Denkmal "Stolpersteine"

Chronologische Reihenfolge von oben nach unten: Weitere Stolpersteine 2018, Präsentation Stolpersteine 2017

Verlegung neuer Stolpersteine für homosexuelle Opfer des Nazi-Regimes in Nürnberg durch Gunter Demnig

Weitere Stolpersteine

Der Berliner Künstler Gunter Demnig war am geschichtsträchtigen Datum 09. November 2018 wieder in der Frankenmetropole, um die im Vorjahres-Oktober begonnene Aktion um sechs weitere Steine mit Messingplatten fortzuführen. Damit wird an homosexuelle Opfer des Nazi-Regimes erinnert. Am diesem zweiten November-Freitag wurden außerdem zwei Steine zum Gedenken an jüdische Bürger verlegt. Einige Paten aus unserer Community übernahmen die Spendenfinanzierung für die homosexuellen Opfer: Dieter Barth für drei Steine, Manfred Kümmerling & Klaus Höcherl (Bar59), Andreas Hentschel & Bastian Brauwer (CSD Verein) sowie der Verein Fliederlich. Dieser widmet Ralph Hoffmann einen Stein, weil die Recherche der Opfer maßgeblich von ihm mit initiiert wurde. Vertreter von ‚Geschichte für Alle‘ sowie aus der Community begleiteten Gunter Deming durch die Stadt. Sie berichteten, dass an einer Adresse die am Vortag gelockerte Steinplatte des Bürgersteigs von SÖR aus Versehen in Rekordzeit wieder verschlossen wurde. Zu einer überraschenden Begegnung kam es bei der Steinlegung mit einer direkten Verwandten des Ermordeten, obwohl vorab recherchiert wurde und keine Nachkommen der Familie zu finden waren. Ihr wurden nie die Hintergründe erzählt. Ein reiner Zufall, denn die Verlegung dauert nur ein paar Minuten. Derzeit sind 396 Nürnberger Biografien zum §175 als Geschichte bekannt. Paten können weiterhin einen Stein für 120 Euro finanzieren, inklusive Herstellung und Verlegung. Paten-Interessenten melden sich bitte per Mail bei Dr. Pascal Metzger von Geschichte für Alle.

Messingtafeln erinnern an die Opfer des Nazi-Regimes

Richard Pongratz (1910 – 1945), Stolperstein Schuckertplatz 6. Pongratz, in Nürnberg geboren, war kaufmännischer Angestellter. Bereits als junger Mann kam er aufgrund seiner Homosexualität in Konflikt mit Polizei und Justiz. In einem später angefertigten psychologischen Gutachten über ihn heißt es verächtlich, er sei ein „haltloser Homosexueller“, schäme sich dafür jedoch in keiner Weise und fühle sich als „unschuldig Verfolgter“. Ein Bekannter denunzierte ihn, Pongratz wurde verhaftet und in Untersuchungshaft genommen. Sein Rechtsanwalt legte Revision ein, was fatale Folgen hatte: Das Reichsgericht in Leipzig beanstandete in seiner Prüfung des Urteils nicht das Strafmaß, monierte aber, dass bei Pongratz offenkundig ein „Hang zu gleichgeschlechtlichen Verfehlungen“ vorliege und dieser daher möglicherweise als „gefährlicher Gewohnheitsverbrecher“ anzusehen sei. Im Dezember 1942 überstellte man ihn als Sicherungsverwahrten in das KZ Mauthausen, wo er bis Kriegsende verblieb. Er wurde 35 Jahre alt.

