#Berichte & Bildergalerien über Verein Fliederlich E.V.

Chronologische Reihenfolge von oben nach unten: Schulung der Gruppenleitung  & Vorstandswahl 2022, Förderung Modellprojekt 2021, Solidarität 2020,  Lesung Rassau & DESI Revival 2018, Jahresempfang (2019 - 2015), CSD Auftakt 2016, Aktion Regenbogenbank 2015

Nach zwei Jahren Pause: Schulung der Gruppenleitungen im Fliederlich-Zentrum 2022

Schulung

Leitungs-Update

Am vierten November-Samstag fand die Teamer*innen-Schulung in den Räumen des Fliederlich-Zentrums (Sandstr. 1) statt. Nach zwei Jahren Pause konnte die Reihe nach 2018 und 2019 wieder fortgesetzt werden. Entstanden ist die Idee der Schulung an einem Vereinswochenende. Beschlossen wurde auch, dass die Teamer*innen der einzelnen Fliederlich Gruppen sich nun „Gruppenleitung“ nennen. Rund 30 dieser Posten gibt es insgesamt. Je größer die Gruppe, desto mehr Personen teilen sich die Leitung. Die 14 bei der Schulung anwesenden Personen erörterten grundsätzliche Sachgebiete wie Struktur des Vereins, Hausrecht, GEMA Vorschriften, einheitliches Kassensystem oder einen Notfallplan. Informiert wurde auch darüber, wo die Satzung hinterlegt ist oder wie die Mitgliedergewinnung abläuft. Wie funktioniert die kostenlose Buchausleihe in der Bibliothek, die Abrechnung der Getränkekasse? Oder was ist zu tun beim Wechsel der Gruppenleitung, mit Schlüsselabgabe, Pfand, Kontaktdaten oder Vorstellung neuer Personen im Plenum. „Wichtig ist der gleiche Wissenstand aller Gruppenleitungen“, betont Alieb. Gleichzeitig kann der Vereinsvorstand bei derartigen Schulungen die Leitungspersonen der Gruppen einmal persönlich kennenlernen bzw. verinnerlichen, welche Gruppe aktuell überhaupt aktiv ist. Im Anschluss gab es noch ein Shooting für die Fliederlich-Fotowand. (NK)

 

GAYCON November 2022     

Der Fliederlich Vorstand 2022: Alieb, Sabine, Lukas, Ulrich und Robert

Vorstandswahl bei Fliederlich

Bei der Mitgliederversammlung am zweiten Mai-Mittwoch wurde fast der komplette amtierende Fliederlich-Vorstand von den knapp 20 anwesenden Vereinsmitgliedern für ein weiteres Jahr bestätigt: Anett Buchmann, Sabine Klöss, Ulrich Breuling, Robert Huber bleiben im Amt. Ian-Philip Dorn ist auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Neu im Team ist Lukas Geyer (Mitte). GAYCON gratuliert zur Wahl und wünscht gutes Gelingen für die neue Amts-Zeit.

 

GAYCON Mai 2022

Fördergelder des Bayerischen Staatsministeriums u.a. für ein Modellprojekt - Michael Glas, Fliederlich Nürnberg e.V. (Foto: fliederlich.de/ GAYCON.DE)

Modellprojekt

Fördergelder des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales für Projekte bei Fliederlich e.V.

Nach monatelangen Verhandlungen ist es nun konkret. Ab sofort wird die Einrichtung einer Beratungsstelle für queere Menschen in Mittelfranken beim Verein Fliederlich in Nürnberg angesiedelt. Für dieses Modellprojekt werden für ein Jahr rund 31.000 Euro zur Verfügung gestellt. Nun können sich queere Menschen aus dem Raum Mittelfranken, in Ergänzung des ehrenamtlichen Beratungsangebots, an die psychosoziale hauptamtliche Beratungsstelle bei Fliederlich wenden. „Damit können wir endlich eine Lücke im Beratungskonzept schließen und unser Angebot für LSBTIQ*-Personen abrunden“, so Vereinsgeschäftsführer Michael Glas. Weiterhin gefördert wird, in Kooperation mit den Kolleg*innen von SUB, LeTRa und der Trans- und Interberatung aus München, ein Fortbildungsprojekt zu queeren Themen, das sich an Fachkräfte des Bildungs- und Sozialbereichs richtet. Für dieses Projekt werden bis 2023 ca. 209.000 Euro bereitgestellt. Mit dem Fortbildungsprojekt sind sie nun in der Lage, auch präventiv zu arbeiten. Konkret sollen mit dem Fördergeld Fachkräfte, die in ihrem Beruf auch mit LSBTIQ*-Personen arbeiten, geschult, informiert und sensibilisiert werden. „Für den Freistaat ein echter Schritt nach vorn“, so Dr. Tobias Oliveira Weismantel, Geschäftsführer der Münchner Aids-Hilfe. Zusammen mit Diana Horn-Greif und Miriam Vath (Lesbentelefon München e.V.), Dr. Kai Kundrath (Sub – schwules Kultur- und Kommunikationszentrum München e.V.) und Michael Glas (Fliederlich Nürnberg e.V.) ist er für den Aufbau der entsprechenden Unterstützungsstruktur und des bayernweiten Fortbildungsangebots für Fachkräfte verantwortlich. Ergänzend wird ein Runder Tisch aufgebaut, um die Akteure, die bereits im LSBTIQ-Bereich tätig sind, enger zu vernetzen. Bei Fliederlich e.V. ist der Runde Tisch Franken angesiedelt, bei Resi e.V. in Regensburg der Runde Tisch Oberpfalz. „Wir wollen in Bayern zur Verbesserung der Beratungsstruktur, insbesondere auch auf dem Land, für Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität beitragen“, so Bayerns Sozialministerin CarolinaTrautner. Bayern sei vielfältig und man lebe ein gutes Miteinander. Dazu gehöre auch die Unterstützung für lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen(LSBTIQ). „Dies geht am besten gemeinsam mit bereits bestehenden, kompetenten und vernetzten Trägern mit langjähriger Erfahrung, wie Fliederlich e.V. - Queeres Zentrum Nürnberg" und den Münchner und Regensburger Organisationen.

