#Berichte Eduard Stöber

Chronologisch von oben nach unten: Jubiläum & Rabatt-Aktion (2019), Ein Leben zwischen Delikatessen & edlen Tröpfchen (2014)

25 Jahre Fachgeschäft 'Vom Fass' Nürnberg. Das möchte Eduard Stöber mit den GAYCON Fans feiern!

Jubiläum & Rabatt-Aktion

Es hat sich viel getan in den letzten fünf Jahren. Eduard Stöber residiert mit seinem Fachgeschäft ‚Vom Fass‘ seit drei Jahren an prominenter Stelle in der Königstraße, quasi direkt neben der Lorenzkirche. Der neue Laden ist größer, modern eingerichtet und bietet mehr Möglichkeiten wie etwa den Platz für Veranstaltungen aller Art. Der Clou ist dabei die versteckte Dachterrasse im Innenhof. Seit 25 Jahren gibt es das Fachgeschäft in Nürnberg. Seit 15 Jahren hat Eddy die Geschäftsleitung. Dieses Jubiläum möchte er mit einer Rabatt-Aktion für unsere GAYCON Fans feiern: 25 Tage lang gibt's 15 Prozent, ab 18. Oktober 2019.

 

Rund 40 vorrätige Sorten an Essig & Ölen, 60 verschiedene Liköre, 20 Sorten Obstbrände, 20 Rum- und Whisky-Destillate sowie ein Feinkost-Sortiment, welches zum Teil in der ‚Vom Fass‘ Zentrale exklusiv hergestellt wird und nicht überall im Handel erhältlich ist. Als Experte für Weine bietet Eddy 80 verschiedene Rebensäfte aus italienischer, deutscher, französischer und spanischer Herkunft, die zu 90 Prozent das ganze Jahr vorrätig sind. Mit dem günstigsten für vier Euro bis zum edlen Tropfen für 180 Euro kann Eduard die Kunden zufrieden stellen. Während andere im Handel erst jetzt auf den Umwelt-Zug aufspringen, war das Thema Abfallvermeidung schon immer die Grundidee der Ladenkette. Fast das gesamte Sortiment wird für die Kundschaft in Glasflaschen abgefüllt. Die leeren gespülten Flaschen können dauerhaft wieder verwendet und neu aufgefüllt werden. Eben vom Fass. Während der stationäre Einzelhandel einen Wandel hin zum Online-Shopping erlebt, kann Eduard mit ganz anderen Erfahrungen aufwarten. „Bei uns informieren sich die Kunden im Online-Shop und kommen anschließend in den Laden, um die Produkte zu kaufen. Viele wollen erst riechen, sehen und schmecken. Etliche zeigen mit dem Handy das Produktbild, manche haben sogar extra Ausdrucke dabei. Einzelne Kunden muss ich vertrösten, weil wir nicht alle 600 Weine aus dem Online-Shop vorrätig haben können. Die Kunden reagieren aber flexibel“, lacht Eduard. „Leider geht es aus technischen Gründen seitens der Zentrale nicht, dass die Ware im Internet gekauft und im Laden portofrei abgeholt werden kann. Diese Idee hatte ich schon vor fünf Jahren eingebracht.“

Die versteckte 'Vom Fass' Dachterrasse: Die Gäste der Kulinarik-Tour zum CSD Nürnberg Programm schauten hier vorbei

