#GedenkORT der Community

Chronologische Reihenfolge von oben nach unten: Link Sonderseiten, Holocaust Gedenktag (2021), Aufmerksam machen (2019), Mahnwache (2017), Orlando Trauer (2016), Lichterschweigemarsch (2014)

Berichte über die Gedenkstätte mit Beet, Stele und Kugel sowie über die Umgestaltung des Platzes - Bitte auf das Foto klicken!

Berichte über das Denkmal für die Opfer des Nazi-Regimes sowie über den Magnus-Hirschfeld Platz sind hier +++ Der Magnus-Hirschfeld-Platz wird von der queeren Community Nürnberg mit Demonstrationen und Kundgebung rege als Community Gedenkort genutzt. Hier geht´s zu den weiteren GAYCON Sonderseiten: Tag der Bisexualität // IDAHOBIT // Tag der lesbischen Sichtbarkeit // Trans* Day of Visibility // Trans Day of Remembrance

Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus am Holocaust Gedenktag - Magnus-Hirschfeld-Platz

Erinnern

Aus Anlass des Internationalen Holocaust Gedenktages wurde am 27. Januar 2021 an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht. Aus aktuellen Gründen konnten nur im kleinen Rahmen einzelne Personen der queeren Community Nürnberg am Magnus-Hirschfeld-Platz erscheinen. Christine Burmann, LGBTI-Beauftragte der Stadt Nürnberg, Bastian Brauwer, Vorstand des CSD Förderverein Nürnberg, Herbert Hacker, Vorstand Fliederlich e.V. und Stadträtin Uschi Unsinn. Im Anschluss an eine kleine Rede wurden Kerzen und Blumensträuße am Gedenkbeet und an der Gedenkkugel niedergelegt. Hier wird speziell an die schwulen und lesbischen Opfer des Nazi-Regimes erinnert. Zu den ersten Schwulenverfolgungen kam es bereits Mitte 1933. Damals wurden neun als amtsbekannte Strichjungen und „Jugendverderber“ in das KZ Dachau eingeliefert. Von 1935 (das Jahr in dem der §175 verschärft wurde) bis 1945 lassen sich 370 Verurteilungen nach Vergehen des §175 in Nürnberg nachvollziehen. Seit 2013 erinnert eine Info-Gedenkstele an die homosexuellen Opfer des Nazi-Regimes am Sterntor, seit 2019 trägt der Ort den Namen Magnus-Hirschfeld-Platz. Inzwischen erinnern auch 14 Stolpersteine auf den Straßen der Stadt Nürnberg an die Toten dieses Irrsinns. Seit 2020 gibt es ein Denkmal in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Weil am 27.01.1945 die Rote Armee das Konzentrationslager in Auschwitz befreite, hat sich dieses Datum seit 1996 als bundesweiter, seit 2005 als Internationaler Gedenktag etabliert. Wir erinnern, wir gedenken, wir werden nie vergessen.

 

GAYCON Januar 2021

Holocaust Gedenktag - 27. Januar 2021

Gedenken an die Verfolgung queerer Menschen weltweit am Gedenkort der Nürnberger Community: Die Gedenkstele der homosexuellen Opfer des Nazi-Regimes am Sterntor

Aufmerksam machen

Das Bündnis gegen Trans- und Homophobie organisierte am dritten Februar-Freitag eine Gedenkveranstaltung mit Demonstration durch die Nürnberger Innenstadt unter dem Motto „Aufmerksam machen auf die Verfolgung queerer Menschen weltweit“. Rund zwei Dutzend Teilnehmer aus der Community zogen mit Regenbogenfahnen durch die Altstadt und zeigten Präsenz auf den Straßen der Stadt der Menschenrechte. An der Gedenkstele für die homosexuellen Opfer des Nazi-Regimes am Sterntor erinnerte Szeneaktivistin Uschi Unsinn am Beispiel von Tschetschenien und dem Flüchtlingslager Kakuma in Nairobi (Kenia) an die Verfolgung queerer Menschen weltweit. Seit Dezember wurden in Tschetschenien wieder etwa vierzig schwule Männer verhaftet. Zwei der Inhaftierten sind zu Tode gekommen. Schon im Dezember 2017 gab es im Flüchtlingslager Kakuma / Kenia gehäuft Übergriffe auf queere Menschen mit Schnitt- und Stichverletzungen oder blutig geschlagenen Gesichtern. Nach einer Gedenkminute und Blumenniederlegung mit symbolischer Kerze für die Opfer, zog die Demonstration am Opernhaus vorbei durch die Straße der Menschenrechte und anschließend weiter bis zum Plärrer. Am Ziel wurde der Bericht über die Schwulenverfolgung in Tschetschenien 2016 der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) und ein Aufruf an den russischen Präsidenten Putin in den Briefkasten des Honorarkonsulats der Russischen Föderation am Plärrer eingeworfen.

