#DAMALS - HEUTE: Nürnberger Szene- geschichten

Chronologisch von oben nach unten: Michael Lin, Oliver Spiller, Peter Kuckuk, Thomas & Olaf Schulmeistrat, Peter Liedl, Thomas Stavum, Enrico Kohde - 2012

Damals – Heute

SCHWULE GESCHICHTE: In den letzten Wochen sorgte Michael Lin (44) für überraschenden Gesprächsstoff in der Nürnberger Szene. Seine beliebte ‚Smiley Bar‘ hatte er zu seinem Namenstag am 29. September geschlossen. Inzwischen arbeitet Michael im Restaurant ‚Facecook Gran Canaria‘ im Einkaufs- und Vergnügungszentrum Yumbo-Center von Maspalomas auf der sandreichen Urlaubsinsel. Er wird auch für den geplanten Weihnachtsmarkt und den CSD Maspalomas 2013 zuständig sein. Der gebürtige Erlanger studierte an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule und ist Diplom Betriebswirt. „Eigentlich wollte ich Steuerberater werden. Aber während des Studiums merkte ich, dass es doch nicht das Richtige für mich ist“, grinst Michael. „Meine ersten Gastronomie-Erfahrungen in der Szene sammelte ich Anfang 1998 bis 2000 beim ‚Rosa Freitag‘ im E-Werk Erlangen. Hier ist der Wunsch gereift, immer in der Szene zu arbeiten.“ Ihm war durchaus bewusst, dass in Erlangen eine Szenelocation fehlt. Aber er fühlte, dass dafür die Frankenmetropole besser wäre. Die Nürnberger Schwulenkneipe ‚Felix‘ in der Weißgerbergasse wurde zu Michaels Gastro-Premiere. „Im Juli 1999 hatte ich das Felix übernommen und bis September 2003 betrieben. Aufgrund von Anwohnerbeschwerden hatte ich hier keine Zukunft gesehen“, erzählt Michael. „Ich arbeitete zur Überbrückung als Aushilfe im Cartoon. Olaf gab mir damals den Tipp, mal um die Ecke zu schauen, weil in der Johannesgasse ein freies Lokal war.“ Die Räumlichkeiten wurden schließlich zur Smiley-Bar, die Michael vom Januar 2004 bis zum September 2012 betrieb. (NK) 

Text/ Foto Norbert Kiesewetter 

GIFT Magazin November 2012

Damals Heute

SCHWULE GESCHICHTE: Seit 10 Jahren findet man(n) unter dem Motto ‚England in seiner schönsten Form‘ eine große Auswahl an Düften und Körperpflegeprodukten im altenglischen Stil sowie viele Geschenkideen bei ‚Rosegardens‘ (Vordere Sterngasse 24). Geschäftsführer Oliver Spiller (43) ist ursprünglich gelernter Werkzeugmacher. „Eigentlich wollte ich Gärtner oder Tierpfleger werden, aber das hatte nicht geklappt“, lacht Oliver, der bereits in der Lehrzeit seinen Lebenspartner Michael kennengelernt hat. „Das war in der Oldie-Kneipe ‚Lollypop‘ in der Nunnenbeckstraße. Geschnackelt hat es aber erst ein paar Wochen später. Am 21. Dezember 1989 küssten wir uns im schwulen Club ‚Come Back‘ zum ersten Mal.“ In der Nachfolgezeit kam er mit verschiedenen Berufen in Berührung, u.a. als Lagerist und Verkäufer. Im März 1996 wurde der eigene kleine Laden ‚Green Box‘ für natürliche Körperpflegeprodukte in der Inneren Laufer Gasse eröffnet. „Wir wollten 20 000 D-Mark Förderkredit, doch die Bank hatte uns wegen der geringen Summe nur ausgelacht. Deshalb finanzierten wir den Start über selbst Erspartes und mit Hilfe der Familie“, erzählt Oliver. „Der allererste Ladenkunde fragte dann nach Zahnstochern!“ Schon damals wurden die ersten englischen Produkte angeboten, mit Erfolg. Schnell wurde der Platz zu eng. Drei Jahre lang suchten sie einen besseren Standort, der Zufall führte sie 2002 hierher. Gefühlsmäßig passte der bisherige Ladenname nicht zum neuen Objekt und Outfit. Doch die Namensgebung hat nichts mit dem Rosengarten um die Ecke zu tun. „An ‚Schweinereien’ hatten wir dabei nicht gedacht!“ 