Für queere Events bereit

Sein Wunsch, als Selbständiger irgendwann zusätzliche freie Tage genießen zu können, hat sich noch nicht erfüllt. Zwar zieht der neue Ladenstandort mehr Stammkunden und Touristen an, doch auch Investitionen und Miete sind hier verständlicherweise höher als damals an der Mauthalle. „Eine Größenordnung im Umsatz, um zwei Vollzeitkräfte bezahlen zu können, hat sich noch nicht erfüllt. Inzwischen kann ich wieder besser schlafen, denn alle Stammkunden haben sich nun endlich an den neuen Standort gewöhnt. Ich habe auch noch nie verstanden, dass die Einzelhandelsbranche vorzugsweise Hilfskräfte für 450 Euro dauerhaft einstellt. Ich sehe als Folge einen Wissensverlust für jeden einzelnen Laden. Voll- und Teilzeitarbeitskräfte sind viel besser für die Kenntnisse des Sortiments zu begeistern und in der Arbeitszeit leichter einzuteilen“, betont der Arbeitgeber, der nur saisonbedingt auf Hilfskräfte zurückgreift. „Aber vielleicht klappt in etwa zwei Jahren mein persönlicher Plan zur Arbeitszeit-Reduzierung mit Einstellung von Halbtagskräften.“ Auch das Thema Homosexualität ist natürlich in seinem Arbeitsleben präsent, besonders wenn er mit seinen Mitarbeiter darüber diskutiert, die auch türkische oder irakische Wurzeln haben. Da gibt es dann manchmal Meinungen, dass es „keine“ schwulen Männer in deren Ländern gäbe. Dass diese sich jedoch nur aus Angst vor Ausgrenzung oder Verfolgung nicht öffentlich zeigen, können manche dann nur schwer begreifen. „In 50 Jahren seit Stonewall ist viel erreicht worden. Das Leben ist freier, öffentlicher und die Homosexualität wird mehr anerkannt. In Nürnberg interessiert es fast keinen mehr, ob man schwul ist. Wenn man aber über die Staatsgrenzen schaut, gibt es noch viel zu tun“, betont Eduard. „Für queere Events aller Art stelle ich mein Ladengeschäft mit der Dachterrassennutzung gerne zu Verfügung. Ich bin für alle Schandtaten bereit.“ Ab acht bis maximal 20 Personen für Verkostungen im Geschäft  nach Ladenschluss oder maximal 60 Leute bei schönem Wetter auf der Dachterrasse in der obersten Etage mit Blick auf den Innenhof, inklusive Aussicht auf die Türme der Lorenzkirche, sind möglich. Eine geschlossene Veranstaltung kann man sogar am Sonntag durchführen. Die Kulinarik-Tour im Rahmenprogramm des Nürnberger CSD war hier beispielsweise schon zu Gast.

 

Rabatt Aktion: 15 Prozent für 25 Tage

Als besondere Anerkennung für das Interesse unserer GAYCON Leserschaft bedankt sich Eddy mit einem Jubiläums-Nachlass von 15 Prozent, weil er 15 Jahre Chef im 'Vom Fass' Nürnberg ist. Welche Person ihm kundtut, dass sie diesen Bericht gelesen hat, sei es nun durch Vorzeigen des Artikels auf dem Smartphone oder einfach nur durch einen verbalen Hinweis, bekommt auf den gesamten Einkauf 15 Prozent Rabatt. Genau 25 Tage lang symbolisch für insgesamt 25 Jahre Firmenstandort in Nürnberg! Der Aktionszeitraum ist vom Freitag 18. Oktober bis Samstag 16. November 2019. Nur persönlich im Fachgeschäft „Vom Fass“ (Königstraße 25 – 27) direkt an der Lorenzkirche. (Nicht im Online-Shop).

 

+++ Öffnungszeiten: Mo - Fr 09:30 Uhr - 19:00 Uhr // Sa - 09:30 Uhr - 18:00 Uhr +++

 

Text/ Fotos: Norbert Kiesewetter

GAYCON Oktober 2019

Bei Eduard Stöber schätzen die Kunden nicht nur das umfangreiche Sortiment, sondern auch Fachkenntnis, Beratung und die Liebe zum Detail

Ein Leben zwischen Delikatessen und edlen Tröpfchen

 

Im altehrwürdigen Sandsteingemäuer der Mauthalle wird derzeit ein Doppeljubiläum gefeiert. 20 Jahre „Vom Fass“ Nürnberg sowie 10 Jahre Geschäftsleitung durch Eduard Stöber (55). In der nördlichen Geschäftszeile des ehemaligen Kornspeichers, an der kleinen Straße gegenüber des Kaufhofs, ist der Ladeneingang leicht zu finden. Das große Holzfass steht als Erkennungszeichen immer vor der Tür. Eigentlich hatte Eduard einen ganz anderen Beruf erlernt und wollte sich auch nicht fürs Leben festlegen, bevor er hier zum Chef wurde. Bereitwillig unterstützt er die Nürnberger Szene beispielsweise bei Tombolas und freut sich auf weitere Jahre mit seinem eingespielten Ladenteam.

