#Berichte Eduard Stöber

Chronologisch von oben nach unten: Jubiläum & Rabatt-Aktion (2019), Ein Leben zwischen Delikatessen & edlen Tröpfchen (2014)

25 Jahre Fachgeschäft 'Vom Fass' Nürnberg. Das möchte Eduard Stöber mit den GAYCON Fans feiern!

Jubiläum & Rabatt-Aktion

Es hat sich viel getan in den letzten fünf Jahren. Eduard Stöber residiert mit seinem Fachgeschäft ‚Vom Fass‘ seit drei Jahren an prominenter Stelle in der Königstraße, quasi direkt neben der Lorenzkirche. Der neue Laden ist größer, modern eingerichtet und bietet mehr Möglichkeiten wie etwa den Platz für Veranstaltungen aller Art. Der Clou ist dabei die versteckte Dachterrasse im Innenhof. Seit 25 Jahren gibt es das Fachgeschäft in Nürnberg. Seit 15 Jahren hat Eddy die Geschäftsleitung. Dieses Jubiläum möchte er mit einer Rabatt-Aktion für unsere GAYCON Fans feiern: 25 Tage lang gibt's 15 Prozent, ab 18. Oktober 2019.

 

Rund 40 vorrätige Sorten an Essig & Ölen, 60 verschiedene Liköre, 20 Sorten Obstbrände, 20 Rum- und Whisky-Destillate sowie ein Feinkost-Sortiment, welches zum Teil in der ‚Vom Fass‘ Zentrale exklusiv hergestellt wird und nicht überall im Handel erhältlich ist. Als Experte für Weine bietet Eddy 80 verschiedene Rebensäfte aus italienischer, deutscher, französischer und spanischer Herkunft, die zu 90 Prozent das ganze Jahr vorrätig sind. Mit dem günstigsten für vier Euro bis zum edlen Tropfen für 180 Euro kann Eduard die Kunden zufrieden stellen. Während andere im Handel erst jetzt auf den Umwelt-Zug aufspringen, war das Thema Abfallvermeidung schon immer die Grundidee der Ladenkette. Fast das gesamte Sortiment wird für die Kundschaft in Glasflaschen abgefüllt. Die leeren gespülten Flaschen können dauerhaft wieder verwendet und neu aufgefüllt werden. Eben vom Fass. Während der stationäre Einzelhandel einen Wandel hin zum Online-Shopping erlebt, kann Eduard mit ganz anderen Erfahrungen aufwarten. „Bei uns informieren sich die Kunden im Online-Shop und kommen anschließend in den Laden, um die Produkte zu kaufen. Viele wollen erst riechen, sehen und schmecken. Etliche zeigen mit dem Handy das Produktbild, manche haben sogar extra Ausdrucke dabei. Einzelne Kunden muss ich vertrösten, weil wir nicht alle 600 Weine aus dem Online-Shop vorrätig haben können. Die Kunden reagieren aber flexibel“, lacht Eduard. „Leider geht es aus technischen Gründen seitens der Zentrale nicht, dass die Ware im Internet gekauft und im Laden portofrei abgeholt werden kann. Diese Idee hatte ich schon vor fünf Jahren eingebracht.“

Die versteckte 'Vom Fass' Dachterrasse: Die Gäste der Kulinarik-Tour zum CSD Nürnberg Programm schauten hier vorbei