 

NK / GAYCON Februar 2019

"Aufmerksam machen auf die Verfolgung queerer Menschen", Gedenken & Demo, 15. Februar 2019

Mahnwache mit Protestkundgebung zum staatlichen Terror gegen homosexuelle Männer in Tschetschenien an der Nürnberger Gedenkstele

Mahnwache

Sicher haben Euch schon die schockierenden Nachrichten aus der überregionalen (GAY)-Presse über die Ereignisse in Tschetschenien erreicht. Augenzeugenberichte schildern ein Bild von Schlägen, Elektroschocks, Psychoterror gegen LSBTI-Menschen. Neben Enthüllungen tschetschenischer Zeitungen, die über staatliche Verfolgung und Ermordung von Schwulen berichten, laut einer Journalistin könnten mehr als 50 Todesopfer zu beklagen sein, formiert sich nun weltweiter Protest in verschiedenen Ländern und Großstädten, um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Am ersten Aprilfreitag fand dazu an der Nürnberger Gedenkstele der homosexuellen Opfer des Naziregimes am Sterntor eine „Mahnwache mit Protestkundgebung zum staatlichen Terror gegen homosexuelle Männer in Tschetschenien“ statt. Kurzfristig organisiert von Fliederlich e.V, Förderverein CSD Nürnberg und Uschi Unsinn. Rund zwei Dutzend Teilnehmer folgten dem Aufruf und demonstrierten mit Regenbogenfahnen, die im Abendlicht als Zeichen der Solidarität im Wind flatterten. „Wir gedenken, wir sind hier um zu zeigen ihr seid nicht allein, wir wollen euch eine Stimme geben, wir wollen das Leid das ihr erdulden musstet und noch immer erduldet, nicht verschweigen. Wir wollen es für euch hinausschreien, wir werden eure Stimme sein“, so ein Ausschnitt aus dem verlesenen Text von Uschi Unsinn. Neben einer Blumenniederlegung am Gedenkbeet wurde mit einer Schweigeminute an die Opfer gedacht. Wir Foto-Reporter waren ebenfalls vor Ort und haben einige Impressionen festgehalten.

 

NK/ GAYCON April 2017

"Mahnwache mit Protestkundgebung zum staatlichen Terror gegen homosexuelle Männer in Tschetschenien", Gedenkstele, 07. April 2017

Tragische Verbindung von Geschichte und Gegenwart: Trauer an der Gedenkstele für homosexuelle Opfer