 

Vor über zehn Jahren kam Eduard Stöber als Kunde in das Spezialitäten-Geschäft, das heute ihm gehört. Er war damals mit einer Unternehmensberatung selbständig. „Ich wollte im Vom Fass Wein für mich kaufen. Doch die Verkäufer waren nicht motiviert, weil sie Aushilfen aus der Zentrale und ohne Kompetenzen waren. Der Laden hatte kaum Sortiment, weil ein Chef gefehlt hat. Deshalb wollte ich die Vom Fass - Zentrale beraten und nahm Kontakt auf“, erinnert sich Eduard, der damals einen Auftrag witterte. „Ich war wegen meines ausgeprägten Sicherheitsbedürfnisses und der permanenten Kunden-Aquise sowieso genervt. Weil außerdem der Reiz, einen heruntergewirtschafteten Laden wieder auf die Beine zu bringen, in der Luft lag, fiel das Angebot der Zentrale auf fruchtbaren Boden: Wollen Sie den Laden nicht selbst machen?“ So konnte sich der einstige Unternehmensberater seit 15. September 2004 in der Praxis selbst beweisen. Nach dem Austausch der Einrichtung und einer Inventur wurde zunächst der Warenbestand ordentlich erweitert. Dann investierte Eduard in Werbung, um das neue Image auch den Kunden zu vermitteln. „Zwei Jahre habe ich gebraucht, um ein neues Kundenvertrauen aufzubauen. Heute bringe ich meinen Mitarbeitern bei, verantwortungsvolle Entscheidungen im Tagesgeschäft auch ohne Chef-Rückfrage zu treffen.“

 

Männer mit BH

Seine Kindheit hat Eduard im Haus neben dem heutigen Paradies Revue Theater verbracht. Schon vor der Nutzung als Theater waren Auftritte von Travestiekünstlern im damaligen Nachtclub Paradies üblich. „Perücken und BHs wurden auf dem hofseitigen Balkon zum Trocknen aufgehängt. Männer in Frauenkleidern, die mir über den Weg liefen, waren für mich als Kind faszinierend“, erinnert sich Eduard. Schon früh spürte er den Hang zum eigenen Geschlecht, fand diesbezüglich mehr Gefallen an seinem Cousin als an Mädchen. Mit denen spielte er lieber und fand in keine Jungenclique, obwohl er sich mit seinen Klassenkameraden gut verstand. „Meine Eltern hatten am Aufseßplatz eine Metzgerei. Während ich schon als Kind in die Welt hinaus wollte, hatte mein Vater sogar das Angebot aus Las Vegas sausen lassen, dort eine deutsche Metzgerei zu eröffnen. Ihn hättest du nie von hier fort gebracht, nicht einmal bis nach Fürth!“ Im Alter von 15 Jahren entschied sich Eduard für eine Kochausbildung im Grand Hotel. Ein heutzutage übliches Praktikum gab es noch nicht, so daß er keine Ahnung hatte, was ihn erwartete. „Es war schrecklich! Besonders der schreiende Küchenchef, der mich als Wichser bezeichnete. Zuerst wusste ich nicht, was er damit meint. Als ich es begriff, fühlte ich mich irgendwie bei dem ertappt, was ich nachts so mache“, amüsiert sich Eduard heute darüber. Doch wegen seiner Eltern hätte er nie die Ausbildung abgebrochen. „Für mich war es trotzdem der richtige Beruf. Ich wollte ja nie so ein langweiliges Leben wie meine Eltern führen. In der Gastronomie interessiert es keinen, ob du schwarz, gelb oder schwul bist. Das wurde meine neue Familie und wir halfen uns gegenseitig durch den Tag.“ Insgesamt 25 Jahre blieb Eduard in der Branche. Von Nürnberg ging er nach Wiesbaden, in die Schweiz und auch nach England. Für kurze Zeit übernahm er die familiäre Hauswirtschaft bei Graf Faber Castell. Mit 27 Jahren machte er eine zweite Ausbildung zum Konditor im Café Hindenburg in Speyer mit Meisterprüfung in Heidelberg. Seinen Wunsch nach einem eigenen Café hat er sich in all den Jahren aber nie erfüllt, schulte schließlich um zum selbständigen Unternehmensberater.

