#MenschenrechtspreisTrägerinKasha Nabagesera

Chronologisch von oben nach unten: Kasha bittet um Hilfe (2020) +++ Bilder Meet & Greet Party, Ehrenmitgliedschaft, Verleihung Menschenrechtspreis, Menschenrechtskonferenz (2013)

Kasha bittet um Hilfe (Foto: GAYCON Archiv)

Kasha bittet um Hilfe

Die in Uganda lebende lesbische Aktivistin Kasha Nabagesera, die Preisträgerin des Internationalen Nürnberger Menschen-rechtspreises 2013, benötigt für Hilfsprojekte der queeren Community in ihrem Heimatland und für ihr Medien-Projekt „Kuchu Times“ finanzielle Unterstützung. Die Lage in Uganda hat sich seit Anfang März verheerend verschlechtert, nachdem Covid 19 auch in Uganda angekommen ist. Obdachlose LGBTTQI*-Personen verstoßen automatisch gegen die Ausgangsbeschränkungen in Uganda, und Personen die in improvisierten Unterkünften leben, verstoßen gegen die Pandemieverordnung. Deshalb ist es bereits zu größeren Verhaftungswellen gegen die LGBTTQI*-Community gekommen. Und weil es dann auch noch Anfang Mai zu großen Überschwemmungen kam, stehen landwirtschaftliche Hilfsprogramme für LGBTTQI*-Personen vor dem finanziellen Ruin. „Kuchu Times“ vernetzt mit einem Printmagazin und einem Fernsehsender nicht nur die LGBTTQI*-Community in Uganda, sondern leistet unverzichtbare Aufklärungsarbeit in der ugandischen Mehrheitsgesellschaft. Durch ausbleibende Einnahmen und Verdienstmöglichkeiten insbesondere von Kasha Nabagesera steht dieses Projekt vor dem Aus, da die Mietzahlungen für das Büro nicht mehr geleistet werden können. Von den Überflutungen besonders betroffen sind folgende LGBTTQI*-Organisationen: Blessed Rwenzori Uganda (BRU) betreibt Fischzucht um LGBTTQI*-Personen eine Perspektive zu bieten. Leider wurden durch die Überschwemmungen aus dem Rwenzori Gebirge drei Fischaufzuchtbecken komplett zerstört.
Fatima Praying Centre for all Nations (FAPCAN): das Zentrum wird von einem homosexuellen Mann geleitet und beherbergt derzeit 20 LGBTTQI*-Personen, die aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität und/oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert und verfolgt werden. Ihre Haupteinkünfte stammen ebenfalls aus einer Fischzucht, die durch die Überschwemmungen vernichtet wurde.
The Minority People from Kyalhumba: sie betreiben Schweinezucht. Die Organisation verlor Tiere, Futtermittel und Gebäude durch die Überschwemmungen.

 

Spenden können gerichtet werden an:

Stadt Nürnberg / Menschenrechtsbüro,

IBAN Stadt Nürnberg: DE50 7605 0101 0001 0109 41

unter Angabe des Verwendungszwecks Debitor 2670001019.
(Zu beachten ist, dass die Spende steuerlich nicht absetzbar ist, da sie in ein Land außerhalb Europas fließt.)

 

GAYCON Juli 2020

 

Quellen:

 

https://www.independent.co.ug/floods-hit-kasese-as-river-mubuku-nyamwamba-burst-banks/

https://reliefweb.int/report/uganda/flash-floods-cut-kasese-bundibugyo

# Preisverleihung 2013:

Community Meet & Greet & Dance-Party mit Kasha Jacqueline Nabagesera, B2 Penthouse Nürnberg, 01.10.2013

Ehrenmitgliedschaft von Fliederlich e.V. an Kasha Nabagesera - Fliederlich-Zentrum