Für queere Events bereit

Sein Wunsch, als Selbständiger irgendwann zusätzliche freie Tage genießen zu können, hat sich noch nicht erfüllt. Zwar zieht der neue Ladenstandort mehr Stammkunden und Touristen an, doch auch Investitionen und Miete sind hier verständlicherweise höher als damals an der Mauthalle. „Eine Größenordnung im Umsatz, um zwei Vollzeitkräfte bezahlen zu können, hat sich noch nicht erfüllt. Inzwischen kann ich wieder besser schlafen, denn alle Stammkunden haben sich nun endlich an den neuen Standort gewöhnt. Ich habe auch noch nie verstanden, dass die Einzelhandelsbranche vorzugsweise Hilfskräfte für 450 Euro dauerhaft einstellt. Ich sehe als Folge einen Wissensverlust für jeden einzelnen Laden. Voll- und Teilzeitarbeitskräfte sind viel besser für die Kenntnisse des Sortiments zu begeistern und in der Arbeitszeit leichter einzuteilen“, betont der Arbeitgeber, der nur saisonbedingt auf Hilfskräfte zurückgreift. „Aber vielleicht klappt in etwa zwei Jahren mein persönlicher Plan zur Arbeitszeit-Reduzierung mit Einstellung von Halbtagskräften.“ Auch das Thema Homosexualität ist natürlich in seinem Arbeitsleben präsent, besonders wenn er mit seinen Mitarbeiter darüber diskutiert, die auch türkische oder irakische Wurzeln haben. Da gibt es dann manchmal Meinungen, dass es „keine“ schwulen Männer in deren Ländern gäbe. Dass diese sich jedoch nur aus Angst vor Ausgrenzung oder Verfolgung nicht öffentlich zeigen, können manche dann nur schwer begreifen. „In 50 Jahren seit Stonewall ist viel erreicht worden. Das Leben ist freier, öffentlicher und die Homosexualität wird mehr anerkannt. In Nürnberg interessiert es fast keinen mehr, ob man schwul ist. Wenn man aber über die Staatsgrenzen schaut, gibt es noch viel zu tun“, betont Eduard. „Für queere Events aller Art stelle ich mein Ladengeschäft mit der Dachterrassennutzung gerne zu Verfügung. Ich bin für alle Schandtaten bereit.“ Ab acht bis maximal 20 Personen für Verkostungen im Geschäft  nach Ladenschluss oder maximal 60 Leute bei schönem Wetter auf der Dachterrasse in der obersten Etage mit Blick auf den Innenhof, inklusive Aussicht auf die Türme der Lorenzkirche, sind möglich. Eine geschlossene Veranstaltung kann man sogar am Sonntag durchführen. Die Kulinarik-Tour im Rahmenprogramm des Nürnberger CSD war hier beispielsweise schon zu Gast.

 

Rabatt Aktion: 15 Prozent für 25 Tage

Als besondere Anerkennung für das Interesse unserer GAYCON Leserschaft bedankt sich Eddy mit einem Jubiläums-Nachlass von 15 Prozent, weil er 15 Jahre Chef im 'Vom Fass' Nürnberg ist. Welche Person ihm kundtut, dass sie diesen Bericht gelesen hat, sei es nun durch Vorzeigen des Artikels auf dem Smartphone oder einfach nur durch einen verbalen Hinweis, bekommt auf den gesamten Einkauf 15 Prozent Rabatt. Genau 25 Tage lang symbolisch für insgesamt 25 Jahre Firmenstandort in Nürnberg! Der Aktionszeitraum ist vom Freitag 18. Oktober bis Samstag 16. November 2019. Nur persönlich im Fachgeschäft „Vom Fass“ (Königstraße 25 – 27) direkt an der Lorenzkirche. (Nicht im Online-Shop).

 

+++ Öffnungszeiten: Mo - Fr 09:30 Uhr - 19:00 Uhr // Sa - 09:30 Uhr - 18:00 Uhr +++

 

Text/ Fotos: Norbert Kiesewetter

GAYCON Oktober 2019

Bei Eduard Stöber schätzen die Kunden nicht nur das umfangreiche Sortiment, sondern auch Fachkenntnis, Beratung und die Liebe zum Detail

Ein Leben zwischen Delikatessen und edlen Tröpfchen

 

Im altehrwürdigen Sandsteingemäuer der Mauthalle wird derzeit ein Doppeljubiläum gefeiert. 20 Jahre „Vom Fass“ Nürnberg sowie 10 Jahre Geschäftsleitung durch Eduard Stöber (55). In der nördlichen Geschäftszeile des ehemaligen Kornspeichers, an der kleinen Straße gegenüber des Kaufhofs, ist der Ladeneingang leicht zu finden. Das große Holzfass steht als Erkennungszeichen immer vor der Tür. Eigentlich hatte Eduard einen ganz anderen Beruf erlernt und wollte sich auch nicht fürs Leben festlegen, bevor er hier zum Chef wurde. Bereitwillig unterstützt er die Nürnberger Szene beispielsweise bei Tombolas und freut sich auf weitere Jahre mit seinem eingespielten Ladenteam.