 

GAYCON August 2021

In Nürnberg bekam u.a. Fliederlich e.V. den Spendencheck von Tessa Ganserer überreicht (Foto: Privat)

Solidarität

Überraschung aus dem Bayerischen Landtag. Die Landtags-Grünen haben sich geschlossen darauf verständigt, ihre Abgeordneten-Diätenerhöhungen wegen der Corona-Krise zu spenden. Noch im Monat Juli übergab Tessa Ganserer ihren Betrag an queere Organisationen: Der Nürnberger Verein Fliederlich erhielt 1000 Euro, die AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V. 544,- Euro sowie das Forum Queeres Archiv München e.V. 1000,- Euro. Wegen der wirtschaftlichen Not durch die Corona Pandemie, haben sich die Landtags-Grünen entschlossen, ein Zeichen der Solidarität zu setzen. „Wir verzichten auf die Erhöhung der Abgeordnetenentschädigung und spenden dieses Geld an Organisationen. Für mich war klar, dass ich mit meinen Spenden queeren Vereinen unter die Arme greifen will“, betont die Nürnberger Landtagsabgeordnete Tessa Ganserer. Die Abgeordnetendiäten wurden zum 1. Juli 2020 um 212 Euro pro Monat erhöht. Dies entspricht einer Jahreserhöhung von 2.544 Euro. Wie Studien gezeigt haben, waren schwule, lesbische, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen eher von sozialer Isolation betroffen und hatten deswegen besonders unter der Corona-Krise zu leiden. Gleichzeitig mussten die Christopher Street Days in vielen Städten abgesagt werden oder können nicht in der gewohnten Form stattfinden. Damit fehlen der queeren Community die Möglichkeiten, auf die Diskriminierung und andere Problematiken von LSBTIQ* hinzuweisen. Weil Beratungsangebote so wichtig sind, hat der Verein Fliederlich e.V. 1000,- € erhalten. Die AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V. bekam 544,- €, um weitere Prävention und Bildungsarbeit bzgl. HIV und sexuell übertragbarer Infektionen zu leisten. Weitere 1000,- € gingen an das Forum Queeres Archiv München e.V, welches die Geschichte von queeren Menschen, deren Verfolgung, ihre gesellschaftliche Ausgrenzung und die queere Bewegung in München und Bayern dokumentiert. Die Spenden wurden in den letzten Tagen überwiesen und in Form symbolischer Schecks überreicht.

 

GAYCON Juli 2020

Großer Gästezuspruch beim Jahresempfang im Fliederlich-Zentrum

Empfang

Das war der traditionelle Jahresempfang, am vierten Mai-Freitag im queeren Fliederlich-Zentrum. Trotz des schönen Wetters in Konkurrenz fanden sich rund 60 Gäste aus Politik, Bayerischem Landtag und Stadtrat, sowie zahlreiche Vertreter aus der Community in den Vereinsräumen am Plärrer ein. Trotz Europawahl hielten sich die Grußworte aus der Politik in einem angenehm überschaubaren Rahmen. Stadtrat Dr. Ulrich Blaschke (SPD) überbrachte die Grußworte der Stadt Nürnberg und forderte das Publikum auf, das demokratische Wahlrecht am Sonntag auch zu nutzen. Landtagsabgeordnete Tessa Ganserer, queerpolitische Sprecherin von Bündnis 90/ Grüne, bat die Community in einem flammenden Appell um Hilfe, die aktuelle Reform des Transsexuellengesetzes der Bundesregierung zu stoppen. „Die Reform ist kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt!“ Nach weiteren Grußworten zeigte Geschäftsführer Michael Glas eine kleine Vereinsrückschau und vertrat dabei Vorständin Alieb, welche wegen eines Unfalls leider verhindert war an diesem Abend teilzunehmen. Als Hauptschwerpunkt stellte sich die queere Jugendinitiative von Fliederlich vor. Seit dem Umzug in die größeren Räume steigen auch deren Besucherzahlen. An normalen Treffabenden, jeden Dienstag ab 19:00 Uhr, sind bis zu 25 Jugendliche im Durchschnitt dabei. Bei Themenabenden sogar 50. Auch die Gruppe junge trans*Leute (t*time) wird immer beliebter. Die Jugendinitiative gestaltet zum Beispiel jedes Jahr zum Nürnberger CSD den Fliederlich-Wagen. Die Kreativität wird häufig belohnt, denn der Wanderpokal ist quasi dauerhaft im Fliederlich-Zentrum zu bewundern. Beim anschließenden Buffet mit leckerem Fingerfood vom Restaurant Estragon und mit geselligen Gesprächen wurde der Abend abgerundet. (NK)