Text/ Foto Norbert Kiesewetter 

GIFT Magazin Oktober 2012

Damals - Heute

SCHWULE GESCHICHTE: Vor 20 Jahren hatten wir die größte nichtkommerzielle Schwulenzeitung Deutschlands: Die Nürnberger Schwulenpost (NSP). Mit einer Auflage von rund 5000 Stück wurde sie im ganzen nordbayerischen Raum verteilt. Viele Jahre prägten die Männerfotos von Peter Kuckuk (63) das Heft, oft auch die Titelseite. In der Szene gilt Peter als Fotograf, aber der ursprünglich gelernte Bankkaufmann studierte Sozialpädagogik im Bildungsbereich/Heimerziehung. 1977 fing Peter als Betreuer der Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt an. Von 1981 bis 2011 arbeitete er in der Zentralstelle für die Entlassenenhilfe und half bei der Wiedereingliederung Haftentlassener. Aufgewachsen im Nürnberger Vorort Mühlhof bei Reichelsdorf, ging er Ende der 80er Jahre zu Fliederlich, um sein Coming out in der Gruppe zu bewältigen. „Es war keine einfache Zeit zu Beginn von AIDS, der bayerischen Innenpolitik von Gauweiler und dem Paragrafen 175“, erinnert sich Peter an seine Beweggründe, sich für die Community zu engagieren. „Mein Hauptanliegen war, das Thema Homosexualität in die Öffentlichkeit zu tragen, mit Parteipolitik und der NSP. Deswegen waren mir auch Auslegestellen an Orten außerhalb der Szenekneipen sehr wichtig.“ Peter war auch längere Zeit Vorstand im Fliederlich Verein. Durch mehrere Fotoausstellungen ist er bekannt geworden. „Die Arbeit von Vereinen ist immer noch wichtig, für das politische Bewusstsein für Schwule“, meint Peter. „Wir sind zwar mehr akzeptiert, aber es gibt noch jede Menge zu tun.“ Der Vorruheständler will nun viele Fotoideen umsetzen, auch für das GIFT Magazin. 

Text/ Foto Norbert Kiesewetter 

GIFT Magazin September 2012

Damals – Heute 

SCHWULE GESCHICHTE: Seit über 10 Jahren sind Thomas (47) und Olaf (45) Schulmeistrat das Wirtepaar im ‚Cartoon‘. Vor über 20 Jahren haben sie sich im ‚Petit Café‘ kennen gelernt und führen seitdem eine Lebenspartnerschaft. Thomas, gebürtiger Nürnberger, machte eine Ausbildung zum Maler/Lackierer. Er jobte schon mit 17 Jahren in der damaligen Gay-Disco ‚Happy Night‘, in der Luitpoldstraße gegenüber dem heutigen Literaturhaus. „Es war eine richtig große Disco und lockte vor allem die vielen amerikanischen Soldaten an. Lange vor der Come Back Zeit“, erinnert sich Thomas. „Vorher wurden die gleichen Räumlichkeiten unter dem Namen ‚Gay Train‘ bespielt. Leider ist das Happy Night etwa Mitte der 80er Jahre abgebrannt.“ Schon mit fünf Jahren hatte Thomas bei seiner Tante Rosi in der Küche der Gartenkantine ausgeholfen. Ursprünglich wollte er Koch werden. Olaf ist gebürtiger Schweinfurter, aufgewachsen in Hessen und kam familiär bedingt mit 16 Jahren nach Fürth. Seine Ausbildung als Fernmeldetechniker machte er bei Siemens. Heute arbeitet er in der Abteilung Industrieelektronik. „Ich hatte eine Phase als Kind, da wollte ich Koch werden“, erinnert sich Olaf. „Das schöne an der Gastronomie ist, man bekommt sofort ein Feedback.“ Von 1993 – 96 bauten Thomas & Olaf den ‚Entenstall‘ (Entengasse) mit auf und bedienten die Gäste. „Danach zogen wir uns zurück. In der Szene arbeiten ist schön und Fluch zugleich. Man steht auch im Privatleben unter ständiger Beobachtung“, erzählt Olaf. „Aber wir engagierten uns im Lederclub und zum Kaffee trinken gingen wir jede Woche ins Cartoon. So hatten wir vor zehn Jahren von Udo´s Aufhörplänen erfahren. Thomas wollte sich beruflich verändern, da haben wir 2001das Cartoon übernommen“.  

