#Aktionsplan Queeres nürnberg

Chronologisch von oben nach unten: 1. Nürnberger Regenbogen Konferenz (2025), Vorstellung Aktionsplan (2022), Stadtrat verabschiedet Aktionsplan Queeres Nürnberg (2022), Antrag Masterplan (2020)

Das Diskussionsteam der ersten Nürnberger Regenbogen Konferenz am Stonewall-Tag 28. Juni 2025

“Love is Love“

Das war die erste Regenbogen Konferenz in Nürnberg

Zur Fortschreibung des Aktionsplans „Queeres Nürnberg“ lud das Menschenrechtsbüro am vierten Juni-Samstag zur Tagung ins Haus Eckstein ein. Ziel war es, einen Alltagserfahrungsschatz aus der LSBTIQ*-Community als Impuls für die queere Arbeit vor Ort zu bekommen. „Die 1. Nürnberger Regenbogenkonferenz feierte einen gelungenen Auftakt, der sicherlich Denkanstöße in viele Richtungen gab. Das Ziel, den Aktionsplan im Sinne des: ‚nichts über uns ohne uns‘ und die Verdeutlichung, dass queere Rechte keine gesonderten queeren Rechte sind, sondern lediglich die Gewährleistung von Grundrechten für queere Menschen, fortzuschreiben, ist gelungen“, ist das Fazit der Organisatorin Christine Burmann vom Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg. „Gefreut hat mich die hohe Resonanz, wir hatten über 100 Anmeldungen, es waren neben Community auch Vertreter*innen aus der Hochschule und nonformaler Bildungseinrichtungen, Sozialverbänden wie der AWO, Stadtmission und Caritas anwesend, ebenso die Vorsitzenden des Behindertenrats der Stadt Nürnberg. Gefreut hat mich zudem der Wunsch vieler Teilnehmender, solch ein Format öfter abzuhalten, einige Teilnehmende haben bereits Themenschwerpunkte für eine nächste Regenbogenkonferenz eingebracht.“

Organisatorin der Konferenz Christine Burmann mit Speaker Janis McDavid

Am Vormittag hielt Speaker Janis McDavid einen Vortrag zu den Möglichkeiten inklusiver und queerer Diversity-Arbeit, aber er betonte auch das Zusam-menstehen. „Wer Love is Love sagt, sollte auch für Access ist Access einstehen“, so Janis McDavid. „Wir sollten uns als unterschiedliche Communities, die für gleiche Rechte und gegen Diskriminierung stehen, nicht spalten lassen, sondern gemeinsam füreinander ein-stehen.“ Janis ist ohne Arme und Beine auf die Welt gekommen und ist heute auch Rennfahrer im Motorsport. Er nennt sich selbst „leidenschaftlicher Lösungsfinder und sieht Wege, wo für andere Menschen keine erkennbar sind“. „Ich will in einer Welt leben, in der Merkmale, die uns unterscheiden, nicht zur Unterscheidung führen“, so der Leitsatz auf seiner Homepage. Neben dem Vortag und Diskussionen war ein wichtiger Bestandteil der Austausch mit der Stadtverwaltung und der Community am Nachmittag zu den Handlungsfeldern: Familie/ Jugend/ Schule & Sport/ Migration & Integration/ Inklusion/ Sicherheit & Antidiskriminierung/ Kultur & Freizeit/ Queere BestAger Arbeit. „Der Austausch an den World-Café-Tischen hat hervorragend funktioniert. Es ist wichtig, dass wir als Verwaltung regelmäßig informieren, vernetzen und uns austauschen. Es hat sich gezeigt, dass manche Maßnahmen bzw. Aktivitäten der Verwaltung noch nicht bekannt waren, ebenso, dass es jederzeit möglich ist, mit den Kolleg*innen in Kontakt zu kommen und einfach zu Themen nachzufragen“, so Christine Burmann. Nach ersten Rückmeldungen aus der Stadtverwaltung gab es gute Impulse für die Weiterarbeit, die Inhalte der einzelnen Thementische kennt sie derzeit noch nicht. Noch bis September 2025 ist es möglich, Ideen und Bedarfe zum neuen Aktionsplan per E-Mail oder Beteiligungsformular direkt über die Webseite vom Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg zuzusenden. Von September bis November werden nun alle Vorschläge von den Fachdienststellen geprüft und entsprechende Maßnahmen entwickelt. Im Januar 2026 soll der neue Aktionsplan mit Laufzeit bis 2030, dem Stadtrat vorgelegt „und hoffentlich verabschiedet“ werden. (NK)