GAYCON Mai 2019

Bildergalerie Fliederlich Jahresempfang - Fliederlich Zentrum Nürnberg, 24. Mai 2019

Martin Rassau bei der Lesung im Fliederlich-Zentrum - "Es kommt oft sonderbar im Leben“ - Die Verse von Robert T. Odeman

Rassau & Revival

Etwa zwanzig Besucher hatten einen vergnüglichen vierten September- Montagabend im Fliederlich-Zentrum bei der Lesung mit Martin Rassau, einem der bekanntesten deutschen Fernsehunterhalter. Dank Stimmkunst, Gestik und Interpretation erschien das Wort ‚Lesung‘ deutlich untertrieben. Denn er hauchte den Versen und Texten vom fast vergessenen schwulen Autor Robert T. Odemann (geb. 1904) pures Leben ein. Pointierte Frechheiten und Alltagsgeschichten in Reimform, natürlich häufig in einer schwulen Thematik, sprechende Tiere und Gegenstände, wie etwa die Dramatik einer als Nachttopf zweckentfremdeten Blumenvase, alles mit schelmischer Ironie beleuchtet. Wissenswert über den Autor Odemann ist insbesondere, dass er nicht nur KZ und Nazi-Regime überlebt hat, sondern auch das gleichgeschlechtliche Heiratsverbot unserer prüden Nachkriegsrepublik durch die Adoption seines jüngeren Lebenspartners relativierte. An diesem Abend machte es dem waschechten Franken Rassau sichtbar Spaß, zwischen den Versen rhetorisch die Mottenkiste der queeren Nürnberger Szene zu durchwühlen. Wie etwa das Nachspielen der damals angsterfüllten Taxifahrer im geschichtsträchtigen Walfisch oder die Konversation gestandener Lederkerle nicht etwa über Sexpraktiken, sondern über Apfelkuchenrezepte. Das Fliederlich-Team erschien etwas erstaunt darüber, dass die Benefiz-Aktion für den Verein, die der Künstler trotz vollen Terminkalenders ohne Gage unterstützte, von der Szene nicht im erwarteten Maße angenommen wurde. Doch Rassau sah es gelassen: „Lieber eine Handvoll Leute, die wirklich Spaß haben und lachen, als ein voller Raum, der nicht mitmacht!“

REVIVAL DISCO: Bereits am Samstag vorher feierte Fliederlich ein einmaliges Revival seiner legendären Desi-Disco im Stadtteilzentrum von St. Johannis. Eine Geburtstagsparty zum 40. Jubiläum des Vereins. Um Mitternacht, pünktlich zum Beginn des Internationalen Bisexuellen-Tages 23. September, zogen Adriano mit rosa Fahne und Herbert als Autor auf die Bühne. Mit einer kurzweiligen und ironischen Rede, z.B. „Bisexuelle leben in Bi-Lefeld“, versuchte der Bi-Gruppen-Gründer den zahlreichen Gästen das Thema Bisexualität auf heitere Art näher zu bringen. Eine schwierige Thematik, denn die meisten Betroffenen bleiben lieber unsichtbar. Fliederlich Vorständin Alieb zeigte sich an diesem DESI-Abend von ihrer musikalischen Seite. Als DJane war sie nämlich für den Sound zuständig und legte Hits der 80er, 90er oder ganz Aktuelles auf den CD ‚Platten-Teller‘. Etliche Besucher schwelgten in DESI-Erinnerungen an Zeiten, als es noch keine Rosa Partys im House- oder Technosound wie in den heutigen Großraum-Discos gab.

