg!

NACHT S-BAHN NÜRNBERG: Der Verkehrsclub VCD hat eine Online-Petition an den Bayerischen Landtag gestartet. S-Bahnen im Großraum Nürnberg sollen an Wochenenden und vor Feiertagen durchgehend bis drei Uhr morgens fahren und damit das beliebte Angebot der Nightliner-Busse ergänzen. Wir finden die Idee super! Jetzt unterschreiben!!

Männerpaar des Monats:

GAYCON Titelmännerpaar André & Thomas Februar 2018 - Fotoshooting Altstadt Nürnberg

Unsere GAYCON Titelbilder sollen das selbstbewusste queere Stadtleben der Frankenmetropole widerspiegeln.  Von 18 bis 99 geben wir in der Saison 2017/18 allen Männerpaaren (Beziehung, Freunde, Kumpels etc) aus der Region die Möglichkeit, einmal Titelpaar des Monats zu sein und im April 2018 an der MR MR WAHL teilzunehmen. Das Outfit passen wir immer der Jahreszeit an.

Habt Ihr Lust, mal dabei zu sein? Bewerbt Euch mit Foto per E-Mail unter info@gaycon.de oder über gaycon.de Facebook

Vielen Dank an meine Freunde, die sich in Form eines Inserats bzw. einer Publikation an den Gestaltungskosten für diese Website beteiligen und sie damit ermöglichen!

GAYCON-Aufrufe seit Start 07.02.2011

GAYCON-Aufrufe seit dem 02.02.2018

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© gaycon.de 2016

Diese Homepage wurde mit 1&1 MyWebsite erstellt.