Ehrenmitgliedschaft

Nach einem vollem Terminkalender konnte die Menschenrechtspreisträgerin Kasha Jacqueline Nabagesera aus Uganda auch auf die Nürnberger LSBTI-Szene treffen. Im Fliederlich-Zentrum hat der schwullesbische Verein als Zeichen der Freundschaft und der Verbundenheit auch in die Zukunft hinein der Menschenrechtspreisträgerin Nabagesera die Ehrenmitgliedschaft angetragen. Anschließend besuchte Kasha die neue Gedenkstele für die homosexuellen Opfer des Naziterrors. Mit einer Schweigeminute und Blumen wurde an die Opfer gedacht. Zum Abschluss des Abends  wurde gemeinsam über den Dächern Nürnbergs eine Willkommensparty von ‚Anne will tanzen‘ und ‚Frauenzimmer‘ organisiert. Kasha erhielt zur Unterstützung ihrer Arbeit in Uganda den Erlös eines Benefizfußballspiels zwischen Rosa Panther und Eichenkreuz Nürnberg überreicht. Außerdem wurde an diesem Partyabend mit dem Eintrittsgeld sowie weiteren Spenden  eine Summe von rund 500 Euro für ihre Organisation FARUG eingesammelt.

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und Kasha Jacqueline Nabagesera vor dem Opernhaus

Eine zierliche Frau mit enormer Energie

Kasha Jacqueline Nabagesera wurde im Nürnberger Opernhaus ausgezeichnet

Im zweijährlichen Rhythmus vergibt die Stadt den ‚Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis (Nuremberg International Human Rights Award)’. Zum zehnten Mal fand die Verleihung heuer statt, erstmals ganz im Zeichen der Lebensweisen unserer Haupt- und Stammleserschaft. Deshalb müssen wir an dieser Stelle, im Gegensatz zur Tagespresse, wohl kaum umfassend erklären, was es gelegentlich auch in unserem fortschrittlichen Rechtsstaat noch heißt, als LSBTI zu leben. Angefangen bei Fanatikern, die den Nächstenliebe-Auftrag ihrer Religion zur Hetze gegen Minderheiten umkonstruieren, bis hin zu einer Schon wieder - Kanzlerin, die vermutlich aus Machtstrategie lieber die konservative Landbevölkerung hofiert, anstatt ihrem Amtseid konform gleich das zu tun, wozu sie von den Verfassungshütern ohnehin gezwungen wird. Nicht umsonst verwies Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly in seiner Eröffnungsrede anlässlich der Preisverleihung im Staatstheater (Opernhaus) am 29. September 2013 auf die Verhältnisse vor unser aller Haustüren hin: „ … Anders als bei Themen wie der Verteidigung der Meinungs- und Pressefreiheit … trifft die Auszeichnung einer Frau, die sich für die Rechte von Homosexuellen einsetzt, auch mitten ins Herz unserer Gesellschaft. Dies zeigen nicht zuletzt die vielen, teils hochemotionalen und polarisierenden Reaktionen, die bei mir und im Nürnberger Menschenrechtsbüro eingegangen sind. Nicht erst seit den jüngsten Veröffentlichungen der Europäischen Grundrechteagentur wissen wir, dass Verächtlichmachung, Diskriminierung und Ausgrenzung von homosexuellen Menschen leider zum europäischen wie bundesrepublikanischen Alltag gehören … Wir können nur erahnen, was es für Menschen bedeutet, die Zuneigung und Partnerschaft nur innerhalb der eigenen vier Wände zeigen zu dürfen oder denen nur bedingt zugetraut wird, Kinder großzuziehen. … “ Dennoch, den weithin abgesicherten Modus einer fortschrittlichen Demokratie wie in Deutschland genießen auf dieser Welt sehr viele Menschen leider nicht. Es reicht schon ein Blick in die östlichen Nachbarstaaten, oder eben in den tiefen Süden nach Afrika.