 

GAYCON Juli 2025

Vorstellung und Diskussion "Aktionsplan queeres Nürnberg" im Presseclub 2022

Diskussion

Vorstellung Aktionsplan

Die Verwaltung der Stadt Nürnberg präsentierte am ersten Mai-Mittwoch den „Aktionsplan Queeres Nürnberg“ im Nürnberger Presseclub. Als erste Stadt Bayerns hat die Frankenmetropole einen eigenen Aktionsplan zu den Belangen von Lesben, Schwulen, Bi*, Trans* und Interpersonen erstellt, mit Hilfe der queeren Community. Rund 50 Menschen waren im Saal und lauschten den Redebeiträgen. Zuerst begrüßte Stadtrat Dr. Ulrich Blaschke die Anwesenden, denn mit seinem Antrag im Stadtrat vor zwei Jahren kam alles ins Rollen. Organisatorin des Abends Christine Burmann übernahm gemeinsam mit Lukas Geyer die Moderation. Gleich zum Anfang berichtete Tessa Ganserer (MdB), dass die neue Bundesregierung den Reformstau mit dem gesellschaftspolitischen Stillstand auflösen will. Viele Forderungen der queeren Community stehen im Koalitionsvertrag. Wie etwa eine Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes, die Gleichstellung der Elternschaft oder ein bundesweiter Aktionsplan. Auch der Fördertopf „Demokratie leben“, der viele queere Projekte finanziell unterstützt, soll mit weiteren 15 Millionen Euro ausgestattet werden. Auf dem Podium war zum Nürnberger Aktionsplan immer wieder vom Geist der Uschi Unsinn zu hören, denn sie hat sich bei der Ausarbeitung des Planes maßgeblich engagiert gehabt. Die Verwaltung hat auch zugegeben, dass es noch viele ‚Dicke Bretter“ zu bohren gilt. Von der Sammlung der queeren Geschichte, inklusive Straßenbenennungen nach queeren Aktivisten, bis zur sexuellen Aufklärung und Weiterbildung reichen die Maßnahmen. Im Erstellungsprozess des Aktionsplanes fiel den Beteiligten auch die Hilflosigkeit bei Lehrkräften im schulischen Bereich bei dem Thema auf. Maßgeblicher Erfolg liegt unter anderem in der Motivation der Lehrkräfte. Vor allem aber auch in der Einbindung der Elternverbände. Viele queere Lehrer haben keine Angst vor dem Coming out gegenüber Kollegen oder Kindern, sondern vor den Eltern. Im Jugendbereich sind erste Queer Treffs schon entstanden und werden gut angenommen. Im Seniorenbereich soll eine erste Fachtagung die Beteiligten sensibilisieren. Die beschlossene Pension für queere Obdachlose schleppt sich aktuell mit der Umsetzung, weil noch keine passende Immobilie gefunden wurde. Christine Burmann betonte nochmal ausdrücklich, falls es eine Form der Diskriminierung in irgendeiner Art geben sollte, dies auch der Verwaltung zu melden. Nur dann kann die Stadt tätig werden. Außerdem soll eine Delegation aus der Stadt Nürnberg den CSD in Krakau besuchen, inklusive der Möglichkeit, dass auch Personen aus der Community an der Fahrt teilnehmen können. Fazit der Verwaltung: Es gibt schon viel, aber man kann noch mehr tun. (NK)

 

GAYCON Mai 2022    

Nürnberg schreibt Geschichte: Als erste Stadt in Bayern hat sie einen queeren Aktionsplan. Darüber freut sich auch Oberbürgermeister Marcus König (Foto: GAYCON Archiv)

