#schwul/ lesbisches Mehrgenerationenhaus

Verein Leben unterm Regenbogen e.V. mit Marina Schuster (Bildmitte)

Jetzt ist Zeit zum Handeln!

Seit dem Internationalen Tag gegen Homophobie (17.05.) hat der Verein „Leben unterm Regenbogen“ in Zusammenarbeit mit dem LSVD Bayern über 500 Unterschriften für die Öffnung der Ehe auch für Homosexuelle gesammelt. Die Unterzeichner fordern die Bundesregierung auf, dass das Thema Ehe und Familie den veränderten Realitäten unserer Gesellschaft angepasst werden muss. Im schattigen Innenhof der Nürnberg Akademie am Gewerbemuseumsplatz fand die Unterschriftenübergabe an Marina Schuster (FDP) am Donnerstagabend statt. „Ich finde solche Aktionen gut. Es sind Reaktionen aus der Zivilgesellschaft. Sie erhöhen den Druck speziell bei diesem Thema auf unseren Koalitionspartner CDU/CSU!“, betont die Abgordnete. Die Organisatoren planen, die Unterschriftenlisten parallel an die Bayerische Staatsregierung zu übersenden. Mit der klaren Aufforderung, dass es Zeit ist, zu handeln.

von links - Edwin, Torben, Björn, Rudolf, Stefanie, Uwe und Klaus-Dieter

Generationen verbinden

Ein lang gehegter Wunsch von Uwe Scherzer alias Uschi Unsinn ging am 13. März im Tagungsraum der Aids-Hilfe in Nürnberg endlich in Erfüllung. Nachdem im vergangenen Jahr das Vorhaben an der Teilnehmerzahl scheiterte (wir berichteten), erklärten sich nun sechs weitere Gründungsmitglieder für sein Projekt ‚Leben unterm Regenbogen e.V.’ bereit. Nach den obligatorischen Modalitäten nimmt der jüngste schwullesbisch orientierte Verein Nürnbergs nun das Generationen verbindende Wohnen in Hausgemeinschaft ins Visier. An dieser Lebensform interessierte Personen haben ab sofort einen Ansprechpartner für ihre Belange, weiterer Vereinszuwachs ist ebenfalls willkommendie erforderliche Anzahl der Vereinsgründer komplett.. Neben dem 1. Vorstand Uwe Scherzer wurde Edwin Krug auf den 2. Platz gewählt. Für das Kassenwesen zuständig ist Klaus-Dieter Roese, Schriftführer ist Rudolf Bachmaier. Torben Schultes wird die Finanzen prüfen, mit Stefanie Klein und Björn Hafner wurde die erforderliche Anzahl der Vereinsgründer komplett. Die nächste Mitgliederversammlung ist am 21. Mai 2013 um 19:00 im Tagungszentrum der AIDS-Hilfe Nürnberg (Entengasse 2). Kontakt torben.schultes@aidshilfe-nuernberg.des Vorhaben an der Teilnehmerzahl scheiterte (wir berichteten), erklärten sich nun sechs weitere Grcherzer alias Uschi Unsinn ging am 13.