Karl Jakob Kolb (1891 – 1942), Stolperstein Herschelstraße 17. Kolb wurde in Bayreuth geboren und zog später nach Nürnberg, wo er als Kaufmann arbeitete. Zwar heiratete er eine Frau und zeugte zwei Kinder, er hatte sein Leben lang aber auch immer wieder sexuelle Beziehungen mit Männern. Er verkehrte unter anderem in der Kneipe „Wirtschaftsraum 3. Klasse“ im Nürnberger Hauptbahnhof, die Ende der 1930er Jahre als Treffpunkt für Homosexuelle galt. Dort lernte Kolb im Juni 1939 einen 20-jährigen Prostituierten kennen. Wenig später verhaftete die Polizei den Prostituierten. Wegen Verstoßes gegen den Paragraphen 175 verurteilte das Gericht Kolb zu einer neunmonatigen Gefängnisstrafe, die dieser in der Folge bis Mai 1940 im Strafgefängnis Ebrach verbüßte. Danach wurde er auf Anweisung der Nürnberger Kriminalpolizei hin in das KZ Dachau eingewiesen. Kolb kam Ende Januar 1942 mit einem „Invalidentransport“ in die Tötungsanstalt Schloss Hartheim (Oberösterreich). Er wurde 51 Jahre alt.

Alfred Zöller (1912 – 1940), Stolperstein Leyher Straße 25. Zöller, in Fürth geboren,  machte eine Lehre zum Tapezierer und Dekorateur. Später arbeitete er in Fürth als Packer bei den Triumph-Werken. Seine Homosexualität lebte Zöller bereits in jungen Jahren relativ offen aus. Ab 1930 besuchte er Treffpunkte der sich damals entwickelnden homosexuellen Szene in Nürnberg. 1934 wurde der damals 22-jährige Zöller erstmals bei einer Polizeirazzia in der Kneipe „Zur Burg“, einem bekannten Homosexuellentreffpunkt in der Nürnberger Innenstadt, festgenommen. Später folgten Ermittlungen der Kriminalpolizei gegen die ehemaligen Mitglieder des Homosexuellenvereins „Silhouette“. Nachdem er seine Haftstrafe verbüßt hatte, zog Zöller nach Nürnberg und arbeitete als Zeitungsausfahrer. Fortan lebte er unter ständiger Beobachtung durch die Kriminalpolizei. Für Dezember 1939 ist seine Einweisung in das Konzentrationslager Sachsenhausen belegt. Das Lager war dafür bekannt, dass dort Homosexuelle auf besonders grausame Art und Weise gequält und misshandelt wurden. Er wurde 27 Jahre alt.

Adam Schwind (1899 – 1945), Stolperstein Veillodterstraße 21. Schwind, in Bamberg geboren, machte eine Lehre zum Dekorateur. 1929 gab er die elterliche Wohnung in Bamberg auf und zog nach Nürnberg. In den folgenden Jahren bewegte er sich in der homosexuellen Szene. Vor allem im Verein „Silhouette“, in dem sich Homosexuelle vernetzten und gemeinsame Aktivitäten organisierten, war Schwind aktiv. 1933 wurde die Nürnberger Kriminalpolizei deswegen auf ihn aufmerksam. 1936 denunzierte ein Sexualpartner Schwind, der daraufhin unverzüglich festgenommen wurde. Am Ende stand ein mehrtägiger Prozess gegen die ehemaligen „Silhouette“-Mitglieder, der ab dem 24. März 1937 vor dem Landgericht Nürnberg stattfand. Auf die dreijährige Haft folgte für Schwind eine Odyssee durch mehrere Konzentrationslager, die sich bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges hinzog. Er wurde 45 Jahre alt.

Georg Jean Mayer (1902 – 1943), Stolperstein Tucherstraße 14. Mayer, in Nürnberg geboren, arbeitete als Fräser und später als Hausdiener in diversen Hotels. Ab 1930 betrieb er gemeinsam mit seiner Mutter einen Blumenhandel in der Nürnberger Innenstadt. Wegen Verstoßes gegen den Paragraphen 175 wurde Mayer erstmals 1935 durch das Amtsgericht Nürnberg verurteilt. Im Gefängnis lernte Mayer einen Mithäftling kennen, mit dem er eine sexuelle Beziehung unterhielt und über die Haftzeit hinaus in Kontakt blieb. Bei einem Besuch Mayers bei seinem Freund im mittelfränkischen Diepersdorf wurde die Polizei im März 1938 durch eine Denunziation aufmerksam. Die Ermittlungsergebnisse führten zu einer Anklage gegen Mayer vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth, das ihn im Juni 1938 zu einer dreijährigen Zuchthausstrafe verurteilte. Zusätzlich entschieden die Richter, ihn als „gefährlichen Gewohnheitsverbrecher“ in Sicherungsverwahrung zu nehmen. Auf Anweisung des Reichsjustizministeriums wurde er im Dezember 1942 ins KZ Mauthausen gebracht. Er wurde 40 Jahre alt.