Gefahr für Leib und Leben, Aggressionen, Folter, Vergewaltigungen, Freitod aus Verzweiflung und sogar Mord bestimmen das Milieu, gegen das sich die zierliche Frau aus Uganda seit Jahren mit enormer Energie zur Wehr setzt. Kasha Jacqueline Nabagesera erkannte in ihrer Jugend sehr früh, dass die Sehnsucht ihrer Gefühle dem eigenen Geschlecht zugetan ist. Eine Tragödie – nicht weil das so ist, sondern weil ihr Lebensumfeld geprägt ist von einem in der Kolonialzeit fundierten Kriminalisierungsaspekt gegen gleichgeschlechtlich orientierte Menschen. Wie Boris Dittrich, Abteilungsdirektor für LSBTI bei Human Rights Watch in seiner Laudatio bei der Preisverleihung bekräftige, zahlt „sie (K. J. Nabagesera) einen hohen Preis für ihre Aktivitäten. Sie erhält Morddrohungen, wurde überfallen, man hat in ihr Haus eingebrochen, ihr Büro verwüstet. Sie musste mehrere Male umziehen. Ihr Vermieter warf sie aus der Wohnung, nachdem sie im Fernsehen aufgetreten war. Aber Kasha kämpft weiter …“

Die Preisträgerin selbst zeigt sich stolz, diese Auszeichnung von einer „geschichtsträchtigen Stadt zu erhalten“. Sie „komme aus einem Land, das auf verschiedenen Menschheitsgebieten große Fortschritte gemacht hat, aber noch einen weiten Weg vor sich hat, was die Menschenrechte betrifft. Der Preis wurde auch in Erinnerung an das dunkelste Kapitel in der Geschichte Deutschlands und Nürnbergs gestiftet, aber gleichzeitig auch als Symbol der Hoffnung für eine Welt, in der alle Menschen in Würde, Frieden und Freiheit leben können. … Wie in den meisten afrikanischen Ländern werden die Rechte der sexuellen Minderheiten in großem Umfang nicht respektiert und den Menschen auf mehr als nur eine Weise verweigert. Deswegen lebt ein beträchtlicher Teil der Gesellschaft eine Lüge und fürchtet sich, zu zeigen, wer sie sind. …“ Weiter bat sie, einen Blick auf Länder zu werfen, die nicht so weit von Deutschland entfernt seien. In Mittel- und Osteuropa, wie beispielsweise in Russland ließe sich eine teilweise ähnliche Aggressivität gegenüber LGBTIs beobachten, sogar ausgehend von Regierungen.

Von einer noch treffenderen Ausgangssituation hätte sich die international besetzte elfköpfige Jury wohl kaum leiten lassen können, als sie die Vergabe des Menschenrechtspreises im vergangenen Jahr beschloss.

Text/Fotos Norbert Kiesewetter

GAYCON September 2013

Bildergalerie Preisverleihung im Opernhaus und Friedenstafel am Kornmarkt, 29. September 2013

Menschenrechts Konferenz

Im Rahmenprogramm zur Preisverleihung fand eine zweitägige internationale Konferenz unter dem Motto ‚LSBTI-Rechte sind Menschenrechte - überall!’ im Caritas-Pirckheimer-Haus statt. Eine Menschenrechts-Stadtführung, Vorträge namhafter Referenten, Podiumsgespräche und eine Filmvorführung standen auf der Tagesordnung. Mit rund 120 Teilnehmern aus Deutschland und international wurde die Veranstaltung hervorragend angenommen.

Martina Mittenhuber bei der Eröffungsrede

In dem von Frau Mittenhuber geleiteten Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg gingen auch mehrere negativ-kritische Zuschriften zur Auswahl der Preisträgerin ein. Allerdings geben wir zu bedenken, dass erfahrungsgemäß eher 20 Kontras ihre Meinung kundtun als 200.000 Befürworter. Dadurch verzerren die Medien leider oft ungewollt das tatsächliche Bild. Denn noch nie waren Opernhausplätze und Friedenstafel so schnell ausgebucht wie in diesem Jahr.

Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte und Christine Burmann vom Nürnberger Menschenrechtszentrum e.V.

„Menschenrechte müssen erkämpft werden!“ Frau Prof. Rudolf schlüsselte in ihrem Vortrag die diversen Sexualorientierungen auf. Während bei Lesben und Schwulen eine weitreichende Anerkennung der Rechte, wenn auch noch nicht mit völliger Gleichstellung zu verzeichnen sei, gestalte sich die Thematik bei Transgendern oder Intersexuellen deutlich differenzierter. Insgesamt seien LSBTI-Rechte keine Sonderrechte, sondern grundsätzliche Menschenrechte.

Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Lehrstuhl an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

„Natürlich hilft in manchen Fällen doch das Beil!“ Prof. Bielefeldt stellte in seinem Vortrag über Menschenrechte und Religion vor allem heraus, dass Religionsfreiheit spätestens dort an Grenzen stößt, wo sie zum Selbstzweck für die Erniedrigung unerwünschter Minderheiten wird. Seine Anregung, gordische Knoten vorzugsweise mit der Pinzette statt mit dem Beil zu lösen, führte zu einer lebhaften Diskussion.

Eine interessante Anmerkung aus dem Publikum machte deutlich, wie weitreichend die Gesellschaft auf Normen fixiert ist. Ein „intersexueller Mensch“ wünschte sich, dass man gerade bei einer solchen Veranstaltung die Begrüßungsformel der ‚sehr geehrten Damen und Herren’ austauschen sollte.

Text/Foto Norbert Kiesewetter

GAYCON September 2013

Sendereihe über die Zerrissenheit innerhalb der queeren Community (Foto: RadioGays)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Neue Serie & Podcast Reihe bei den RadioGays

Mit der Ausstrahlung Ende Februar startete eine insgesamt sechsteilige Radioserie mit begleitendem Podcast, die beleuchtet, warum ausgerechnet die queere Community, die so laut nach Toleranz schreit, selbst im inneren so intolerant ist. „Innenansichten – Queer & Zerrissen ist eine wissenschaftlich begleitete Radioserie der Redaktion RadioGays bei Radio Z, die innergemeinschaftliche Konflikte in queeren Communitys analysiert und verständlich einordnet. Ziel ist nicht Polarisierung, sondern Differen-zierung und Konfliktfähigkeit“, betont Frank Mann von den RadioGays Nürnberg. „Queere Communitys sind gesellschaftlich sichtbarer denn je. Gleichzeitig werden interne Konflikte zunehmend öffentlich ausge-tragen, insbesondere über soziale Medien. Das Projekt reagiert auf diese Entwicklung und schafft einen Raum für Reflexion statt Polarisierung.“... +++ Hier geht´s zum vollständigen Bericht auf der DOKU-Seite +++

Tommy, das Gesicht der neuen DATE 6 Bar in der Nürnberger Altstadt (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Neue queere Bar in der Altstadt

Nach zahlreichen Schließungen in der Vergangenheit gibt es seit Mitte Mai nun eine neuen queeren Kneipen-Treffpunkt für die Nürnberger Community: Mit der Eröffnung der „DATE 6“ Bistro und Musik Bar (Mostgasse 6) starten Thomas Abernethy (39) und Reinhard Andreas (78) ihr erstes gemeinsames Projekt. „Wir wollten etwas Neues und Anderes. Nur ein paar Wochen dauerte die Suche nach dem Lokal. Ein paar Tage nach der Besichtigung war alles unterschrieben“, erzählt Tommy, das Gesicht hinter der Bar, die Vorlaufzeit. „Wir wollten für die Community etwas machen. Mit den Nachbarn in der Straße sind aktuell noch weitere gemeinsame Aktionstermine geplant“. Der Name „DATE 6“ leitet sich ab vom sprachlichen Gebrauch für das Wort Treffen oder Verabredung. Die Zahl benennt die Hausnummer sechs in der Mostgasse, wenn man auch vielleicht etwas Doppeldeutiges vermutet. Die Bar ist in einer ruhigen Seitenstraße zwischen Plärrer und Jakobsplatz gelegen. Zahlreiche Fachwerkhäuser sind in der Gasse noch erhalten... +++ Hier geht´s zum Bericht auf der INTERVIEW-Seite +++

Udo Gries, einer der Mitbegründer des Café Bar Cartoon Nürnberg ist verstorben (Foto: Privat)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Udo Gries ist verstorben