links Torben Schultes von der AIDS-Hilfe Nürnberg & Uschi Unsinn

Ein Kommunikationszentrum mit Nestwärme

Das Projekt schwul/lesbisches Mehrgenerationenhaus in Nürnberg 

Der demografische Faktor und offen gelebtes homosexuelles Leben hinterlassen spürbare Spuren in der Gay Community. Die klassische Familie bringt oft Enkel hervor, die einen im Alter besuchen kommen. Doch die Alibi-Familie wurde abgeschafft. Es droht eine neue Form von Vereinsamung älterer Schwuler und Lesben. Oder es gibt neue Outing Probleme im Alters- und Pflegeheim: „Wieso kommt niemand zu Besuch? Warum stellen sie keine Bilder ihrer Enkel auf?“ Seit etwa drei Jahren beschäftigt sich Uwe Scherzer, besser bekannt als Uschi Unsinn, mit dem Thema Betreuung und kam so auf das Thema „Homosexualität im Alter“. Torben Schultes von der AIDS-Hilfe hatte letztes Jahr ein „Treffen der Generationen“ in einer Szenekneipe organisiert. Nun will die AIDS-Hilfe Nürnberg mit dem Fliederlich-Zentrum und dem Verein Betreuter Menschen mit Uwe Scherzer als 2. Vorsitzendem das Projekt schwul/lesbisches Mehrgenerationenhaus auf den Weg bringen. „Ich möchte die Popularität von Uschi Unsinn nutzen, um das Projekt bekannter zu machen“, erklärt Uwe alias Uschi. Geplant ist ein Haus in zentraler Altstadtlage mit Garten & Terrasse, mindestens zwanzig 1- 4 Zimmer Wohnungen, Pflege-WGs, evtl. auch mit einer sozialtherapeutischen Abteilung. Wenn es das Objekt hergibt, soll sogar ein Café als Kommunikationszentrum mit integriert werden. Der Idealfall wäre, wenn auch das Fliederlich-Zentrum mit einziehen könnte. „Ich möchte eine flexible gesunde Bewohnermischung aus Alt und Jung“, so Uschi. „Das Haus soll einem Nestwärme geben. Damit eine neue Struktur gedeiht: Hier kann ich beruhigt alt werden.“ Das Projekt soll auf breite Beine gestellt werden, auch die Kirchen, Stadt und Diakonie sind dazu eingeladen. Die Trägerschaft übernimmt die AIDS-Hilfe und Fliederlich. Voraussetzung ist es jetzt, einen Verein zu gründen. „Gerade die schwul/lesbische Szene hat z.B. gegenüber HIV-Personen ein höheres Integrationspotenzial oder ist eher bereit, sich gegenseitig zu helfen“, so überzeugt Torben Schultes. „Hier wohnt der schwule Krankenpfleger im gleichen Haus. Der Bedarf an neuen Wohnformen wird noch zunehmen, gerade weil Heimplätze zu teuer sind.“ In Berlin ist gerade ein schwul/lesbisches Mehrgenerationenhaus im Entstehen. „Mir wäre es am liebsten,“ so Uschi, „wenn wir keine fünf Jahre dafür bräuchten, bis die Bewohner dort einziehen.“ 

Info und Kontakt unter: torben.schultes@aidshilfe-nuernberg.de 

Foto/ Text Norbert Kiesewetter

LEO-Magazin März 2012

Vortrag und Diskussion mit Dr. Kirsten Plötz im Restaurant Literaturhaus.

COMMUNITY:

Rechtlos

Rund 40 Personen kamen am dritten September-Donnerstag zum Vortrag mit anschließender reger Diskussion zum Thema „Verfolgung und Diskriminierung der weiblichen Homosexualität“ ins Restaurant Literaturhaus (Luitpoldstr. 6). Organisiert von Fliederlich e.V. in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung. Historikerin Dr. Kirsten Plötz räumte gleich zu Beginn mit einem geschichtlichen Missverständnis auf. Der Paragraph 175 galt nie für Frauen. Er wurde in der Zeit der Nationalsozialisten nie auf die Frauen ausgeweitet. Nach der Aktenlage sind gerade einmal 100 Frauen nach dem §175 verurteilt worden. ...

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Verlosung mit Thorsten Brehm und Katja Strohhacker vor der AIDS-Hilfe

AIDS HILFE NÜRNBERG:

Verlosung

Die Hair for Care – Haarschneideaktion zu Gunsten der AIDS-Hilfe Nürnberg Erlangen Fürth e.V. findet in diesem Jahr am 19. September 2020 in den sieben teilnehmenden Friseursalons statt. Deshalb gab es als Anerkennung am zweiten September-Freitag eine Verlosung von drei Antipasti-Platten vom Restaurant Estragon. Schirmfrau Katja Strohhacker und Schirmherr Thorsten Brehm zogen die Gewinner. Anschließend wurden die Salons besucht, um die Platten persönlich an die Friseur-Teams zu verteilen. ...

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Neuer Wirt im Einfachso ist Martin Urban

EINFACHSO BAR NÜRNBERG:

Verwurzelt

Seit 01. September 2020 ist Martin Urban neuer Wirt in der Nürnberger Szenebar „Einfachso“ (Klaragasse 26). Die Lokal-Wiedereröffnung fand nun am ersten September-Freitag statt. Vorher wurde im kleinen Team kräftig renoviert. Damit bleibt das Lokal für die LSBTTIQ*-Community in der Frankenmetropole erhalten. Wir sprachen mit Martin über seine persönliche Nürnberg-Geschichte und seine Pläne. „Ich hatte in der Corona-Auszeit viel nachgedacht und sehe das Einfachso als neue Chance für mich, ein eigenes Konzept zu verwirklichen. Die Feierlaune und die Besucher-mischung von früher schwebten mir vor. Einfach mit allen locker reden und Spaß haben. Ich möchte, dass die Leute wieder Lust bekommen in die Kneipe zu gehen“, betont Martin, der bewusst das Lokal auch für die Community retten wollte....

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Peter Kuckuk sucht historische Fotografien der Nürnberger Szenegeschichte (Foto: GAYCON Archiv)

GAYSCHICHTE:

Fotos?!