Fritz Drechsler (1898 – 1941), Stolperstein Köhnstraße 50. Drechsler, in Nürnberg geboren, arbeitete als kaufmännischer Angestellter. Von einer Strafverfolgung wegen seiner Homosexualität bleib Drechsler nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten anfangs noch verschont. Dies änderte sich durch einen Vorfall im September 1936: Drechsler suchte in einer Toilettenanlage am Aufseßplatz offenkundig sexuelle Kontakte und unternahm dort Annäherungsversuche bei Personen, die sich zufällig dort aufhielten. Gemeinsam ergriffen die vier Männer Drechsler und brachten ihn zur nächsten Polizeiwache, wo sie Anzeige wegen Belästigung erstatteten. Infolge der beiden Schuldsprüche war Drechsler bis Oktober 1938 in Haft. Nach einem erneuten Vorfall entschied die Nürnberger Kriminalpolizei, ihn in polizeiliche Vorbeugungshaft zu nehmen, also ihn auf unbestimmte Zeit in ein Konzentrationslager einzuweisen. Er wurde 43 Jahre alt.

 

GAYCON November 2018

"Stolpersteine für homosexuelle NS-Opfer in Nürnberg" - Stadtgebiet - 09. November2018

Präsentation der ersten "Stolpersteine" für homosexuelle Opfer des Nazi-Regimes in Nürnberg. Von links: Uschi Unsinn, Ralph Hoffmann (Fliederlich), Gunter Demnig (Künstler) und Dr. Pascal Metzger (Geschichte für Alle)

Stolpersteine gegen das Vergessen

Das ist der Anfang: Seit Mitte Oktober erinnern vier „Stolpersteine“ an homosexuelle Nazi-Opfer in Nürnberger Straßen. Der Berliner Künstler Gunter Demnig (69) hat die Steine mit den Messingplatten persönlich verlegt. Schirmherr der Aktion ist Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. Paten übernehmen die Spendenfinanzierung.

Am Abend des dritten Oktobermontags wurde das Projekt von Geschichte für Alle e.V. und Fliederlich e.V. der Öffentlichkeit im Literaturhaus präsentiert. Im vollbesetzten Salon stellte Deming sein Kunstprojekt vor, musikalisch umrahmt vom Lesben-Chor „Tinitussis“. Begonnen hat er sein Werk 1992, es gilt mit inzwischen 61.000 verlegten „Stolpersteinen“ als das größte dezentrale Denkmal weltweit. Vor allem die Namen jüdischer Opfer der Nazi-Zeit wurden in die Wege und Plätze in 1200 ehemaligen Wohnorten in Deutschland und in zwanzig Ländern Europas eingebracht. Bisher liegen 73 Steine in Nürnberg, auf deren Messingplatten Name und Todestag der Ermordeten stehen. Nun erinnern erstmals vier Exemplare an homosexuelle Opfer in der Frankenhauptstadt. Für Michael Glas, Geschäftsführer von Fliederlich, ist es ein „krönender Abschluss“, denn seit 16 Jahren arbeitet der Verein an diesem Vorhaben. Geschichte für Alle hat die Biografien erforscht. Der §175 stellte in der Weimarer Republik jede homosexuelle Handlung unter Strafe. Die Nationalsozialisten verschärften den Paragraphen 1935, dadurch schnellten Ermittlungsverfahren gegen Homosexuelle in ganz Deutschland in die Höhe. Tausende wurden in dieser Zeit verfolgt und in Konzentrationslagern ermordet. Dass sie zu den Opfern nationalsozialistischer Gewalt zählten, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg lange Zeit verdrängt und verschwiegen. Mit der Aktion werden die Opfer aus der Anonymität geholt. Die Steine verhindern das Vergessen des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte.