Sweet 40 - Revival Geburtstagsparty - DESI Nürnberg, 22. September 2018

Politprominenz beim Jahresempfang: Bürgermeister Christian Vogel überbrachte die Grußworte der Stadt Nürnberg

Neues Zentrum

Das war der traditionelle Fliederlich-Jahresempfang am ersten Mai-Freitag in den neuen Vereinsräumen am Plärrer. Im Sandsteinhaus beim Puppentheater Salz & Pfeffer im ersten Stock. Etwa 80 neugierige Besucher bevölkerten die renovierten Zimmer und lauschten u.a. den Grußworten von Geschäftsführer Michael Glas und Bürgermeister Christian Vogel. Sogar einige Glückwünsche aus den Rathäusern der Nachbarstädte Fürth, Erlangen und Schwabach wurden vorgelesen. Mit gewissem Stolz erzählte Glas auch, dass sich viele Interessenten aus München und anderen Städten erkundigt hätten, wie Fliederlich die LGBTI-Flüchtlings-Wohngemeinschaft aufgebaut hat. Hier leistete der Verein echte Pioniersarbeit. Verena Osgyan, MdL und Kreisvorsitzende der Nürnberger Grünen überraschte mit der Ankündigung, dass die Verleihung des ‚Lina-Schneider-Preises‘ an den Verein Fliederlich geht. Gerade für die vorbildliche LGBTI-Flüchtlingsarbeit. Mit dem gelungen Auftakt wurde gleichzeitig das 40-jährige Vereins-Jubiläumsjahr eröffnet. In einer kleinen Rückschau von den Anfängen 1978 bis heute wurde in kurzen Stationen die wechselhafte Geschichte des Vereins von Vorständin Alieb vorgestellt. Anschließend gab es Führungen durch die zahlreichen Zimmer. Die Jugendinitiative freut sich, dass sie den größten Raum mit Erkerblick auf den Plärrer bekommen hat. Viele Gäste aus Politik, Vertreter von Organisationen, aus der Community sowie Vereinsmitglieder freuten sich über das leckere Buffet und verwandelten den Abend in ein geselliges Zusammentreffen.

Bildergalerie Fliederlich Jahresempfang - Fliederlich Zentrum Nürnberg, 04. Mai 2018

Bilder von der Renovierung im neuen Fliederlich - Zentrum: Ecke Steinbühler Str./ Sandstraße 1. Stock

Traditioneller Fliederlich Jahresempfang im Literaturhaus Nürnberg

Jahresempfang

Das war der traditionelle Jahresempfang des SchwuLesBischen Zentrums Fliederlich e.V. am ersten Mai-Mittwoch im Literaturhaus Nürnberg. Zahlreiche Besucher belegten alle Plätze im Literatursalon. Unter die Zuhörer reihten sich auch Gäste aus der Politik, wie Gabriela Heinrich, Elke Leo, Dr. Ulrich Blaschke, Dr. Christiane Alberternst und Amely Weiß. Nach der obligatorischen Begrüßung und Gruppenvorstellung beklagte Ralph Hoffmann, dass es bei den Ämtern immer schwieriger werde, die sexuelle Orientierung als Anerkennungsgrund für Flüchtlinge durchzusetzen. Einige Pflegeeltern äußerten ihre Ängste wegen eventueller Abschiebungen. Zum Hauptthema des Abends lauschten alle gebannt den Ausführungen des ehrenamtlichen Teams vom Projekt „SchulPro“. Dieses bietet Informationen rund um das Thema sexuelle Orientierung als Unterrichtseinheit für Schulen an. Anschließend wurden viele Fragen beantwortet, u.a. wie Schüler vor Ort in der Klasse darauf reagieren: Nämlich besonders positiv! „Viele Schüler, die sich zu Beginn cool skeptisch geben, sind am Ende der Unterrichtseinheit sehr interessiert und stellen viele Fragen“, so die Teamer. Für die außergewöhnliche musikalische Umrahmung des Empfangs sorgten Dieter Weberpals (Flöte) und Edda B. (Handpan). Für das leibliche Wohl war mit einem großen Buffet bestens gesorgt. Außerdem war eine Gebärdendolmetscherin anwesend, deren Service dankend angenommen wurde.

Bildergalerie Fliederlich Jahresempfang - Literaturhaus Nürnberg, 03. Mai 2017

Fliederlich CSD Auftakt im Literaturhaus Nürnberg: Micha, Sigi, Sascha, Reiner, Jakub und Hans

„Europa respektiert Vielfalt! - ?“,

unter diesem Motto fand die diesjährige CSD-Podiumsdiskussion von Fliederlich e.V. am ersten Augustfreitag im Salon des Nürnberger Literaturhauses statt. Nachdem Ralph Hoffmann aus gesundheitlichen Gründen absagen musste, übernahm Sigi Straßner die Moderation. Zur vorgesehenen Begrüßung einer Delegation aus Glasgow schafften es die Gäste flugbedingt leider nicht. Umso interessierter lauschten die zahlreichen Gäste den Ausführungen des Prager Rechtsanwalts Jakub Tomsej zur Situation von queeren Bürgern in Tschechien. Insbesondere ging er auf die verschärften Paragraphen zur Strafbarkeit von ungeschütztem Sex von Männern mit HIV ein. Sascha, ukrainischer Herkunft, fühlt sich nach unerträglichen Schikanen in seiner Heimat bezüglich seiner Homosexualität in Nürnberg endlich sicher. Mit Reiner Sikora informierte er über die örtliche Lage von LGBTI-Flüchtlingen. Sascha bedankte sich bei Fliederlich herzlich für die ehrenamtliche Betreuung. Michael Glas berichtete über die erfreuliche Verlängerung des Mitvertrags für die Flüchtlingsunterkunft bis Anfang nächsten Jahres. Auf der Liste befinden sich weitere zwanzig Anwärter. Deshalb ist der Verein mit der Stadt Nürnberg in Verhandlungen, ob auch evtl. eine größere Unterkunft möglich wäre. Hans Kalben, Sozialbeauftragter aus Berlin, informierte über das dortige Projekt. Im Anschluss an die Diskussion ließen es sich einige Zuhörer noch kulinarisch gut gehen, denn das Restaurant im Literaturhaus hatte eigens eine kleine Speisekarte für den Abend zusammengestellt.