Der Fotograf Peter „Böhmer“ Kuckuk widmet sich aktuell der Zeit-Geschichte der queeren Community in Nürnberg: Eine historische Kneipen- und Szeneübersicht. Er sucht dafür Bilder von Kneipen und Treffs, insbesondere Fotos mit Außenansichten von Kneipen, Discos, Saunen, Darkrooms aus den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren. Zum Beispiel Come Back, Uschis Bier Bar, Viking Club, Mr. Hendersen, Little Hendersen, Club 67,  Apollo Sauna, Amico Bar, Sonnige Pfalz und was es sonst noch gab. Deshalb schaut auf dem Dachboden, in alten Schuhkartons, Fotoalben, unterm Bett oder anderen Geheimfächern nach und meldet Euch bei Peter, wenn Ihr fündig geworden seid! Der Szene-Geschichte-Schatz darf nicht in Vergessenheit geraten! Meldet Euch bei Peter über Facebook oder per E-Mail an Peter-Kuckuk@gmx.de oder bei uns unter info@gaycon.de! Wer kann ihm weiterhelfen? Wäre schön, wenn er bis Anfang September die ersten Bilder schon hätte, dann könnte er die Fotos gleich bei einer geplanten Szene-Stadtführung verwenden. (Wer seine Originalfotos lieber behalten möchte, kein Problem. Dann könnten die Fotos digital abfotografiert werden!)

Kasha bittet um Hilfe! (Foto: GAYCON Archiv)

KASHA BITTET UM HILFE:

Spende

Die in Uganda lebende lesbische Aktivistin Kasha Nabagesera, die Preisträgerin des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises 2013, benötigt für Hilfsprojekte der queeren Community in ihrem Heimatland und für ihr Medien-Projekt „Kuchu Times“ finanzielle Unterstützung. Die Lage in Uganda hat sich seit Anfang März verheerend verschlechtert, nachdem Covid 19 auch in Uganda angekommen ist. Obdachlose LGBTTiQ*-Personen verstoßen automatisch gegen die Ausgangsbeschränkungen in Uganda, und Personen die in improvisierten Unterkünften leben, verstoßen gegen die Pandemieverordnung. Deshalb ist es bereits zu größeren Verhaftungswellen gegen die LGBTTiQ*-Community gekommen. ... Zum vollständigen Bericht mit Kontodaten auf der DOKU-Seite

#TV-TIPPS

+++ 22.09. ZDFINFO 22:25 Liebe und Sex im Maghreb - Zwischen Tabu und Aufbruch - Doku // 02:40 ARD Oskarreif - Kurzfilm +++ 23.09.KABEL1 CLASSICS 13:25 The Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel - Spielfilm // 15:20 KABEL1 CLASSICS Ein Käfig voller Narren Spielfilm // 16:55 KABEL1 CLASSICS Noch ein Käfig voller Narren - Spielfilm +++ 26.09. ONE 13:55 Die Kanzlei: Blutgrätsche - Krimi +++ 27.09. ONE 10:15 Bye, Bye, Lindenstraße - Doku // 16:45 3SAT Mother´s Day - Liebe ist kein Kinderspiel - Spielfilm // 01:15 HR Du sollst nicht schwul sein - Doku // 02:50 ARTE Die Reformerin - Doku +++

Online Umfrage der Deutschen AIDS Hilfe

UMFRAGE DER DEUTSCHEN AIDS HILFE:

Umfrage

Dein Feedback zählt! Erzähl uns von deinen Erfahrungen! ‚positive stimmen 2.0‘ ist die Onlineumfrage des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) und der Deutschen Aidshilfe (DAH) zu Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV. Ziel des Projekts ist es, auf Grundlage eurer Erfahrungen konkrete Maßnahmen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu entwickeln. Hilf uns dabei und mach mit auf https://hiv-diskriminierung.de/online-umfrage

Frauenpaar des Monats

GAYCON Titelbild September 2020 - Adina & Nanette - Shooting am Nürnberger Dutzendteich

Titelbild

Ab September werden wir unsere GAYCON Titelbild-Reihe mit selbstbewussten Models aus der queeren Community neu starten! Wie immer mit Motiven aus dem Stadtgebiet Nürnberg oder der Region. Wer Lust hat, sich alleine oder zu zweit von uns in einem Foto-Shooting ablichten zu lassen, kann sich ab sofort wieder bei uns melden. Entweder persönlich, per Facebook oder per E-Mail unter info@gaycon.de! (Bitte mit Foto) Wir freuen uns auf LSBTTIQ*-Bewerbungen - Euer GAYCON Team

Vielen Dank an meine Freunde, die sich in Form eines Inserats bzw. einer Publikation an den Gestaltungskosten für diese Website beteiligen und sie damit ermöglichen!

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GAYCON-Aufrufe seit dem 02.09.2020

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