Die ersten vier Steine erinnern an Nürnberger homosexuelle Opfer

Rudolf Brinkmann (1908 – 1941), Stolperstein Frauentorgraben 17. Brinkmann, in Stettin geboren, lebte 1933 zwecks Studium in Berlin, wo er 1934 nach einer Razzia der Gestapo in der dortigen schwulen Szene als Homosexueller ins KZ Lichtenburg verschleppt wurde. Als verurteilter Homosexueller durfte er weder sein Studium noch seine Lehre als Buchhändler abschließen. 1938 fand er eine Arbeitsstelle im Amtlichen Bayerischen Reisebüro in Nürnberg. Brinkmann lebte ein zurückgezogenes Leben. Zum Verhängnis wurde ihm eine Bekanntschaft mit einem 23-jährigen, der Brinkmann nach seinem Outing bei der Polizei denunzierte. 1939 wurde Brinkmann zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt. Danach kam er nicht frei, sondern wurde ins KZ Flossenbürg eingewiesen. Er wurde 33 Jahre alt.

Andreas Hitzler (1906 – 1940), Stolperstein Seuffertstraße 5. Hitzler, in Nürnberg geboren, war gelernter Bäcker, arbeitete einige Zeit als Bäckergehilfe. Später verdiente er seinen Lebensunterhalt als Bauhilfsarbeiter im Brückenbau. Hitzler lebte seine Homosexualität vor der Nazi-Diktatur ziemlich offen aus, in der beginnenden schwulen Subkultur Nürnbergs der 1930er Jahre. Er war Mitglied im Verein „Silhouette“, wo sich schwule Männer heimlich vernetzten, um einer Strafe zu entgehen. 1932 erfolgte die erste Verurteilung Hitzlers wegen dem §175. Weil sein Sexualpartner ihn 1936 denunzierte, nahm ihn die Polizei fest. Daraufhin kam Hitzler ins KZ Dachau, die Freiheit sah er nach der Strafe trotzdem nicht wieder, denn 1939 wurde er ins KZ Mauthausen verlegt. Durch die Zwangsarbeit ausgebeutet, wurde er ebenfalls nur 33 Jahre alt.

Karl Friedrich Kloss (1895 – 1944), Stolperstein Hallplatz 21. Kloss, in Steuden geboren, arbeitete nach der Berufsschulzeit in verschiedenen Städten als Büfettgehilfe. Später wechselte er ins Hotelgewerbe und war als Hotelportier tätig. Die vielen Ortswechsel halfen ihm, sein Schwulsein heimlich auszuleben. 1936,1938, 1939 erfolgten erste Haftstrafen wegen dem §175. 1940 kam Kloss nach Nürnberg, arbeitete und wohnte im Hotel „Goldenen Adler“ am Hallplatz. Er wurde 1944 an seinem Arbeitsplatz festgenommen, die von der Polizei gefundenen Liebesbriefe führten zu einer Anklage als „gefährlichen Gewohnheitsverbrecher“ vor einem Sondergericht. Weil Kloss in diesem Schauprozess ein Todesurteil wegen Verstoßes gegen den §175 erwartete, erhängte er sich in seiner Zelle, noch bevor das Urteil gesprochen wurde. Er wurde 49 Jahre alt.