 

Vor über zehn Jahren kam Eduard Stöber als Kunde in das Spezialitäten-Geschäft, das heute ihm gehört. Er war damals mit einer Unternehmensberatung selbständig. „Ich wollte im Vom Fass Wein für mich kaufen. Doch die Verkäufer waren nicht motiviert, weil sie Aushilfen aus der Zentrale und ohne Kompetenzen waren. Der Laden hatte kaum Sortiment, weil ein Chef gefehlt hat. Deshalb wollte ich die Vom Fass - Zentrale beraten und nahm Kontakt auf“, erinnert sich Eduard, der damals einen Auftrag witterte. „Ich war wegen meines ausgeprägten Sicherheitsbedürfnisses und der permanenten Kunden-Aquise sowieso genervt. Weil außerdem der Reiz, einen heruntergewirtschafteten Laden wieder auf die Beine zu bringen, in der Luft lag, fiel das Angebot der Zentrale auf fruchtbaren Boden: Wollen Sie den Laden nicht selbst machen?“ So konnte sich der einstige Unternehmensberater seit 15. September 2004 in der Praxis selbst beweisen. Nach dem Austausch der Einrichtung und einer Inventur wurde zunächst der Warenbestand ordentlich erweitert. Dann investierte Eduard in Werbung, um das neue Image auch den Kunden zu vermitteln. „Zwei Jahre habe ich gebraucht, um ein neues Kundenvertrauen aufzubauen. Heute bringe ich meinen Mitarbeitern bei, verantwortungsvolle Entscheidungen im Tagesgeschäft auch ohne Chef-Rückfrage zu treffen.“

 

Männer mit BH

Seine Kindheit hat Eduard im Haus neben dem heutigen Paradies Revue Theater verbracht. Schon vor der Nutzung als Theater waren Auftritte von Travestiekünstlern im damaligen Nachtclub Paradies üblich. „Perücken und BHs wurden auf dem hofseitigen Balkon zum Trocknen aufgehängt. Männer in Frauenkleidern, die mir über den Weg liefen, waren für mich als Kind faszinierend“, erinnert sich Eduard. Schon früh spürte er den Hang zum eigenen Geschlecht, fand diesbezüglich mehr Gefallen an seinem Cousin als an Mädchen. Mit denen spielte er lieber und fand in keine Jungenclique, obwohl er sich mit seinen Klassenkameraden gut verstand. „Meine Eltern hatten am Aufseßplatz eine Metzgerei. Während ich schon als Kind in die Welt hinaus wollte, hatte mein Vater sogar das Angebot aus Las Vegas sausen lassen, dort eine deutsche Metzgerei zu eröffnen. Ihn hättest du nie von hier fort gebracht, nicht einmal bis nach Fürth!“ Im Alter von 15 Jahren entschied sich Eduard für eine Kochausbildung im Grand Hotel. Ein heutzutage übliches Praktikum gab es noch nicht, so daß er keine Ahnung hatte, was ihn erwartete. „Es war schrecklich! Besonders der schreiende Küchenchef, der mich als Wichser bezeichnete. Zuerst wusste ich nicht, was er damit meint. Als ich es begriff, fühlte ich mich irgendwie bei dem ertappt, was ich nachts so mache“, amüsiert sich Eduard heute darüber. Doch wegen seiner Eltern hätte er nie die Ausbildung abgebrochen. „Für mich war es trotzdem der richtige Beruf. Ich wollte ja nie so ein langweiliges Leben wie meine Eltern führen. In der Gastronomie interessiert es keinen, ob du schwarz, gelb oder schwul bist. Das wurde meine neue Familie und wir halfen uns gegenseitig durch den Tag.“ Insgesamt 25 Jahre blieb Eduard in der Branche. Von Nürnberg ging er nach Wiesbaden, in die Schweiz und auch nach England. Für kurze Zeit übernahm er die familiäre Hauswirtschaft bei Graf Faber Castell. Mit 27 Jahren machte er eine zweite Ausbildung zum Konditor im Café Hindenburg in Speyer mit Meisterprüfung in Heidelberg. Seinen Wunsch nach einem eigenen Café hat er sich in all den Jahren aber nie erfüllt, schulte schließlich um zum selbständigen Unternehmensberater.