Diskussion "Europa respektiert Vielfalt! -?" - Fliederlich CSD Auftakt - Literaturhaus Nürnberg, 05. August 2016

Der Theaterverein "Die Schlampenlichter" überreichten die unglaubliche Spendensumme von 3.438,38 Euro für die Fliederlich - Flüchtlingsarbeit.

Jahresempfang

Obwohl der Saal im Literaturhaus deutlich mehr Platz bietet als einstige und heutige Fliederlich-Räume, wurde es beim dortigen Jahresempfang des schwullesbischen Vereins zeitweise eng. Die Terrassenbestuhlung wurde hereingeholt, um allen Gästen einen Platz bieten zu können. Zahlreiche Vertreter der verschiedensten Vereine und Gruppen waren im Publikum vertreten. Schwerpunktthema in diesem Jahr: die menschenwürdige Unterbringung queerer Flüchtlinge, wofür der Verein beachtliche Leistungen gestemmt hatte. Dazu kamen seitens der Medien massive Interview-Anfragen. Nicht nur vom Bayerischen Fernsehen, sondern auch von amerikanischen, belgischen und sogar von russischen Sendern. Vorstand Ralph Hoffmann betonte die Dankbarkeit der Bewohner und gab seinerseits den Dank zurück, weil das konstruktive Zusammenwirken auch viel an positiven Emotionen bei den Helfern auslöst. Fliederlichs Anspruch ist es auch, ihnen nicht nur ein Bett und Dach über dem Kopf zu bieten, sondern mit einem großen Unterstützerkreis die einzelnen Personen auf ihrem neuen Nürnberg-Weg zu begleiten. Neben den erforderlichen Behördengängen auch Deutsch zu lernen und sie in die Community zu integrieren. Nachdem eine hohe Nachfrage nach Unterkunftsplätzen besteht, versucht der Verein ein größeres bezahlbares Haus zu finden, um weiteren Aspiranten einen geschützten Raum bieten zu können. Großen Applaus gab es bei der Übergabe des Spendenschecks für die Vereins-Flüchtlingsarbeit in Höhe von 3.438,38 Euro! Der Theaterverein „Die Schlampenlichter“ stellte mit 500 Euro den Grundstock. Viele Zuschauer der letzten Theatervorstellungen im Hubertussaal am Februarwochenende 2016 waren sehr freigiebig, und so kam das unglaubliche Spendenergebnis zusammen. Der lesbische Chor „Tinnitussis“ sorgte für den perfekten musikalischen Rahmen. Fliederlich Vorstand-Neuzugang Leonie Neubert gab ebenfalls gefeierte Kostproben ihrer Sangeskunst im klassischen Stil und aus Musicals zum Besten. Anschließend klang der kurzweilige Abend mit intensiven Gesprächen der Gäste und Genuss des leckeren Buffets aus.

Bildergalerie Fliederlich Jahresempfang - Literaturhaus Nürnberg, 10. Mai 2016

Eifrige Helfer verziehren die Lorenzer Kirchenbank in den Farben des Regenbogens

Aktion Regenbogen- Bank

Der Volksentscheid in Irland hat für gleichgeschlechtliche Paare die Ehe geöffnet. Seitdem ist das Thema auch in Deutschland wieder in allen Medien. Wie es der Zufall will, hat gerade die Bundesregierung ein paar redaktionelle Anpassungen einiger Gesetze für Lebenspartnerschaften, die im Koalitionsvertrag vereinbart waren, im selben Zeitraum umgesetzt. Doch von einer kompletten Gleichstellung wie in Irland war darin nie die Rede. Nun kommt die Regierung unter Druck, weil zum ersten Mal überhaupt eine Nation per Volksentscheid mit überwältigender Mehrheit die vollständige Öffnung entschieden hat. Auch in Deutschland stehen die Bürger, laut Umfragen zu diesem Thema, zu zwei Drittel dem positiv gegenüber. Fliederlich zeigte mit einer Mal-Aktion in der Nürnberger Fußgängerzone, dass Lesben und Schwule an allen Orten und überall in der Gesellschaft selbstverständlich sind. Dazu wurde in Kooperation mit dem Lorenzer Laden eine der Kirchenbänke aus der Lorenzkirche am letzten Donnerstag im Wonnemonat Mai in Regenbogenfarben bemalt. Zahlreiche Akteure verewigten sich und gleichzeitig konnten die Fliederlinge mit den Passanten diskutieren. Fazit – auch die Nürnberger verstehen die Bundesregierung in ihrer ablehnenden Haltung nicht. Die Regenbogen-Bank steht vor dem Lorenzer Laden bei der Lorenzkirche.