Text/ Foto Norbert Kiesewetter 

GIFT Magazin August 2012

Damals – Heute 

SCHWULE GESCHICHTE: Wirt Peter Liedl kommt gebürtig aus Stuttgart. Der Liebe wegen zog er Anfang der 80er Jahre nach Bad Kissingen. Er ist gelernter Friseur und Fotograf! „Ursprünglich wollte ich Muster- und Modelzeichner werden“, erinnert sich Peter Liedl (50). Nach vier Jahren ging die Beziehung in die Brüche. „Bekannte gaben mir den Tipp nach Nürnberg zu kommen, weil es hier so schön und gut ist“, betont er. „So kam ich Mitte der 80er Jahre in die Nürnberger Szene. Ich hatte im Why Not angefangen, arbeitete danach in der Amico Bar, im Mr. Henderson (noch vor der Walfischzeit). Im Savoy und im Little Henderson hatte ich ausgeholfen.“ Danach arbeitete er vier Jahre im Come Back Disco Club. „Es wurde viel ins CB investiert. Aber wir hatten nie Beschwerden“, erzählt Peter. „Durch den Golf-Krieg wurden viele Amerikaner aus der Region abgezogen. Somit blieben auch die Freunde der Amis weg. Deshalb hatte ich den Club nicht übernommen, als er mir angeboten wurde.“ Es folgte ein Wechsel zur DHL Nürnberg, Köln und Leipzig wurden wichtige Stationen dieser beruflichen Veränderung. Nach einer erfolgreichen Karriere innerhalb der Firma sehnte er sich im Jahr 2010 zurück zu den Szene-Wurzeln und ist seitdem Chef im Savoy, wobei im Lebenspartner Jeremy gerne zur Seite steht. 

Text/ Foto Norbert Kiesewetter 

GIFT Magazin Juli 2012

Das legendäre - Come Back - war im Gebäude Engelhardsgasse/ Ottostraße (Fotohintergrund)

Damals – Heute

SCHWULE GESCHICHTE: Ende der 80er, Anfang der 90er gab es einen schwulen Discoclub namens „Come Back“. Direkt im Nürnberger Rotlichtviertel im Eckhaus Engelhardsgasse/ Ottostraße. Der Gast musste erst an der Tür klingeln, wenn er hinein wollte! Zum Schutz, denn es wurde per Spion kontrolliert, ob die Person in wohl gesonnener Absicht vor der Tür stand. Es war auch die Zeit der amerikanischen Soldaten, die massiv in der Frankenmetropole und im Umland stationiert waren. „Gerade die Amis machten eine Halligalli-Stimmung, welche sich auf alle Gäste schnell ausweitete“, erinnert sich Thomas Stavum (43), besser bekannt als DJ SATO. Er war im Come Back von 1991 bis 93 als DJ dabei. „Ich spielte Kommerz-Pop und erfüllte Musikwünsche. Oft waren die Clubräume mit 300 Menschen maximal ausgelastet.“ Der geborene Ingolstädter hatte frühzeitig seine Eltern verloren. Schon im Kinderheim hatte er sich autodidaktisch mit dem Plattenspieler das DJ-Handwerk beigebracht. Über Freunde kam er 1988 nach Nürnberg und legte sowohl in der Amico Bar als auch in der Sonnigen Pfalz als DJ die Platten auf. „Ich habe mich in Franken eingelebt und bin seitdem hier fest verwurzelt. Als die DJ-Stelle im Come Back frei wurde, bin ich eingesprungen“, erzählt Thomas. „Die schwule Szene von damals zeichnete sich durch persönliche Kontakte aus. Dadurch war der Zusammenhalt stärker und es entstanden echte Freundschaften. Die heutige Schnelllebigkeit kratzt oft nur an der Oberfläche und damit geht die Persönlichkeit verloren. Das finde ich sehr schade.“ Nach DJ-Erfahrungen in einer Großraumdiscothek im Resi-Park wollte der gelernte Handwerker eigentlich nichts mehr mit Musik machen. Doch dann lernte er Wirt Frank kennen. Deshalb legt Thomas seit zwei Jahren regelmäßig seine House/Trance & Techno - Scheiben im Pranger auf. Exakt gegenüber den ehemaligen Räumen des Come Back. Leider hat Thomas keine Fotos von früher mehr. 