Rudolf Koch (1918 – 1986), Stolperstein Untere Talgasse 6. Koch, in Nürnberg geboren, war Elektroinstallateur. Weil sich Homosexuelle nur an heimlichen Treffpunkten begegnen konnten, wurde er 1935 zum ersten Mal in der Toilette des „Kaufhauses Weißer Turm“ polizeilich aufgegriffen. Als Koch 1939 im Waffenhof, einem bekannten Szene-Treffpunkt der Stadt, wieder aufgegriffen wurde, erfolgte ein Verbot, nachts seine Wohnung zu verlassen. Nach dem Verstoß gegen die Auflagen wurde er in „polizeiliche Vorbeugungshaft“ genommen. Das bedeutete, Koch wurde auf unbestimmte Zeit ins Konzentrationslager eingewiesen. Zuerst im KZ Sachsenhausen, anschließend im KZ Flossenbürg. Er sah den einzigen Ausweg wie viele seiner Rosa Winkel Mithäftlinge: Koch ließ sich mit 23 Jahren entmannen. Weil er nun „keine Gefahr mehr für die Gesellschaft darstelle“, wurde er einige Monate später entlassen. 1942 zog er in die Wehrmacht ein, überlebte den Krieg und kam zurück nach Nürnberg. Koch starb mit 68 Jahren.

Volles Literaturhaus bei der Präsentation

Man „stolpert mit Kopf und Herzen“ in den öffentlichen Straßen über das Kunstprojekt. Ursprünglich waren einmal Wandtafeln geplant, doch die Absage von Hausbesitzern wäre deutlich vorauszusehen gewesen. „Die Passanten wollen die Namen auf den Messingplatten lesen, deshalb verbeugen sie sich vor den Opfern“, betont Demnig seine Motivation. Als Wiedererkennungseffekt haben alle Steine die gleiche Größe, und werden individuell von Hand gefertigt. Weil Passanten über die Messingplatten laufen, werden diese automatisch poliert. Solange es geht, will Demnig weitermachen, aber er hat schon eine Stiftung gegründet, die die Erinnerungsarbeit fortsetzten wird. Demnig berichtete, dass nicht alle Städte mit dem Projekt einverstanden sind. In München werden die Steine deshalb nur auf privatem Grund verlegt.

 

Geschichte für Alle e.V. betont, dass alle Opfergruppen bedacht werden können. Derzeit sind 396 Nürnberger Biografien mit dem §175 als Geschichte bekannt. Paten können einen Stein für 120 Euro finanzieren inklusive Herstellung und Verlegung. Paten-Interessenten melden sich bitte per Mail bei Dr. Pascal Metzger von Geschichte für Alle.

 

www.stolpersteine.eu

 

Text/ Fotos Norbert Kiesewetter

GAYCON Oktober 2017

Präsentation "Stolpersteine für homosexuelle NS-Opfer in Nürnberg" - Literaturhaussalon Nürnberg - 16.Oktober 2017

Die ersten vier Stolpersteine für homosexuelle Opfer der Nazi-Zeit in Nürnberger Straßen
Ende Oktober 2026 eröffnete die neue "Date 31 Bar" in der Ottostraße (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Die Date Bar Familie kommt

Die „Date 6 Bar“ (Mostgasse 6) war erst der Anfang, jetzt kommt die „Date 31“ als Bistro-Musik-Bar (Ottostraße 31) ab Donnerstag 29. Oktober 2026 ganz in der Nähe hinzu! Damit bekommt die queere Community einen weiteren Ort zum Treffen, Feiern, Genießen und einfach Wohlfühlen. „Aber Date 6 und Date 31 ist keine Konkurrenz. Wir sind eine Familie“, betont Tommy ausdrücklich. Aus dem ehemaligen rumänischen Restaurant „La Papa“ im Reichenhaller Hof in der Ottostraße, in der Nähe der Stadtmauer am Plärrer, haben Thomas Abernethy (Tommy) und Reinhard Andreas viel vor. Mit der neuen Location haben sie nun deutlich mehr Möglichkeiten, weil die Räume in der Ottostraße mehr Platz bieten.... +++ Zum Bericht auf der INTERVIEW-Seite +++