Hochzeit von Eduard und Ulrich am 28. Dezember 2001

Coming out - Brief

Seine Eltern wussten lange nicht über Eduards Gefühle für Männer Bescheid. Das Thema Sex war zu dieser Zeit ohnehin in vielen Familien ein Tabu. „Am 11. Januar 1983 um 16:00 Uhr an der roten Ampel am Westausgang des Nürnberger Hauptbahnhofes sprach mich mein späterer Lebenspartner Ulrich an. Wir schauten uns tief in die Augen“, erinnert sich Eduard an sein Kennenlernen ganz ohne Internetdating. „Wir verabredeten uns für den Abend. So musste ich meinen Eltern vorher beibringen, dass ich wahrscheinlich erst am nächsten Morgen heimkommen würde. Also schrieb ich ihnen einen Coming out - Brief, auch auf die Gefahr hin, dass sie mich rausschmeißen.“ Im großen Familiengespräch nach dem Ball zeigte sein Vater viel Verständnis und hat Eduard in seiner Situation sehr damit geholfen. Seine Stiefmutter brauchte dagegen ein Jahr, um die Nachricht zu verdauen. Seine leibliche Mutter verlor Eduard bereits im Alter von zwei Jahren. Mit enormer Ablehnung reagierte der Schwiegervater. Der fand seinen schwulen Sohn „scheiße“. Die Antipatie ging so weit, dass die Familien-Gärtnerei deshalb dem anderen Sohn übergeben wurde, der sie dann allerdings runterwirtschaftete. Doch Eduard und seine Ampel-Bekanntschaft blieben 25 Jahre zusammen. Nach etlichen beruflich bedingten Wohnortwechseln kamen sie zurück nach Franken. „In den Jahren fand eine kontroverse Entwicklung statt. Es gab mehr Trennendes als Verbindendes und das führte zum Bruch der Beziehung“, erzählt Eduard über das Scheitern nach so vielen gemeinsamen Jahren inklusive zweijähriger Scheidungszeit. Heute lebt er allein und genießt diese neue Freiheit. „Wenn sich etwas ergibt, dann ist es gut so, und wenn nicht, dann eben nicht. Völlig easy!“

 

Foto/ Text Norbert Kiesewetter

2. Foto Privat

 

GAYCON September 2014

Der Fliederlich Vorstand 2021

COMMUNITY:

Vorstands - Wahl

Bei der Mitgliederversammlung am zweiten Juli-Mittwoch wurde fast der komplette amtierende Fliederlich-Vorstand von 21 anwesenden Vereinsmitgliedern für ein weiteres Jahr bestätigt: Robert Huber, Anett Buchmann (auf dem Foto per Handybild zu sehen), Sabine Klöss und Ulrich Breuling bleiben im Amt. Herbert Hacker ist auf eigenen Wunsch wegen gesundheitlichen Gründen ausgeschieden. Dafür nahm Ian-Philip Dorn die Vorstandsrolle nach langjähriger Pause wieder an. Nach dem Vereinsbericht wurde mitgeteilt, dass der Freundeskreis Transmänner anscheinend nicht mehr aktiv ist, welcher sich gerne im Fliederlich-Zentrum getroffen hatte. Die Eltern & Freunde queerer Kids berichten über neue internationale Kontakte, welche auch ausgebaut werden sollen. Der Polit-AK sucht Leute auch zum Aufbau eines Aktions-Teams. ... Zum vollständigen Bericht auf der DOKU-Seite

Trauer um Manfred "Manne" Tamschik (Foto: Privat)

TRAUER COMMUNITY:

Herzensgut

Die Nürnberger Community trauert: Manfred Tamschik ist tot. Vielen wird er eher unter seinem Spitznamen „Manne“, als Wirt in den legendären Nürnberger Gay Lokalen der 90er Jahre „Walfisch“ in der Jakobstraße, anschließend im „Vicking-Club“ in der Kolpinggasse, bekannt sein. Er ist am Freitag den 21. Mai 2021 im Alter von 66 Jahren an den Folgen einer Lungenkrebs-Erkrankung von uns gegangen. Dabei bekam er die  Diagnose erst im Januar 2021. Die Chemotherapie hatte er mit Nebenwirkungen wie Lungen-entzündung und Herzinfarkt eigentlich gut weggesteckt. Er war in den letzten Wochen wieder voller Elan und Optimismus, doch der Krebs war leider stärker.... Zum vollständigen Bericht-Nachruf über "Manne" auf der GAYCON Gedenkseite

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20 Jahre Olaf & Thomas im Cartoon: Mit Udo (Foto: Privat)

JUBILÄUM SZENE:

20 Jahre

GAYCON gratuliert: Olaf & Thomas Schulmeistrat führen seit 01. Juli 2001, also seit zwanzig Jahren, den beliebten queeren Com-munity-Treffpunkt Café Bar Cartoon (An der Sparkasse 6) bei der Lorenzkirche in Nürnberg. Die Wurzeln reichen aber noch viel weiter zurück, denn schon seit 32 Jahren ist das Lokal ein wichtiger Anlaufpunkt in der Stadt. Damals noch überwiegend für schwule Männer. Doch Olaf und Thomas setzten vor 20 Jahren ihr neues Konzept um, dass das Lokal offen für alle etabliert wurde. Damalige Kritiker schätzten das Durch-haltevermögen der beiden neuen Wirte auf maximal ein halbes Jahr. Gottseidank ein Irrtum der Geschichte, denn sie haben nicht nur die Internet-, die Gay-Dating-, die bayerische Rauchverbots-, sondern sogar die Corona-Pandemiezeit überlebt. Im Gegenteil, sie nutzten die jüngsten Lockdown-Phasen für Renovier-ungen in den Lokal-Räumen oder Anschaffungen wie eine neue Bestuhlung der Terrasse. Unsere GAYCON Berichte über das Cartoon, auch über die Historie ("25 Jahre"), sind weiterhin auf der DOKU-Seite online.

Online Fragebogen zum "Masterplan Queeres Nürnberg"

MASTERPLAN UMFRAGE:

Fragebogen

Die Arbeiten zum „Masterplan Queeres Nürnberg“ gehen weiter! Ab sofort ist ein Fragebogen auf der Webseite der Stadt Nürnberg online geschaltet. Nun können sich alle aus der queeren Community daran beteiligen, die nicht bei einem Workshop teilnehmen können! Hintergrund: In diesem Jahr will die Stadt Nürnberg gemeinsam mit der queeren Community einen sogenannten Maßnahmen- oder auch Arbeitsplan für LSBTIQ*-Leben in der Frankenmetropole erarbeiten. Das Ergebnis soll die Verwaltung in den Handlungsfeldern Kinder und Familie/ Jugend/ Senior*innen/ Vielfalt in der Pflege/ Leben mit Behinderungen/ Gesundheit/ Bildung und Aufklärungsarbeit/ Kultur, Freizeit und Tourismus/ Migration und Integration/ Diskriminierung/ Öffentlichkeits-arbeit, Dialog und Sichtbarkeit fördern/ in den nächsten fünf Jahren umsetzen können. 2025 wird der Plan evaluiert und fortgeschrieben. Bislang haben nur wenige Städte solch einen queeren Aktionsplan und noch weniger Städte haben diesen mit der Community erarbeitet. Hier entsteht also ein wegweisendes Projekt, nicht nur für Nürnberg! Macht mit!

#TV-TIPPS

+++ 19.07. KABEL 1 CLASSICS 15:10 Männer wie wir - Spielfilm // 20:15 SAT.1 Mein Date, mein bester Freund & ich - Dating Show // 22:15 ARTE Soeur Sourire - Die singende Nonne - Spielfim // 22:15 MDR Fakt ist! Reizthema Gendern - Talk // 00:20 ARTE Soeur Sourire - Wer tötete die singende Nonne? - Doku +++ 20.07. SAT.1 GOLD 23:50 Ungelöst und unvergessen: War Homophobie der Grund für den Mord? - Doku +++ 21.07. RBB 14:30 Zwei Seiten der Liebe - Spielfilm // 20:15 SAT.1 Der Schuh des Manitu - Extra Large - Spielfim // 21:50 KABEL 1 CLASSICS Sterben für Anfänger - Spielfilm // 23:15 PRO SIEBEN Frau Jordan stellt gleich: Lesben und Katholikinnen - Doku +++ 22.07. RBB 23:25 Küss mich - Spielfilm +++ 24.07. 3SAT 12:00 Sam Smith: Live in London - Konzert // 23:05 MDR MDR Sputnik präsentiert: Friends of ... Nicolas Puschmann - Talk +++ 25.07. KABEL EINS DOKU 16:40 Elton John: A Singular Man - Doku // 17:35 KABEL EINS DOKU The Million Dollar Piano - Konzert // 22:00 MDR Sex und Identität - Eine diverse Geschichte - Doku // 22:45 MDR Coming out - Doku // 23:50 MDR Unter Männern - Schwul iin der DDR - Doku +++