Bildergalerie Aktion Regenbogen-Bank, Lorenzer Laden, 28. Mai 2015

Fliederlich Jahresempfang im Literaturhaus

Jahresempfang 2015

Mit einem abwechslungsreichen Programm lockte der Verein Fliederlich zum traditionellen Jahresempfang am Mittwochabend den 20. Mai ins Literaturhaus. Aus Platzgründen fand die Veranstaltung mit etwa 100 Gästen in weiser Voraussicht nicht in den Zentrumsräumen statt. Mit Besuchern aus zahlreichen Vereinen, Stadtrat, Politik und Community war ein guter Publikumsquerschnitt vertreten. Einen ordentlichen Kulturschwerpunkt setzten die gesangsstarken „Tinnitussis“. Der Nürnberger Lesbenchor eröffnete den Abend und sorgte zwischen den Rede-Beiträgen und zum Schluss für grandiose Konzertatmosphäre. Zugabe - Rufe aus dem Publikum waren die Folge. Gleich im Grußwort sprach Dr. Ulrich Blaschke, Stadtrat der SPD, ein aktuelles Thema an: Homosexuelle Ampelmännchen. Wien will ein Zeichen setzen zum Eurovision Song Contest und zum Life Ball. Sie wollen händchenhaltende oder eng umschlungene Ampelpaare (schwul, lesbisch, hetero) an 50 Ampeln in der Stadt für mehr Toleranz werben lassen. München hat vor ein paar Tagen beschlossen, diese Idee ebenfalls zum CSD umzusetzen. Schon schwappt die Diskussion nach Nürnberg. Blaschke will aber diesen gut gemeinten Trend nicht befürworten, weil die 10.000 Euro statt für Ampelschablonen besser für die Arbeit beim Verein Fliederlich investiert wären. Zum Hintergrund gehört dazu, dass die Millionen-Metropolen Wien und München im Vergleich zur Noris finanziell viel besser ausgestattet sind und damit generell die LGBTI-Community kräftig unterstützen können. Artem Uspenskiy von Quarteera e.V. vermittelte in einem Vortrag interessante Informationen über russischsprachige Lesben und Schwule in Deutschland. Trotz des Lebens im liberalen Staat wagen es nur wenige, sich tatsächlich zu outen, aus Angst vor Problemen in ihren eigenen Familien. Dazu kommt, dass quasi keinerlei Aufklärung in russischer Sprache erfolgt. Viele Familien informieren sich weiterhin über russische Medien, doch diese verdrehen meist die Tatsachen. Artem hat in persönlichen Gesprächen bemerkt, dass die russische Bevölkerung keineswegs generell homophob ist, sondern mit richtiger Aufklärung auch ein anderes Meinungsbild über Lesben und Schwule bekommen könnte. Zum Ende des Vortrages wurde eine Kontaktaufnahme an die russische Gemeinde in Nürnberg geplant, vielleicht klappt sogar der Aufbau einer russischen Schwulengruppe unter dem Dach von Fliederlich. In einem lustig lockeren Interview mit Puppenspieler informierte Herbert Hacker über die neue Bisexuellen-Gruppe bei Fliederlich. Abschließend gab es ein leckeres Buffet und Zeit zum Plauschen mit den zahlreichen Gästen.

Bildergalerie Fliederlich Jahresempfang - Literaturhaus Nürnberg, 20. Mai 2015

Kunst im Restaurant Literaturhaus: Künstlerin Eva und Hausherr Bernd bei der Eröffnung

AUSSTELLUNG NÜRNBERG:

Ein Hauch von Kuba

Kunst im Restaurant Literaturhaus (Luitpoldstr. 6): Am dritten Januar-Sonntag fand abends die gelungene Präsentation der aktuellen Ausstellung mit Exponaten der Künstlerin Eva Melchisedech im Literatursalon statt. Rote und gelbe Stofftücher verhüllten die Werke noch zentral im Raum, als mit dem Begrüßungs-Sekt angestoßen wurde. Unter Spotlicht, vom Hausherrn Bernd Rings in Szene gesetzt, kamen die Stoffe weg und die Skulpturen leuchteten in ihren eigenen Farben um die Wette. Von weiblichen und männlichen Torsos, Frauen, Fischen und Eulen bis hin zu zauberhaften Vasen erstreckt sich das Werk der sympathischen Erschafferin. Eva kommt von der Insel Kuba und lebt seit 1996 in Deutschland. Sie möchte der kubanischen Lebensfreude, den leuchtenden Farben der Karibik, dem Rhythmus von Salsa und Merenque, aber auch der karibischen Spiritualität, Form und Farbe geben, um sie in die neue Heimat herüberzuholen. +++ Zum Bericht & Bildergalerie auf der DOKU-Seite +++

CSD Schwabach: Vorsitzende Sarah Paulus gibt Amt ab (Foto: GAYCON Archiv)