Hochzeit von Eduard und Ulrich am 28. Dezember 2001

Coming out - Brief

Seine Eltern wussten lange nicht über Eduards Gefühle für Männer Bescheid. Das Thema Sex war zu dieser Zeit ohnehin in vielen Familien ein Tabu. „Am 11. Januar 1983 um 16:00 Uhr an der roten Ampel am Westausgang des Nürnberger Hauptbahnhofes sprach mich mein späterer Lebenspartner Ulrich an. Wir schauten uns tief in die Augen“, erinnert sich Eduard an sein Kennenlernen ganz ohne Internetdating. „Wir verabredeten uns für den Abend. So musste ich meinen Eltern vorher beibringen, dass ich wahrscheinlich erst am nächsten Morgen heimkommen würde. Also schrieb ich ihnen einen Coming out - Brief, auch auf die Gefahr hin, dass sie mich rausschmeißen.“ Im großen Familiengespräch nach dem Ball zeigte sein Vater viel Verständnis und hat Eduard in seiner Situation sehr damit geholfen. Seine Stiefmutter brauchte dagegen ein Jahr, um die Nachricht zu verdauen. Seine leibliche Mutter verlor Eduard bereits im Alter von zwei Jahren. Mit enormer Ablehnung reagierte der Schwiegervater. Der fand seinen schwulen Sohn „scheiße“. Die Antipatie ging so weit, dass die Familien-Gärtnerei deshalb dem anderen Sohn übergeben wurde, der sie dann allerdings runterwirtschaftete. Doch Eduard und seine Ampel-Bekanntschaft blieben 25 Jahre zusammen. Nach etlichen beruflich bedingten Wohnortwechseln kamen sie zurück nach Franken. „In den Jahren fand eine kontroverse Entwicklung statt. Es gab mehr Trennendes als Verbindendes und das führte zum Bruch der Beziehung“, erzählt Eduard über das Scheitern nach so vielen gemeinsamen Jahren inklusive zweijähriger Scheidungszeit. Heute lebt er allein und genießt diese neue Freiheit. „Wenn sich etwas ergibt, dann ist es gut so, und wenn nicht, dann eben nicht. Völlig easy!“

 

Foto/ Text Norbert Kiesewetter

2. Foto Privat

 

GAYCON September 2014

Beste Laune und super Stimmung beim gemeinsamen Martinsgans-Essen

COMMUNITY NÜRNBERG:

Tradition mit Rekordbeteiligung

Seit einigen Jahren ist es schon Tradition, dass sich die queere Community & Friends im Restaurant Literaturhaus (Luitpoldstr. 6) gemeinsam zum Martinsgans-Essen trifft. In diesem Jahr am dritten November-Dienstag. Heuer mit einer Rekordbeteiligung! 86 Plätze waren gefragt. Leider hatten einige nicht vorher reserviert, darum baute man gerne kurzfristig noch Tische und Stühle an. Auf jeden Fall ein toller Abend mit bester Laune und super Stimmung. Die Küchen-Crew um Bernhard Rings zauberte wieder ein köstliches Martinsgans-Menü, entsprechend wurden die Beteiligten im Laufe des Abends auch gefeiert. ...

+++ Hier geht´s zum Bericht mit Bildergalerie +++

Nürnberger Zipfelkönig 2022: Der neue Amtsträger Klaus I. in der Bert´s Bar Nürnberg

COMMUNITY NÜRNBERG:

Benefiz-Zipfel-Essen in der Bert´s Bar

GAYCON gratuliert: Der sechste Nürnberger Zipfelkönig heißt Klaus I. – Beim traditionellen „Blaue-Zipfel-Essen“ zugunsten der AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V. am zweiten November-Samstag wurden wieder deftige Zipfel mit Zwiebeln und Brot verspeist. Das Präventions-Team „Sexpert*innen“ legte sich ins Zeug und kredenzte das typisch fränkische Gericht, im Essigsud gegarte Bratwurst, in der Bert´s Bar (Wiesenstr. 85). Rund 30 Portionen gingen gegen eine Spende an die hungrigen Gäste. Durch Zipfel-Verkauf und Spenden kamen knapp 370 Euro zusammen. ... +++ Hier geht´s zum Bericht mit  Bildergalerie +++

Seit Sommer 2021 führen Stefan & Christof das Landhotel Gelber Löwe in Großhabersdorf

COMMUNITY REGION:

Traumerfüllung in turbulenten Zeiten

Stefan Knorr und Christof Reichel führen seit Sommer 2021 das Landhotel Gelber Löwe in Großhabersdorf, etwa 21 km westlich von Nürnberg im Landkreis Fürth. Sie sind keine Unbekannten, denn 2019 waren sie das erste schwule Faschingsprinzenpaar in Mittelfranken - inklusive zweiter Amtszeit im Anschluss (GAYCON berichtete). Schon 2017 hatten sie sich für das Hotel-Projekt beworben und bekamen mit ihrem Konzept im gleichen Jahr den Zuschlag. Es folgten jahrelange Renovierungsarbeiten durch die Gemeinde am Objekt, bis im August 2021 Hotelgäste das imposante historische Fachwerk-gebäude aus dem 17. Jahrhundert überhaupt zum ersten Mal betreten konnten. GAYCON sprach mit den zwei Ex-Prinzen über Gegenwart & Zukunft. „Wir lieben unseren Löwen! Auch wenn es Momente des Tiefenfahr-wassers gibt. Jeder Tag ist eine Herausforderung. Wir sind ‚Mädchen für alles‘, weil wir wie viele andere auch nach Personal suchen“, beschreiben die zwei Gastronomen die aktuelle Situation. ... +++ Zum Bericht mit Bildergalerie auf der INTERVIEW-Seite +++

Nicht allen Menschen scheint eine bunte und vielfältige Menschheit zu gefallen. (Foto: UR)

QUEERE COMMUNITY:

Attacken

Drohbrief an Ball-Friseur & Angezündete Regenbogenfahne am Lokal

Queerfeindliche Übergriffe in der Region scheinen selten, doch wie hoch die Dunkelziffer ist, dass innerhalb der Community etwas passiert, aber nicht bei der Polizei zur Anzeige kommt, wissen wir nicht. Jetzt sind leider in den letzten Tagen doch zwei Ereignisse geschehen. Opernball-Friseur Marcel Schneider hat nach drei Jahren Pause wieder einen Drohbrief erhalten, wie NN & Schwabacher Tagblatt berichteten. Vier Seiten lang, per Einwurfeinschreiben im Brief-kasten, feuert die Autorin Beleidigungen, homophobe Schmähungen und Drohungen in obszöner Weise an ihn ab. Angeblich hätte er ihre Frisur vor acht Jahren ruiniert. Zentral schimpft sie über seine Homosexualität und dass er zu viele Ausländer in seinem Salon beschäftigt. Dabei ist Marcel stolz, dass er bisher 23 Lehrlinge ausgebildet hat ... +++ Zum vollständigen Bericht auf der DOKU-Seite +++

Das war "Cook & Classic for Charity" 2022 im Le Méridien Grand Hotel Nürnberg

QUEERE COMMUNITY:

Benefiz-Gala

Eine der schillerndsten Ver-anstaltungen unserer queeren Community fand nach zwei Jahren Pause wieder im Oktober statt. Organisator Helmut Ehrhardt (Restaurant Estragon) freute sich, dass die 20. Ausgabe der Charity-Veranstaltung mit 118 Plätzen ausverkauft war. Dabei war vor ein paar Wochen noch nicht sicher, ob die Dinner-Benefiz-Gala überhaupt statt-finden kann. Erst Ende September wurde entschieden, das Event durchzuführen. Seit über zehn Jahren gastiert die Gala im glitzernden Richard-Wagner-Saal des Le Mèridien Grand Hotel Nürnberg. Hoteldirektor Christoph Holzhauer freute sich ebenfalls, dass die Gala wieder hier im Saal gastiert. Helmut Ehrhardt betonte, dass zahlreiche Sponsoren u.a. alle Lebensmittel-Zutaten für das Menü und die kompletten Getränke übernommen haben. .... Wir haben einige Impressionen der Gala auf Bildern festgehalten! +++ Bericht & Bildergalerie auf der DOKU-Seite +++

Eduard Stöber sucht Leute für sein "Vom Fass"-Team! (Foto: GAYCON Archiv)

VORWEIHNACHTSZEIT:

Queer Work

Komm in das Team! Das Vom Fass Nürnberg Fachgeschäft (Königstr. 25 – 27) sucht dich! Du möchtest in der Vorweihnachtszeit ein wenig Geld dazu verdienen? Du fühlst dich wohl im Bereich der Kundenberatung und bist gerne in Kontakt mit Menschen? Du hast einen Sinn für Ästhetik und magst es, Geschenke einzupacken und anderen Menschen eine Freude zu bereiten? Dann bist du bei Vom Fass Nürnberg genau richtig! Im November und Dezember suchen sie eine aufgeschlossene, freundliche Person in Vollzeit, Teilzeit oder auf 520€ Basis (14€ pro Stunde), die sich aktiv um das Auffüllen der Produkte, das Geschenke-Verpacken sowie um die Beratung der Kundschaft kümmert. Sie freuen sich über Eure Bewerbung via E-Mail an Vom Fass Nürnberg oder Telefon 0911/ 2342136 und über frischen Wind im Team!

+++ 28.11. DAS ERSTE 01:00 Tatort: Erkläre Chimäre - Krimi +++ 29.11. SAT.1GOLD 20:15 Serienkiller: Der Killer-Clown - Doku +++ 30.11. ORF3 18:30 SOKO Wien: Tierisch tödlich - Krimi // 20:15 DAS ERSTE Alice - Spielfilm (Teil 1) // 21:45 DAS ERSTE Alice - Spielfilm (Teil 2) // 23:35 DAS ERSTE Die Streitbare - Wer hat Angst vor Alice Schwarzer? - Doku // 00:45 ZDFINFO Mysteriöse Kriminalfälle der DDR: Tödliche Liebe - Doku +++ 01.12. TAGESSCHAU24 21:45 40 Jahre AIDS - Wir leben noch  - Doku // 23:50 SRF1 Flee - Doku // 02:30 DAS ERSTE Salon Simonetti: Liebe - Show +++ 03.12. RTL 00:00 Take Me Out - Boys Boys Boys (5) - Show // 01:10 RTL Take Me Out - Boys Boys Boys (3) +++ 04.12. SERVUS TV 20:15 Eine schöne Bescherung - Spielfilm // 22:10 ARTE Alice Schwarzer - Doku +++

Das Team "Avenger*innen" gewann das Bowling Turnier 2022

COMMUNITY FRANKEN/ BAYERN:

Viel Freude & Spaß beim Bowling Turnier

Am ersten Oktober-Sonntag fand das „23. Queere Bowling Turnier in Franken“ im Blue Bowl Center ganz zentral in der Nürnberger Innenstadt statt. Nach zwei Jahren Pause spielten zehn Teams um den begehrten Wanderpokal. Über 50 Personen aus der queeren Community der Region waren vor Ort dabei. Den ersten Platz hat das Team „Avenger*innen“, eine Kombi aus Rosa Panther & Dyke*March Nürnberg, erspielt. Auf dem zweiten Platz folgt das „Rosa Panther Team 2“ und der dritte Platz ging an „Uferlos Bamberg“. Die Teilnehmenden der drei Besten-Teams bekamen auch Preise, vom Sekt bis zu Relax-Stühlen. ... +++ Hier geht es zur Bildergalerie auf der DOKU-Seite +++

Titelbild des Monats:

Herbstzeit in der Stadt - 11 Jahre Pressebilder GAYCON.DE

GAYCON TITELMODELS:

Titelbild

Vermutlich ab 2022 wollen wir unsere GAYCON Titelbild-Reihe mit selbstbewussten Models aus der queeren Community neu starten! Wie immer mit jahreszeitlichen Motiven aus dem Stadtgebiet Nürnberg oder der Region. Wer Lust hat, sich alleine oder zu zweit (Paar & Freundschaft) von uns in einem Foto-Shooting ablichten zu lassen, kann sich ab sofort wieder bei uns melden. Entweder persönlich, per Facebook oder per E-Mail unter info@gaycon.de! (Bitte mit Foto) Wir freuen uns auf LSBTTIQ*-Bewerbungen - Euer GAYCON Team

+++ Weiter Infos auch auf unserer MISS & MR GAYCON WAHL SEITE +++

Vielen Dank an meine Freunde, die sich in Form eines Inserats bzw. einer Publikation an den Gestaltungskosten für diese Website beteiligen und sie damit ermöglichen!

GAYCON-Aufrufe seit Start 07.02.2011

GAYCON-Aufrufe seit dem 02.11.2022

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