Text/ Foto Norbert Kiesewetter

GIFT Magazin Juni 2012

DAMALS - HEUTE 

SCHWULE GESCHICHTE: In Nürnberg gab‘s um 1996 eine GAY-DISCO!! Enrico Kohde (41) betrieb mit seinem damaligen Lebenspartner die „Toleranz“. Diese befand sich in der Lorenzer Altstadt, im Parkhaus gegenüber des Cinemagnum-Eingangs, wo heute das „Loom“ in den gleichen Räumen residiert. Was macht Enrico heute? Aus dem Discoalter raus, führt er seit Mai 2011 das „Gasthaus zu den 2 goldenen Hirschen“ im Stadtteil Thon.

Links: Enrico als Kellner bei Königin Silvia von Schweden im Nürnberger Rathaussaal 1999. Rechts: Bilder von Enrico Anfang der 90er Jahre. 

Text/ Foto Norbert Kiesewetter 

(erschien im LEO März 2012)

"Queer & Zerrissen": Live-Diskussion im Casablanca Kino Nürnberg (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Das war die Live-Diskussion der RadioGays

Am vierten Juli-Donnerstag lief die letzte Folge der Radioserie „Innenansichten – Queer & Zerrissen“ mit dem Thema „Wege aus der Spaltung“ als Live-Podiumsdiskussion im Casablanca Kino im Rahmen der CSD Nürnberg PRIDEWEEKS. Rund 20 Personen folgten der Diskussion nach einem queeren Film im Kinosaal. Auf dem Podium zu sehen: Bastian Brauwer (CSD Nürnberg), Klàdi Roèsé (Linke Liste Nürnberg), Ekamjot (kunstschaffend und szeneaktiv), Barbara Pfister (SPD Erlangen) sowie Frank Mann (RadioGays) als Moderator... +++ Zum vollständigen Bericht auf der DOKU-Seite +++

Eröffnung der PRIDEWEEKS des CSD Nürnberg im Neuen Museum (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Die CSD Nürnberg PRIDEWEEKS sind eröffnet!

Am vierten Juli-Mittwoch feierte das CSD Nürnberg Team die offizielle Eröffnung der PRIDEWEEKS 2026, die heuer 80 Termine im Rahmenprogramm zu bieten haben. Zum dritten Mal stellte das Neue Museum am Klarissenplatz sein Foyer zur Verfügung, und nennt die stolze Zahl von rund 500 Teilnehmenden an diesem Abend. Ein buntes Volk beim Plauschen, während das CSD Team mit dem „Prideweeksbier“ von Schanzenbräu sowie weiteren Drinks die durstigen Kehlen stillte...

+++ Bericht & Bildergalerie auf der DOKU-Seite +++

Super Stimmung auf dem Pigalle Straßenfest 2026 in der Altstadt (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Pigalle Sommerfest mit France

Das war das traditionelle Sommer-Straßenfest der Pigalle Bar, heuer am dritten Juli-Samstag, im schönen Jakobsviertel in der Nürnberger-Altstadt. Herrliches Sommerwetter lockte die queere Community & Friends auf den ordentlich gefüllten Platz. Viele Sonnenschirme spendeten Schatten, als Regenschirme waren sie nun doch nicht nötig. Stargast France Delon kam am Abend im pinken Glitzerfummel und war bestens gelaunt. Geballte Satire-Kommentare kamen so schnell geschossen, dass das Publikum anfangs mit dem Lachen kaum folgen konnte. Selbst-verständlich wurden ahnungslose, vorbei irrende Passanten, von France gleich mit ins Programm reingepackt, zur Schadenfreude aller Zuschauenden. Mit Schlagerliedern von Helene Fischer, „Ich liebe das Leben“ von Vicky Leandros bis „Griechischer Wein“ sorgte sie für tolle Unterhaltung....