COMMUNITY REGION:

Sarah Paulus gibt Vorsitz beim CSD Schwabach ab

Eigentlich wollte der Förderverein CSD Schwabach nun richtig durchstarten, denn kurz vor Heiligabend kam die frohe Brief-Botschaft vom Amt, dass der Verein nun offiziell eingetragen ist. Endlich können Mitgliedsbeiträge gesammelt und Sponsoren ordentlich angefragt, oder Spendenquittungen ausgestellt werden. Doch Mitte Januar des neuen Jahres gab Sarah Paulus überraschend für alle über Facebook bekannt, dass sie sich aus gesundheitlichen Gründen vom Vorstand zurückzieht. Nach nur fast vier Monaten Amtszeit. „Mir geht es aktuell psychisch & physisch nicht gut. Der Hauptgrund ist, dass ich Zeit für mich brauche. Kein Handy das permanent schellt und nicht Hunderte von WhatsApp-Nachrichten. Ich muss erst selber wieder in die Spur kommen. Am Montag beginnt nun meine Reha“, betont Sarah beim Telefongespräch. ... +++ Zum Bericht auf der DOKU-Seite +++

Das erste lesbische Prinzenpaar regiert nach zwei Jahren Pause erneut (Foto: FG Crazy Dancers)

FASCHING NÜRNBERG:

2. Amtszeit für das Frauenprinzenpaar

Endlich wieder Fasching! In der Saison 2019/2020 waren sie das erste queere Prinzenpaar Nürnbergs und halten diese Alleinstellung auch mit ihrer zweiten Amtszeit. Die Faschings-gesellschaft Crazy Dancers e.V aus Nürnberg-Reichelsdorf hat noch einmal Prinzessin Sena I. mit Prinz/essin Marcella I. im November für die Saison 2022/2023 inthronisiert. Das Ehepaar regiert nach zwei Jahren Pause wieder über das bunte Narrenvolk und ist schon jetzt terminlich viel unterwegs. „Wir fühlen uns super nach zwei Jahren wieder im Amt zu sein und mal wieder was zu erleben. Am meisten haben wir die ganzen Veranstaltungen und die Leute vermisst“, betonen die beiden nach zwei Jahren Zwangspause. ... +++ Zum Bericht auf der INTERVIEW Seite +++

Adolf Schäfer, unser Adi von der Bert´s Bar ist tot (Foto: GAYCON Archiv)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Adolf Schäfer, das Herz vom Bert´s ist tot

Die queere Community Nürnberg trauert: Unser lieber Adolf, auch von vielen Adi genannt, ist tot. Viele kannten ihn als herzlichen, hilfsbereiten und liebevollen Menschen. Er hatte immer für alle ein Ohr offen, war bester Freund und auch für viele Menschen aus der Community ein „Papa“. In den letzten Jahren war es sein liebstes Anliegen, dass die Bert´s Bar in der Südstadt für die queere Community Nürnberg erhalten bleibt. Deshalb hatte er sich intensiv darum engagiert und fand mit Jimmy 2021 einen neuen Bert´s Bar Geschäftsführer. Seit ein paar Jahren litt er an einer Lungenerkrankung, jetzt hatten sich plötzlich Komplikationen ergeben. Unerwartet für alle ist er nun am Mittwochabend den 14. Dezember 2022 im Alter von nur 62 Jahren über die Regenbogenbrücke von uns gegangen. Er hinterlässt eine queere Lücke in der Bert´s Bar sowie in der Community. Die Nachricht erschüttert, macht uns alle traurig. Wir trauern mit seiner Familie. Wir werden Adi für immer in unserem Herzen tragen. (NK) Die Trauerfeier war am zweiten Januar-Freitag in der Aussegnungshalle in Nürnberg-Boxdorf. Mit gemeinsamen Nachmittag im Literaturhaus sowie Abend in der Bert´s Bar.  +++ Für die Erinnerung geht´s hier zum GAYCON Bericht 20 Jahre Bert´s Bar +++

Das Nürnberger Restaurant Literaturhaus sucht Service Personal (Foto: GAYCON Archiv)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Queer Work

Das Restaurant im Literaturhaus in der Nürnberger Altstadt in der Nähe des Hauptbahnhofs, ein buntes Haus mit einem bunten Team, sucht ab sofort teamfähiges und zuverlässiges Service Personal (m/w/d). Die Nationalität spielt keine Rolle. Queerfreundlichkeit, Respekt, Solidarität und Humor sind spürbare Merkmale der Belegschaft. Die Arbeitszeit (5-Tage-Woche) ist geregelt. Das Restaurant-Team bietet die Übernahme der betrieblichen Altersvorsorge und ÖPNV-Fahrtkosten an. Bitte Bewerbungen per E-Mail direkt an Bernhard Rings, Restaurant im Literaturhaus (Luitpoldstr. 6, 90402 Nürnberg), auch telefonisch am Vormittag 0911/ 234 26 58 melden. Oder einfach persönlich vorbei schauen, Kaffee genießen, ersten Eindruck vom zukünftigen Arbeitsplatz gewinnen und das Team ansprechen. Weitere Information direkt auf der Webseite vom Restaurant im Literaturhaus