Die queere Community Nürnberg trauert: Nach einer längeren Krebs-Erkrankung ist Udo Gries im Alter von nur 65 Jahren am 19. Mai 2026 verstorben. Udo ist in der Region vor allem als Ur-Pächter und Mitbegründer der legendären Nürnberger queeren Szenekneipe Café Bar Cartoon bekannt. Er und sein damaliger Lebenspartner Reinhard Härtel eröffneten 1989 das Lokal mit den großen Schaufenstern, welches in dieser Zeit als revolutionär galt für eine Community, die sich eher versteckt hielt mit Klingeln an der Tür und eher nicht einsehbaren Fenstern. Das Cartoon wurde mit der Zeit einer der bekanntesten und beständigsten LGBTIQ*-Treffpunkte für die Stadt und die Region. Zahlreiche Motto-Partys und Aufsehen erregende Akt-Fotoausstellungen machten es zum Hotspot der Community. Nach der Abgabe des Lokals 2001 an Olaf und Thomas arbeitete Udo lange Jahre als Verkäufer in einem Lotto- & Tabakgeschäft. Nun ist er über die Regenbogenbrücke gegangen. Danke für Deinen Beitrag für die queere Community in Nürnberg. +++ Stille Urnen-beisetzung am Montag 08. Juni 2026 um 10:30 Uhr auf dem Friedhof St. Peter in Nürnberg. Auf Trauerkleidung sowie Blumen-spenden kann verzichtet werden. +++ Hier geht es zu den Hintergrundberichten über das Szenelokal Cartoon +++

Das war die 80er Schlagernacht mit Nicki im Burgersgarten Schwabach (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Das war die 80er Schlagernacht im Burgersgarten

Schwabach: In den 1980er und 90er Jahren war sie aus den Charts nicht wegzudenken, trat unter anderem dutzende Male in der ZDF-Hitparade auf, belegte immer wieder erste Plätze – und hat es auch heute noch so richtig drauf, wie sie am dritten Mai-Samstag im Schwabacher Burgersgarten live bewies: Nicki, das bayerische Cowgirl mit der unverwechselbaren Mundart, dem großen Herzen und der immer guten Laune. So meldete Wirt Holger Stark auch schon seit Wochen den Ausverkauf des Showabends. Auf ihr kurzes Resümee der 80er mit der Frage, ob wir denn nicht wirklich eine schöne Zeit hatten, erntete sie johlende Zustimmung. Ihre Lieder wie etwa „Wenn i mit dir tanz“, „I bin a bayrisches Cowgirl“ oder „Samstag Nacht“, um nur einige aus der langen Liste zu nennen, singt das Publikum auch heute noch textsicher mit... +++ Zum vollständigen Bericht & Bildergalerie auf der DOKU-Seite +++

Eröffnung der Ausstellung "Männer unter Strom" bei der Roten Galerie (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Das war die Eröffnung der Ausstellung in der Roten Galerie

Am dritten Mai-Freitag fand die Vernissage der Ausstellung „Männer unter Strom“ in der Roten Galerie Nürnberg in der Nordstadt statt. Rund 150 Menschen kamen und bevölkerten die Straßenecke vor den großen Schaufenstern. Sie verwandelten den Ort für ein paar Stunden in ein buntes rauschendes Pop-up Straßenfest für mehr Sichtbarkeit und Vielfalt. Überglücklich und fröhlich über den gelungenen Auftakt schritt Künstler Herbert Maria Wojsik von einem Gespräch zum nächsten. Neben einigen Stadtratsmitgliedern wie Michael Ziegler, Verwalter der Roten Galerie, war auch der frisch gekürte dritte Bürgermeister von Nürnberg Dr. Nasser Ahmed vor Ort... +++ Hier geht´s zum vollständigen Bericht & Bildergalerie auf der DOKU-Seite +++

Das war der IDAHOBIT 2026 am Tugendbrunnen (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY REGION:

Aktion zum Internationalen Tag gegen Queerfeindlichkeit

Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit am Sonntag den 17. Mai beteiligte sich die Nürnberger Community mit verschiedenen Aktionen in der Frankenmetropole schon einen Tag vorher, am Samstag den 16. Mai, organisiert vom Nürnberger Bündnis gegen Trans- und Homophobie. Schon am Nachmittag zeigten sie sichtbare Präsenz bei der Kundgebung in der Fußgängerzone am Tugendbrunnen, neben der Lorenzkirche. Grußworte aus der Politik kamen u.a. von Britta Walthelm (Gesundheit und Umwelt), Karl Freller (Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten) und Elisabeth Ries (Soziales, Jugend und Familie). Musikalische Auflockerung  gab‘s von Julia Kempken (Rote Bühne). Weitere Redebeiträge folgten von... +++ Zum Bericht & Bildergalerie auf der DOKU-Seite +++