Mit Orlando in Trauer

Am Mittwochabend gedachten an der Stele am Nürnberger Sterntor rund 150 Menschen der Opfer des Massakers von Orlando. Die Veranstaltung wurde kurzfristig organisiert vom Bündnis gegen Trans- und Homophobie, um Solidarität mit den kaltblütig Ermordeten und ihren Angehörigen zu bekunden. Michael Glas (Fliederlich) nannte zum Gedenken die Namen der 49 Toten. Deren Bilder wurden an der Stele mit Kerzen als „Symbol des Lichts gegen Hass und Homophobie“ drapiert. Nürnbergs  Bürgermeister Christian Vogel (SPD) unterbrach für das Gedenken einen weiteren Termin, weil es ihm ein wichtiges Anliegen war, sowohl persönlich als auch repräsentativ für die Stadt des Friedens und der Menschenrechte zu sprechen: „Es ist schlimm zu sehen, wie 49 Menschen ihr Leben lassen mussten, weil der Täter einen Hass gegen Homosexuelle hatte. So etwas darf sich nicht wiederholen. Die Liebe kann man nicht vorgeben. Liebe muss immer möglich sein. Das gilt für alle und jeden. Dafür gilt es zu kämpfen.“ Uschi Unsinn bedankte sich für das Medieninteresse und für die zahlreiche Anteilnahme. Mit einer Schweigeminute und einem Gebet von Sylvia Jühne, Dekanatsbeauftragte für Homosexualität und Kirche, wurde die Veranstaltung beendet. Hintergrund: Die Welt ist erschüttert über das Massaker im Club Pulse in Orlando/USA vom zweiten Juni-Wochenende. In dem beliebten Treffpunkt schwuler Männer gab es 50 Tote und 53 Schwerverletzte. In allen sozialen Netzwerken wird um die Opfer getrauert.  Zahlreiche Künstler, Prominente und Politiker können die Tat ebenfalls nicht fassen. Es ist ein Angriff auf die Freiheit, nicht nur auf unsere Lebensweise in der weltweiten LGBTI Community. Es stehen noch zahlreiche CSD-Demonstrationen bevor und wir müssen erkennen, wie wichtig und notwendig diese Veranstaltungen heute noch sind. Die Community will und muss Präsenz auf den Straßen zeigen.

 

NK/ GAYCON Juni 2016

Gedenken der Opfer von Orlando, Gedenkstele für homosexuelle Opfer, 15. Juni 2016

Lichterkreis bei der Gedenkstele für die homosexuellen Opfer des Nazi-Regimes am Sterntor

Gegen das Vergessen

Aus Anlass des 69. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wurde am Montag, den 27. Januar 2014 der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. ‚Fliederlich e.V.’ und ‚Leben unterm Regenbogen e.V.’ luden zu einer Gedenkfeier mit Schweigemarsch. Etwa zwei Dutzend Teilnehmer marschierten mit Regenbogenfahne und Kerzen vom Fliederlich-Zentrum zur Gedenkstele der homosexuellen Opfer des Nazi-Regimes am Sterntor (gegenüber Maritim Hotel). Im Rahmen einer kurzen Ansprache und einer Schweigeminute wurden die Kerzen an die Stele gestellt und Blumen niedergelegt. Die Nationalsozialisten hielten Homosexualität für eine „widernatürliche Veranlagung“, für eine den so genannten „Volkskörper“ schädigende „Seuche“, die „auszurotten“ sei. Die Infrastruktur der ersten deutschen Homosexuellenbewegung, Lokale, Vereine, Verlage sowie Zeitschriften wurden aufgelöst, verboten, zerschlagen und zerstört. Im Herbst 1934 setzte die systematische Verfolgung homosexueller Männer ein. Im September 1935 wurde in Nürnberg die Verschärfung des Paragraphen 175 verkündet. In Folge wurden über 100.000 Männer polizeilich erfasst und rund 50.000 nach den Strafrechtsparagrafen 175 und 175a verurteilt. Etwa 10.000 schwule Männer wurden in Konzentrationslager verschleppt. Etwa 5.000 Männer überlebten diese Qualen nicht.

 

NK/ GAYCON Januar 2014

Lichterschweigemarsch zur Gedenkstele - Zum Gedenken an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus - 27. Januar 2014

Der CSD Nürnberg präsentierte Motto & Plakatmotoiv 2022

CHRISTOPHER STREET DAY:

Ein Motto für 10 Bayerische Christopher Street Days

Der CSD Nürnberg präsentierte im Rahmen des Rosa Montags auf dem Frühlingsfest das Motto 2022 und das dazugehörige Plakatmotiv: „Sicht-barkeit schafft Sicherheit“. Es war der Leitspruch der verstorbenen Polit-Dragqueen Uschi Unsinn alias Szeneaktivist und Stadtrat Uwe Scherzer. Damit nicht genug! Der CSD Nürnberg initiiert dieses Motto mit neun weiteren bayerischen CSDs - mit der überspannenden Schirmherr-schaft von Karl Freller, dem 1. Vizepräsident des Bayerischen Landtags und Direktor Stiftung Bayerischer Gedenkstätten. „Zusammen setzen wir damit ein Zeichen des Respekts und der Dankbarkeit für Uschis unermüdlichen politischen und gesellschaftlichen Einsatz für die regionale und überregionale queere Community und ein Zeichen des Zusammenhaltes der bayerischen LSBTIQ*-Community.“ ... +++ Zum vollständigen Bericht auf der DOKU-Seite +++

Foto-Flashmob-Aktion am Tag der lesbischen Sichtbarkeit

COMMUNITY AKTION:

Tag der lesbischen Sichtbarkeit

Am letzten April-Dienstag organisierte das OrgaTeam vom dyke*march Nürnberg zum weltweiten „Tag der lesbischen Sichtbarkeit“ (26. April – Lesbians Visibility Day) eine Foto-Flashmob-Aktion im Stadtgraben beim Magnus-Hirschfeld-Platz. Geplant war, ein „L“ aus Menschen darzustellen. Als Grundlage wurden zahlreiche verschiedene Transparente und Fahnen wie die Regenbogenflagge als Buchstabe L auf dem Boden ausgelegt. Obwohl die Wetterprognose nicht gerade positiv für diese Abendstunde ausfiel, kamen immerhin knapp 30 Personen aus der Community vorbei. Diese stellten sich an den Rand der Flaggen. Damit zeigten alle zusammen symbolisch lesbische Sichtbarkeit in der Frankenmetropole. Doch allen Wetterprognosen zum Trotz: Während der Aktion fiel kein einziger Regentropfen. Na, wenn das kein positives Zeichen ist! +++ Weitere Fotomotive auf der DOKU-Seite +++

Das war der Rosa Montag / Rosa Trachtennacht auf dem Nürnberger Frühlingsfest 2022

FRÜHLINGSFEST:

Rosa Volksfest

Super Stimmung und viel Freude beim Rosa Montag / Rosa Trachtennacht im Festzelt Papert am letzten April-Montag 2022 auf dem Nürnberger Frühlingsfest! Nach zwei Jahren Pandemie-Pause große Wiedersehensfreude bei der LGBTIQ*-Community & Friends. Viele lagen sich nach langer Zeit wieder freundschaftlich in den Armen. Das Papert Festzelt hatte einen neuen Standplatz auf dem Volksfest, auch die Bühne hatte mit der Zeltspitze einen besseren Platz als die letzten Jahre. Die Band Frankenbengel heizte mit ordentlicher Stimmungs-musik an, Schlagersänger Marcus Faber war zum ersten Mal dabei. Die Travestie-Show war endlich wieder live dabei, Jessica Ravell & Friends (u.a. Baby Bubble aus München) waren die bunten Knallbonbons an dem Abend. Wir freuen uns, dass so zahlreiche fesche Trachtenmänner und Frauen im Dirndl oder im Trachten-Look vorbeischauten! Wir waren auch wieder fleißig und haben den Abend in vielen Bildern festgehalten. Viel Spaß beim Anschauen!

Die Rosegardens-Jungs Oliver & Michael organisierten einen "Bunten Abend"

RESTAURANT LITERATURHAUS:

Emotionen und viele Überraschungen

Das war der einmalige wie unvergessliche „Bunte Unterstütz-ungs-Abend“ am letzten April-Sonntag mit acht Gängen Tapas & Antipasti im Restaurant Literaturhaus (Luitpoldstr. 6). Nach dem Einbruch (wir berichteten), bei dem die Einnahmen entwendet wurden und zudem ein hoher Sachschaden entstand, ist es den Rosegardens-Jungs Michael & Oliver gelungen, einen Überraschungs-Abend für Bernhard Rings auf die Beine zu stellen. Alle angefragten Kunstschaffenden hatten sofort für diese Marathon-Nacht (sieben Stunden!) ohne Gage zugesagt. Katja & Stanley, Gitti Rüsing, Luna Mittig mit The Folkettes + Gents, Zauberer Mäd Schick, Hildegard Pohl & Yogo Pausch. Anette Röckl begeisterte das Publikum mit ihren Erzählungen aus den Büchern im fränkischen Dialekt. Überrasch-ungs-Gäste Andy Maine und André Sultan-Sade sorgten für Emotionen, nicht nur bei Bernd. Ebenfalls überraschend anwesend waren Bernds Bruder mit Ehefrau und sein langjähriger bester Freund Hans. Emotionen pur! Das Restaurant-Team hat sagenhafte Arbeit geleistet, denn insgesamt wurden 150 Menschen kulinarisch verwöhnt und umsorgt. Das Team hatte schon im Vorfeld für die Planung und Umsetzung viel Freizeit geopfert, manchen Urlaub unterbrochen oder eine Doppelschicht übernommen. Respekt! ...

+++ Hier geht´s zum Bericht mit Bildergalerie +++

Festbankett Diamond Classics Tennisturnier im Restaurant Literaturhaus +++ Picture Gallerie - Please click on the photo!

INTERNATIONALES TENNISTURNIER:

Diamond Indoor Classic 2022

Nach der Pandemie-Pause endlich wieder in der Stadt: Das war das achte internationale Tennis-Hallenturnier „Diamond Indoor Classic“ in Nürnberg. Es war eine Station der GLTA (Gay & Lesbian Tennis Alliance) World Tour. Rund 100 Teilnehmende aus 35 Ländern, überwiegend aus ganz Europa, aber aus allen Kontinenten und aller Spielstärken, hatten sich vom 15. bis 18. April in Einzel- und Doppel-Wettbewerben auf fränkischem Boden gemessen. In der größten Hallen-Tennisanlage Süd-deutschlands vom Tennis Center Noris (TCN) in Nürnberg Gebersdorf, wurden alle Spiele auf den insgesamt 16 Hallenplätzen entschieden. Durch die aktuelle weltweite Corona-Pandemie, den Krieg zwischen Russland / Ukraine  und die Verschiebung des traditionellen Turnier-Termins von Februar auf Ostern, konnten in diesem Jahr deutlich weniger Sportbegeisterte mitmachen. Insgesamt 80 Gäste nahmen am Festbankett teil. Inzwischen ist unsere Bildergalerie vom Dinner am Ostersonntag im Restaurant Literaturhaus Nürnberg online. +++ That was the eighth Indoor Tennis Tournament „Diamond Indoor Classic“ in Nuremberg. Here are our picture gallerie of dinner at Restaurant Literaturhaus. +++

#TV-TIPPS

+++ 16.05. BR 22:00 Lebenslinien: Pfarrer Schießler - Magazin +++ 17.05. SRF1 23:55 Die Erbinnen - Spielfilm +++ 18.05. ZDFINFO 19:30 Liebe und Sex in Russland - Tradition, Gewalt und Widerstand - Doku // 21:55 ARTE 120 BPM - Spielfilm // 00:10 ARTE Es war einmal... Act Up Paris - Doku +++ 19.05. KINOWELT TV 21:55 Odette Toulemonde - Spielfilm +++ 20.05. ARTE 21:45 Barbra Streisand - Geburt einer Diva - Doku // 22:45 ONE Eldorado KaDeWe - Jetzt ist unsere Zeit (4) / 23:30 (5) / 00:15 (6) - Serie +++ 21.05. MDR 18:00 3 Blocks: Erik Leuthäuser - Doku +++ 22.05. KINOWELT TV 16:25 Mein wunderbarer Waschsalon - Spielfilm +++

Elvira Shchemur, Aktivistin des CSD Charkiw, ist tot (Foto: Kharkiv-Pride)

UKRAINE:

Opfer des Wahnsinns

Nürnberg macht sich weiterhin sorgen um die ukrainische Partnerstadt Charkiw, im Nordosten des Landes. Die 1,5 Millionen Einwohner große Stadt wird weiterhin stark beschossen, von Wohngebieten am Stadtrand bis in die Innenstadt. Die Christopher Street Day Organisation des Charkiw Pride (Kharkiv Pride) hat nun mitgeteilt, dass bei der Bombardierung der Stadtverwaltung die queere Aktivistin Elvira Shchemur getötet wurde. Sie engagierte sich dort ehrenamtlich. „Sie hat nicht nur unser Team, sondern alle ehrenamtlich inspiriert und motiviert. Sie wurde von Menschen gezeichnet und stand Seite an Seite zur Verteidigung von Freiheit und Gleichheit. Und als sie lächelte, lächelten andere Menschen mit ihr“, schreiben die Aktivisten des Kharkiv-Pride auf Facebook. „Elya war eine Aktivistin und Patriotin, sie nahm an allen möglichen Aktionen und demokratischen Ereignissen in Kharkiw teil." Die Situation vor Ort bleibt schwierig, sie erfahren von immer mehr Toten und Vermissten lokaler Aktivisten, mit denen sie zusammengearbeitet hatten. Kompliziert ist vor allem die Beschaffung von   Lebensmitteln und Medikamenten. NGO Sphere Team arbeitet weiterhin für die LGBTQ*-Community für Charkiw und der Ostukraine und versucht alles Mögliche, um die Folgen des Krieges für die Community und die ukrainische Gesellschaft zu lindern. Das Team hilft der Community derzeit mit Lebensmitteln, Medikamenten und Handyrechnungen. Sie versuchen die Ausgaben so transparent wie möglich auf Facebook zu melden. Außerdem führen sie Online-Krisen-Unterstützungsgruppen, psychologische Online-Chats und beteiligen sich an Projekten zur humanitären Hilfe für die Bevölkerung.

Spenden direkt an Charkiw Pride: (Achtung, Überweisungsgebühr ins Ausland rund 40 Euro!) Name of your bank: JSC CB “PRIVATBANK” - City and country where bank is located: KYIV, UKRAINE - Kontoinhaber: NGO Kharkiv Women Association "Sphere" - Kontonummer: UA283515330000026006052214124 - BIC/Bank/routing/SWIFT - code: PBANUA2X +++ Auch der Europäische Dachverband der EuroPrides / Europäischen CSDs, ist in Kontakt zu den queeren Communitys in Kiew und Charkiw. Sie rufen ebendfalls zu Spenden auf! +++ Oder über den Nürnberger Verein Fliederlich sind auch Spenden möglich: Sparkasse Nürnberg IBAN: DE03 7605 0101 0013 7511 85  - BIC: SSKNDE77XXX - Vermerk "Ukraine" - Der Verein leitet die Spenden an das Konto von SPHERE in der Ukraine weiter bzw. verwenden sie zur Unterstützung von queeren Menschen die aus der Ukraine nach Nürnberg gelfüchtet sind.

Titelbild des Monats:

ESC Zeit in der Stadt - 11 Jahre Pressebilder GAYCON.DE

GAYCON TITELMODELS:

Titelbild

Vermutlich ab 2022 wollen wir unsere GAYCON Titelbild-Reihe mit selbstbewussten Models aus der queeren Community neu starten! Wie immer mit jahreszeitlichen Motiven aus dem Stadtgebiet Nürnberg oder der Region. Wer Lust hat, sich alleine oder zu zweit (Paar & Freundschaft) von uns in einem Foto-Shooting ablichten zu lassen, kann sich ab sofort wieder bei uns melden. Entweder persönlich, per Facebook oder per E-Mail unter info@gaycon.de! (Bitte mit Foto) Wir freuen uns auf LSBTTIQ*-Bewerbungen - Euer GAYCON Team

+++ Weiter Infos auch auf unserer MISS & MR GAYCON WAHL SEITE +++

Vielen Dank an meine Freunde, die sich in Form eines Inserats bzw. einer Publikation an den Gestaltungskosten für diese Website beteiligen und sie damit ermöglichen!

GAYCON-Aufrufe seit Start 07.02.2011

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