"Weihnachts-Wahnsinn" von den RadioGays & den Lokalen Leidenschaften im MUZ Club

COMMUNITY NÜRNBERG:

Das war der „Weihnachts-Wahnsinn“

Am dritten Dezember-Donnerstag luden die ‚Lokalen Leidenschaften‘ und die ‚RadioGays‘ zur öffentlichen Weihnachtsfeier von Radio Z unter dem Motto „Weihnachts-Wahnsinn“ in die Räume des MUZ Clubs in Nürnberg-Gostenhof ein. Das letzte Event in diesen Räumen war im Jahr 2018! Zahlreiche regionale Kunstschaffende gaben eine Performance: der Rock und Metal Chor „Stimmengewitter“, das Schlagerduo „Zweii“, die Sängerin „SAM“ und das Duo Jen Kova und Daniel. ... +++ Hier geht´s zum Bericht mit Bildergalerie auf der DOKU Seite +++

Christkindlesmarkt-Treffen des NLC 2022 mit Theaterpremiere

QUEERE COMMUNITY:

Das war das ‚kleine‘ CMT 2022

Nach zwei Jahren Pause fand am zweiten Advents-Wochenende wieder das Christkindlesmarkt – Treffen (CMT) des Nürnberger Lederclubs (NLC) in der Frankenmetropole statt. Am Samstagabend war es auch im Hubertussaal nach zwei Jahren Pause wieder soweit: Die Premiere zum CMT des aktuellen Stücks „Des Wahnsinns fette Beute“. Die Schlampenlichter haben diesmal das gleichnamige Theaterstück ausgesucht. ...

+++ Hier geht´s zum vollständigen CMT-Bericht mit Bildergalerien Theaterpremiere Hubertussaal & Abschieds-Brunch im Restaurant Literaturhaus +++

+++ 30.01. SIXX 21:10 Paula kommt: Ich liebe queer - Talk // 00:45 DAS ERSTE Tatort: Die Kälte der Erde - Krimi // 01:50 ZDF Modus - Der Mörder in uns (3) - Krimi +++ 31.01. RTLUP 22:35 Law & Order - Special Victims Unit: Angeboren - Krimi +++ 01.02. SAT.1 16:00 Britt - Der Talk: LGBTIQA* - Talk // 19:40 ARTE Re: Der Feind ist schwul - Magazin +++ 02.02. RBB 23:30 Thelma - Spielfilm // 01:40 ZDF Modus - Der Mörder in uns (1) - Krimi +++ 03.02. 3SAT 20:15 Die Akte General - Spielfilm +++ 04.02. WDR 15:30 Lebensträume - Doku // 20:15 ZDFNEO Besser geht´s nicht - Spielfilm // 22:05 ORF3 Der Mord an Ernst Röhm - Doku +++ 05.02. ZDFNEO 14:30 Terra-X: Deutschland in den Goldenen Zwanzigern - Doku // 00:20 SWR Jonathan - Spielfilm +++

Traditionelles Gedenken zum Welt AIDS Tag auf dem Nürnberger Jakobsplatz

QUEERE COMMUNITY:

Welt AIDS Tag 2022

Durch die Corona Pandemie ist das Thema HIV/ AIDS leider teilweise nicht mehr genügend im Focus. Wie das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg berichtet, wurden heuer mit 800 Tests bei ihnen deutlich weniger durchgeführt. Vor Corona waren es 3000 im Jahr! Nur vier HIV-Infektionen meldet das Gesundheitsamt für 2022. Dagegen meldet die AIDS-Hilfe Nürnberg weiter steigende Zahlen an Getesteten ...

+++ Hier geht´s zum Bericht mit Bildergalerie vom Welt AIDS Tag 2022 in Nürnberg +++

Titelbild des Monats:

Faschingszeit in der Stadt - 11 Jahre Pressebilder GAYCON.DE

GAYCON TITELMODELS:

Titelbild

Ab 2023 wollen wir unsere GAYCON Titelbild-Reihe mit selbstbewussten Models aus der queeren Community neu starten! Mit jahreszeitlichen Motiven aus dem Stadtgebiet Nürnberg oder der Region oder von Veranstaltungen. Wer Lust hat, sich alleine oder zu zweit (Paar & Freundschaft) von uns in einem Foto-Shooting ablichten zu lassen, kann sich generell bei uns melden. Entweder persönlich, per Facebook oder per E-Mail unter info@gaycon.de! (Bitte mit Foto) Wir freuen uns auf LSBTTIQ*-Bewerbungen - Euer GAYCON Team +++ Weitere Hintergrund- Infos auch auf unserer MISS & MR GAYCON WAHL SEITE +++

Vielen Dank an meine Freunde, die sich in Form eines Inserats bzw. einer Publikation an den Gestaltungskosten für diese Website beteiligen und sie damit ermöglichen!

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