Das Savoy öffnet ab sofort wieder um 17:00 Uhr! (Foto: GAYCON Archiv)

COMMUNITY REGION:

Garten

Neues aus der Nürnberger Südstadt: Am Donnerstag den 21. Mai 2026 stellt Wirt Peter Liedl die Uhren auf Sommerzeit um! Ab diesem Termin hat die Savoy Bar (Bogenstr. 45) wieder von Donnerstag bis Montag schon ab 17:00 Uhr geöffnet! Damit wird der Savoy-Garten „offiziell“ wieder zur Großstadt-Oase! Besonders die Freiluft-Fans kommen dabei auf ihre Kosten, kann doch die schöne Terrasse nun wieder deutlich früher in Beschlag genommen werden. Blumen, Markise und die Straßenbahn in der Aussicht. Gemütlicheres urbanes Feeling für die queere Community & Friends kann man kaum haben. Da schmeckt nicht nur die Sommerbowle besonders gut. Auf zum Peter in die Südstadt.

TV-Tipps

+++ 16.06. ONE 20:55 Uhr Velvet: Mit fremden Federn - Serie +++ 17.06. ZDFINFO 16:30 Uhr Legendäre Piraten: Anne Bony & Mary Read - Doku // 21:45 Uhr DAS ERSTE Donna Leon: Auf Treu und Glauben - Spielfilm // 22:17 Uhr TAGESSCHAU24 Echtes Leben: Queer in der Provinz - Magazin // 23:30 Uhr SWR Mordkommission Istanbul: Ausgespielt - Krimi // 02:50 Uhr 3SAT Pink Lake - Vielfalt am Wörthersee - Doku +++ 18.06. ZDFNEO 23:35 Uhr Verblendung - Spielfilm +++ 20.06. 3SAT 19:20 Uhr Queer Pop - Ikonen, Codes und Kommerz: Pink Pony Club - Doku +++ 21.06. ARTE 23:05 Uhr Benedetta - Spielfilm // 23:05 Uhr SWR Kick It Like Backham - Spielfilm +++

Das traditionelle NLC Charity Grillfest auf der Pegnitzwiese (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Das war das NLC-Charity-Grillfest

Am zweiten Mai-Donnerstag, traditionell am Christi-Himmelfahrt-Feiertag, fand das elfte LGBTIQ*-Grillfest des Nürnberger Lederclubs (NLC) im westlichen Pegnitztal statt. Die Pegnitzwiese beim Westbad wird seit 2014 einmal im Jahr (nur während der Pandemie wurde pausiert) von der Community in Beschlag genommen. Die Wetterprognose meinte es in diesem Jahr nicht so gut mit den Jungs. Deshalb schauten auch nur knapp 15 Teilnehmer zum Grillen vorbei. Während sich anfangs die Sonne mit Wolkenfeldern bei frischem Wind abwechselte, zogen am Spätnachmittag die großen Regenwolken auf... +++ Zum vollständigen Bericht mit Bildergalerie auf der DOKU-Seite +++

Aktuelles Titelbild:

CSD Pride Monate in der Stadt & Region (Foto: GAYCON Archiv)

+++ Hier geht´s zu den früheren Titelbildern der letzten Jahre mit Personen aus der queeren Community: MISS & MR GAYCON WAHL SEITE +++

Vielen Dank an meine Freunde, die sich in Form eines Inserats bzw. einer Publikation an den Gestaltungskosten für diese Website beteiligen und sie damit ermöglichen!

GAYCON-Aufrufe seit Start 07.02.2011

GAYCON-Aufrufe seit dem 02.06.2026

Druckversion | Sitemap
© gaycon.de 2026

Diese Homepage wurde mit IONOS MyWebsite erstellt.