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"Nacht der Tenöre" im Areal Burgersgarten Schwabach (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY REGION:

Nacht der Tenöre im Burgersgarten

Schwabach: Seine einst belächelte Idee, stimmgewaltige Klassik als Biergarten-Event zu präsentieren, fand auch am dritten Juli-Samstag wieder ein begeistertes Publikum. Bei sommerlichem Vorzeigewetter, nachdem am Vortag noch sintflutartiger Regen niederging. In perfekt stimmlicher Harmonie übertrafen die Kunstschaffenden solo, im Duett, in Kombination, als auch alle gemeinsam wieder einmal alle Erwartungen. Alexander Herzog (12 Tenors), seines Zeichens original Nürnberger, arrangierte die Auftritte. Im Vorfeld musste er noch schwitzen, weil kurzfristig sein Pianist und Maximilian von Lütgendorff absagten. Für den Österreicher sprang spontan Mario Fančovič (Bühne Baden) ein. Ein Glücksgriff! Mit von der Partie waren außerdem Martin Holtgreve (12 Tenors), die bayerische Sopranistin Susanne Kapfer, Gospelsängerin Yasmin Reese und als Special Guest Alexanders Bruder Oliver Herzog...

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Der Fliederlich Verein sucht eine neue Geschäftsführung (Foto: GAYCON Archiv)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Neue Geschäftsführung

Du möchtest dich für queere Sichtbarkeit, Empowerment und Vielfalt einsetzen? Zum 01. Oktober 2026 sucht das Team eine Geschäftsführung (d/w/m) für das Queere Zentrum Fliederlich e.V. (Sandstr. 1) in Nürnberg. Aufgaben sind die Verantwortung für die Leitung der Geschäftsstelle; Zusammenarbeit mit einem engagierten haupt- und ehrenamtlichen Team; Gestaltung der Angebote, Projekte und Veranstaltungen; Büroorganisa-tion, Finanzmanagement, Netzwerk- und Öffentlichkeits-arbeit. Der Verein bietet eine Teilzeitstelle mit 20 – 25 Stunden/ Woche. Vergütung in Anlehnung an den TVöD. Flexible Arbeitszeiten & teilweise mobiles Arbeiten. Fortbildungen, Supervision und ein vielfältiges Team. Der Fliederlich Verein freut sich über Bewerbungen von Menschen aller Geschlechter, sexuellen Orientierungen, Identitäten, Hintergründen und Fähigkeiten. Qualifikation: Abgeschlossenes Studium (z.B. Soziale Arbeit etc.) oder eine vergleichbare Ausbildung. Mehrjährige Erfahrung in vergleichbarer Position, Arbeit mit gemeinnützigen Projekten, sind von Vorteil. Der  Vorstand freut sich auf eine vollständige Bewerbung als PDF (Anschreiben, Lebenslauf, relevante Zeugnisse, Eintrittstermin und Gehaltsvorstellung) bis zum 30. Juli 2026 per E-Mail an den Fliederlich-Verein (Betreff: Bewerbung Geschäftsführung). Tel: 0911/ 42 34 570.

CSD Backstage-Team: Christian (links) & Gaby wollen ihr Wissen weitergeben (Foto: GAYCON)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Neue Leitung Backstage-Catering

Christian und Gaby kümmern sich seit Jahren bis einschließlich 2027 mit viel Herzblut um das Backstage-Catering beim CSD Nürnberg Pride Finale am Kornmarkt. Dann werden sie in den CSD Ruhestand gehen. Damit der Übergang entspannt klappt, sucht der CSD Nürnberg jetzt schon Interessierte für die beiden ehrenamtlichen Positionen: Leitung Backstage-Catering / Chief Snack Officer (m/w/d) und Assistant Backstage-Catering / Assistant Chief Snack Officer (m/w/d). Die Einarbeitung kann bereits beim diesjährigen CSD Nürnberg Pride beginnen und wird im nächsten Jahr fortgesetzt. Christian und Gaby zeigen den Interessierten alles in Ruhe und geben ihr Wissen weiter. Das Backstage-Catering sorgt mit dem Team dafür, dass die vielen Mitwirkenden hinter der Bühne gut versorgt sind. Aufgaben sind u.a. Planung, Organisation, Führung, Einsatzplanung, Mitorganisation von Aufbau und Abbau, Sicherstellung von Hygiene- und Sicherheitsstandards. Erfahrung in der Gastronomie oder Eventcatering ist wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig. Zuverlässigkeit, Flexibilität, hohe Belastbarkeit und Sensibilität im Umgang mit queeren Gruppen sind zu beachten. Wer Interesse hat, meldet sich per E-Mail bei René Scheuermann vom CSD Nürnberg. Lebenslauf und Zeugnisse sind nicht nötig.