Gutes Ende nach Panne bei der Benefiz-Show für und mit dem Paradies-Revue-Theater (Foto: Paradies)

BENEFITS COMMUNITY:

Rosegardens feat. Paradies hat doch noch perfekt geklappt

+++ Update: Die Paradies-Crew konnte ihr Glück gar nicht in Worte fassen. Alle Karten wurden erneut bezahlt und darüber hinaus gab es auch noch zahlreiche freiwillige Spenden. Die Postfächer waren voll von dankbarem Feedback. So die Mitteilung auf Facebook. Vorangegangen war eine Panne im System, wie wir berichteten. +++ Das hatten sich die Jungs von Rosegardens (Vordere Sterngasse 24) ganz anders vorgestellt. Ihr allererster virtueller Benefiz-Abend für und mit dem Paradies-Revue Theater Nürnberg wurde am ersten Juni-Samstag über die Bühne online gestreamt. Doch nach einem technischen Fehler bei Facebook ist die Show „rausgeflogen“. Wie Michael berichtet, konnten die Techniker relativ schnell alles wieder on Air bringen, doch Facebook hatte kurzerhand einfach alle Tickets rückabgewickelt .... Zum vollständigen Bericht auf der DOKU-Seite

Online Petition für einen Bayerischen "Preis für lesbische Sichtbarkeit"

COMMUNITY:

Online Petition

Schon gesehen? Die Online-Petition "Bayerischer Preis für lesbische Sichtbarkeit" hat inzwischen knapp 9500 Unterschriften erhalten! Am Tag der lesbischen Sichtbarkeit (Ende April), hatte der Dyke March Nürnberg diese Petition gestartet. Denn lesbische Sichtbarkeit wirkt Diskriminierung entgegen und unterstützt die leider nach wie vor zahlreichen Lesben*, die sich nicht trauen, offen lesbisch zu leben. Unterschreibt eifrig, damit das Ziel von 10.000 erreicht wird!

Hier geht´s zur Online Petition

#VORSCHAU 2021:

PREMIERE von Andy Maine in Nürnberg! (Foto: GAYCON Archiv)

VORSCHAU HERBST:

Dinner Show

+++ Update: wegen großer Nachfrage und weniger Platz wegen der aktuellen Hygiene-regeln nun ein zweiter Termin! +++ PREMIERE des Programms „Das Beste am Leben“ mit Andy Maine in Nürnberg: Am Samstag den 04. und Sonntag den 05. September 2021 um jeweils 19:00 Uhr steigt das Jubiläumskonzert von Andy Maine inklusive einem 3-Gang-Menü im Restaurant Literaturhaus (Luitpoldstr. 6). Die Travestie Chansonette und Kunstpfeiferin präsentiert an dem Abend ihre schönsten Songs aus 35 Jahren. Der Sonntag ist ausverkauft (verschoben vom Frühjahr Termin)! Ab sofort gibt es wieder Karten für 49,- Euro pro Person für Samstag den 04. September. Inklusive Konzert, Menü und Begrüßungsgetränk. Karten-vorverkauf direkt im Restaurant Literaturhaus! Tel: 0911/ 2342658.

Reporter des Monats:

GAYCON Titelbild Juli 2021 - Norbert & Klaus - Pressebilder 10 Jahre GAYCON.DE

GAYCON TITELMODELS:

Titelbild

Vermutlich ab Sommer 2021 wollen wir unsere GAYCON Titelbild-Reihe mit selbst-bewussten Models aus der queeren Community neu starten! Wie immer mit jahreszeitlichen Motiven aus dem Stadtgebiet Nürnberg oder der Region. Wer Lust hat, sich alleine oder zu zweit (Paar & Freundschaft) von uns in einem Foto-Shooting ablichten zu lassen, kann sich ab sofort wieder bei uns melden. Entweder persönlich, per Facebook oder per E-Mail unter info@gaycon.de! (Bitte mit Foto) Wir freuen uns auf LSBTTIQ*-Bewerbungen - Euer GAYCON Team

+++ Weiter Infos auch auf unserer MISS & MR GAYCON WAHL SEITE +++

Vielen Dank an meine Freunde, die sich in Form eines Inserats bzw. einer Publikation an den Gestaltungskosten für diese Website beteiligen und sie damit ermöglichen!

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GAYCON-Aufrufe seit dem 02.07.2021

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