Irmgard Knef begeisterte das Publikum im Literaturhaus Nürnberg (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Irmgard Knef im Literaturhaus

Am zweiten Oktoberwochenende gastierte Irmgard Knef an zwei Abenden mit „Noch da! 100 Jahr, Blondes Haar“ im Restaurant Literaturhaus (Luitpoldstr. 6), inklusive eines köstlichen Drei-Gang-Menüs für mehr als 100 Gäste. Irmgard ist die fiktive Zwillingsschwester von Hildegard Knef und feiert nun, wie sie selbst betonte, jeden Tag ihren 100. Geburtstag. Sie erzählt von ihren Wünschen, die sich nie erfüllen werden, und von ihrem Schattendasein neben ihrer berühmten Weltstar-Schwester. Die bekannten Hildegard-Songs werden von Irmgard mit neuen Texten in die Gegenwart transportiert. So wird aus dem „Alten Wolf“ salopp die „Alte Knef“, „Von nun an ging‘s bergab“ wird zu „Wir driften alle ab“...

+++ Hier geht`s zum Bericht mit Bildergalerie +++

Mehr Sanftes Yoga mit Rosa Panther (Foto: RP)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Mit Rosa Panther

Der queere Sportverein Rosa Panther probiert von Oktober bis Dezember etwas Neues aus! Es gibt als Testlauf mehr Sanftes Yoga als zusätzlichen Termin. Jeden Mittwoch von 19:30 (- 21:00) Uhr mit Karina im Gymnastikraum des Maria-Augusten - Hauses der Stadt-mission Nürnberg (Vestner-torgraben 9). Sie dürfen sich an ihrer bestehenden Gruppe anschließen. Darum kommt bitte 10 – 15 Minuten früher, damit alle entspannt starten können. Das Beste dabei: Der Termin gehört zur Abteilung Sanftes Yoga, damit ist kein zusätzlicher Beitrag nötig! Schaut vorbei, macht mit und probiert es aus. Der Verein Rosa Panther freut sich auf euch!

Gernot und Ralph vom BDSM Verein SMania zeigen die Vereins-Räume (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

KKK im Vereinskeller von SMania

Schon seit über 30 Jahren existiert mit SMania in Nürnberg ein offener Treffpunkt für die BDSM-Community, seit 2021 als eingetragener Verein. SMania Nürnberg e.V. betreibt seit einigen Jahren den Keller im Stadtteil Schniegling (Schnieglinger Str. 264) an der Stadtgrenze zu Fürth. Als neues Angebot bietet man dort seit diesem Jahr regelmäßig spezielle Informations- und Kennenlerntermine für BDSM-Fetischliebhaber aller Art an. Am „KKK-Sonntag“ – Kaffee, Kink und Kennenlernen – am ersten Sonntag in allen geraden Monaten, kann jede interessierte volljährige Person die Location kostenlos von 14:00 bis 18:00 Uhr besichtigen, während die Bar geöffnet hat.... 

+++ Hier geht´s zun vollständigen Bericht auf der INTERVIEW-Seite +++

Ab sofort öffnet die Savoy Bar wieder ab 19 Uhr (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Savoy öffnet später

Seit 06. Oktober 2026 ist die Garten-Saison nun offiziell im Savoy beendet. Wirt Peter Liedl öffnet darum das Savoy Lokal (Bogenstr. 45) in der Nürnberger Südstadt erst wieder ab 19:00 Uhr. Peter bedankt sich für die vielen tollen Gespräche und Begegnungen an lauen Sommernächten in dieser Saison. Egal ob große Sommerhitze oder plötzlicher Gewitter-Regenschauer oder tolle Geburtstagsfeiern. Der Savoy Garten war in der Sommersaison wieder ein beliebter Community Treffpunkt für alle. +++ Hier geht’s zu den GAYCON Savoy Berichten der letzten Jahre +++ Aktuelle neue Herbst-Winter Öffnungszeiten: So/ Mo/ Do 19:00 – 01:00 Uhr; Fr & Sa 19:00 – 03:00 Uhr; Di & Mi Ruhetag; +++