Das war der 3. CSD Schwabach (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY REGION:

Das war der dritte CSD Schwabach

Schwabach: Mittelfrankens Gold-schlägerstadt nach einem Jahr Pause wieder unterm Regenbogen mit dem Motto: „Bunt ist goldrichtig!“. Am zweiten Juli-Samstag zogen rund 350 Teilnehmende aus der regionalen LGBTQIA*-Community & Friends durch die Innenstadt von Schwabach. Bei sommerlichen Temperaturen und guter Stimmung, mit vielen Regenbogenfahnen, Seifenblasen und Musik aus dem CSD LKW der Johanniter, schlängelte sich der Pride Demozug, angeführt von dem Motorrädern, von der Eilgutstraße am Bahnhof erst entlang um das Schwabacher Freibad, nach dem Kreisverkehr entlang vom Stadtpark hinunter zum Schillerplatz, durch die Rathausgasse zum Martin-Luther-Platz in der Altstadt. Schirmherr Oberbürgermeister Peter Reiß lief die ganze Demostrecke inklusive Regenbogenschirm mit...

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Das war der 3. CSD Fürh - PRIDE Spirit & queere Sichtbarkeit (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY REGION:

Das war der dritte CSD in Fürth

Fürth: Bei angenehmen Sommertemperaturen erschienen am ersten Juli-Samstag rund 1000 Menschen zur bunten Pride Demonstration in der Kleeblattstadt und sorgten für deutliche queere Sichtbarkeit. Unter dem Motto „Fürth zeigt Haltung!“ gingen die queere Community und einige Allies aus der Stadt und Region für Gleichberechtigung und ein buntes Franken auf die Straßen. Zahlreiche Baustellen erforderten Veränderungen zum Aufstellort, diesmal vor dem Stadttheater Fürth, auch die Demoroute verlief im Vergleich zum Vorjahr leicht abgeändert. Zum Schutz vor der Mittagssonne wählten die Teilnehmenden bevorzugt die schattige Hausseite des Amtsgerichts sowie die Bäume vor dem Einkaufszentrum als Warteplatz....

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TV-Tipps

+++ 03.08. SIXX 22:10 Uhr Detective Laura Diamond: Laura und das neue Kindermädchen - Krimi // 22:25 Uhr ZDFINFO Deutschland in den Goldenen Zwanzigern - Doku // 02:00 Uhr PHOENIX Die sexuelle Provokation - Magnus Hirschfeld und die Geschlechter - Doku +++ 04.08. RBB 22:15 Uhr Sad Jokes - Spielfilm +++ 09.08. ARTE 15:15 Uhr Rebel of Pop: Madonna - Doku +++

Das Rosa Panther Bowling Team in Action (Foto: RP Bowling)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Die Rosa Panter Bowling Gruppe

Im queeren Sportverein Rosa Panther gibt es schon seit 2017 Bowling im Angebot. Aktuell sind rund 10 Personen dabei, die regelmäßig am Training teilnehmen. „In den letzten Jahren hat es, auch in Verbindung mit Corona, einen Mitgliederschwund in der Bowling-Abteilung gegeben. Aktuell sind wir eine kleine, bunt gemischte Truppe. Also fast schon wie eine Familie“, betont Matthias Steinbauer, einer der Team-Ansprechpartner. „Wir freuen uns sehr auf weitere neue Mitglieder, die regelmäßig spielen möchten und frischen Wind in unsere Abteilung bringen.“ Es werden regelmäßig in Deutschland queere Turniere ausgetragen, bei denen auch einzelne Mitglieder teilnehmen. ... +++ Hier geht´s zum Bericht mit Kontakt Infos & Links zur Rosa Panther Bowling Abteilung auf der DOKU-Seite +++   

Aktuelles Titelbild:

CSD Pride Monate in der Stadt & Region (Foto: GAYCON Archiv)

+++ Hier geht´s zu den früheren Titelbildern der letzten Jahre mit Personen aus der queeren Community: MISS & MR GAYCON WAHL SEITE +++

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