Gute Laune beim "Bunten Kuhstall" auf dem Altstadtfest (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Rosa Stimmung am Altstadtfest

Super Stimmung am vierten September-Sonntagabend beim „Bunten Ochsenstall – Kuhstalls bunte Glitzerwelt“ in der Kuhstall Insel Schänke auf dem Nürnberger Altstadtfest. Da flog die rosa Kuh mit der queeren Community & Friends! Gastgeberin Yvonne Parker präsentierte eine hautnahe Travestie-Show mit Live Gesang von Dean Deville und Tracy Valentino. Das Trio wirbelte in feschen Dirndl-Kostümen zwischen den Publikumsbänken im Ochsenstall umher und brachte die Stimmung an die Plätze: mit Gassenhauern wie „Sweet Caroline“, „Sex Bomb“, „Schickeria“, „Ein ehrenwertes Haus“, „Die Kleine Kneipe“ und „Fieber“. Beim „Leben tanzt Sirtaki“ hielt es das gutgelaunte Publikum nicht mehr auf den Bänken und stürmte die Tanzfläche...

+++ Hier geht`s zum Bericht mit Bildergalerie auf der DOKU-Seite +++

Das war das Oktoberfest 2026 im Areal Burgersgarten (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY REGION:

Das war der Saison-Höhepunkt im Burgersgarten

Schwabach: Zwei gekonnte Schläge und das Freibier quoll in die Bierkrüge. Zum Ausklang der Open Air Event Saison feierte Wirt Holger Stark traditionell sein zünftiges Oktoberfest. Am dritten September Samstag im Areal Burgersgarten (Badstr. 24) im schönen Schwabachtal am westlichen Rand der Goldschlägerstadt. Nach dem Platzkonzert am Nachmittag mit dem Musikzug des TV 1848 Schwabach folgte der Einzug mit Wirt Holger Stark und Peter Daniel Forster zum Fassanstich im vollbesetzten Biergarten...

+++ Zum Bericht & Bilder auf der DOKU-Seite +++

TV-Tipps

+++ 26.10. DAS ERSTE / ORF2/ SRF1 00:00 Uhr Tatort: Gottesgarten - Krimi +++ 28.10. 3SAT 22:25 Uhr Einfach Nina - Spielfilm // 23:45 Uhr RTL SUPER Interview mit einem Vampir - Spielfilm +++ 29.10. NITRO 21:55 Uhr Law & Order - Special Victims Unit: Scham und Gerechtigkeit - Krimi +++ 30.10. ARTE 20:15 Uhr The Rocky Horror Picture Show - Spielfilm // 21:50 Uhr ARTE Die "Rocky Horror Show": Eine wilde Geschichte - Doku // 00:35 Uhe SWR Rodeo - Spielfilm +++

Viel Spaß beim "Hollywood Dinner" im Literaturhaus (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Das war die Hollywood Dinner Show

Dass man mit Schwarzweiß-Stummfilmen, die schon hundert Lenze zählen, auch heute noch das Publikum begeistern kann, bewiesen Hildegard Pohl und Yogo Pausch am dritten September-Mittwoch im Restaurant Literaturhaus. Wer kennt sie nicht, die lustigen Kult-Slapstick-Filme aus dem Fernsehen? Wie „Die kleinen Strolche“, „Buster Keaton“ und „Dick und Doof“. Während in der TV-Version mit Kommentaren, Geräuschen und Musik untermalt wurde, ist eine Live-Vertonung ein ganz anderes außergewöhnliches Erlebnis...

+++ Hier geht´s zum Bericht & Bilder auf der DOKU-Seite +++

Aktuelles Titelbild:

Herbstzeit in der Stadt (Foto: GAYCON Archiv)

+++ Hier geht´s zu den früheren Titelbildern der letzten Jahre mit Personen aus der queeren Community: MISS & MR GAYCON WAHL SEITE +++

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