Städtepremiere

Stadtrat verabschiedet Aktionsplan „Queeres Nürnberg“

Ein historischer Moment in der queeren Geschichte der Frankenmetropole: Am letzten Februar-Mittwoch hat der Nürnberger Stadtrat mit sehr großer Mehrheit den bayernweit ersten und bislang einzigen kommunalen Aktionsplan zur besseren Berücksichtigung der Belange von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Interpersonen (LSBTIQ*) beschlossen. Ziel ist, die Verwaltung für spezifische Belange queerer Menschen zu sensibilisieren und städtische Angebote für alle zugänglich zu machen.

 

„Dieser Aktionsplan ist das Ergebnis eines Prozesses, der, unter Corona-Bedingungen, in den Jahren 2020 und 2021 von vielen engagierten Menschen aus der Zivilgesellschaft und aus der Verwaltung erarbeitet wurde. Er wird dazu beitragen, die Sichtbarkeit queeren Lebens zu erhöhen, Beratungsstrukturen zu stärken, die Verwaltung zu öffnen und die Kooperation zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung zu stärken. Denn Sichtbarkeit und Repräsentanz schaffen Akzeptanz und Sicherheit“, so Oberbürgermeister Marcus König in der Stadtratssitzung. „Dieser Prozess ist deshalb erfolgreich und umfassend, weil viele Erfahrungen, Perspektiven und Bedürfnisse Eingang in den Plan gefunden haben und kontinuierlich weiter finden werden. Nürnberg ist eine bunte und diverse Stadt – und Diskriminierung abzubauen ist nicht zuletzt als Stadt des Friedens und der Menschenrechte unsere Aufgabe.“ In dem 44seitigen Plan werden rund 100 Maßnahmen aus diversen Handlungsfeldern aufgeführt: Kinder, Jugend und Familie; Senior*innen und Vielfalt in der Pflege; Leben mit Behinderungen; Gesundheit; Bildung und Aufklärungsarbeit; Kultur, Freizeit und Tourismus; Migration und Integration; Diskriminierungsschutz und Zusammenhalt; Öffentlichkeitsarbeit, Dialog und Sichtbarkeit fördern, sowie die Stadt als Arbeitgeberin. Mit Beteiligung aus Zivilgesellschaft, Community, Fachwelt, Politik und Vertretungsorganisationen haben Mitglieder des Stadtrats und Mitarbeitende der Stadtverwaltung in einem breiten Beteiligungsprozess den Aktionsplan gemeinsam erarbeitet, erläutert Christine Burmann von der Stabstelle Menschenrechtsbüro und Gleichstellungsstelle, bei der das Projekt angesiedelt ist. Geplant sind u.a., dass die Verwaltung  in den nächsten vier Jahren die Community auf dem Weg zu einem sicher finanzierten, queeren Zentrum und der Schaffung einer sozialpädagogischen Fachstelle umfassend unterstützt. Eine internationale Konferenz mit den Partnerstädten und dem Rainbow Cities Network zu LSBTIQ*-Themen soll in Nürnberg im Vorfeld des CSD-Termins ausgerichtet werden. Zweijährig werden LSBTIQ*-Personen aus den Partnerstädten zum CSD eingeladen, als Austausch zwischen den Communitys. In den geraden Jahren besucht eine Delegation aus Nürnberg die Partnerstädte. Weitere Perspektiven in Beispielen: mehr Regenbogenbänke, mehr Beflaggung oder Beleuchtung von Gebäuden in Regenbogenfarben zum CSD, eine Regenbogenstraßenbahn, Sattelschutz in Regenbogenfarben für Fahrräder, der Bildungscampus mit Stadtbibliothek integriert das Thema LSBTIQ* in seinem Programm, queere Geschichte sichern im Stadtarchiv in Kooperation mit dem Netzwerk von der Community (auch durch Übernahme von privaten Beständen), Vernetzung mit lokalen LSBTIQ*-Gruppen zum Thema Alter und Pflege.

Nürnberg will u.a. mehr Regenbogenflaggen (Foto: GAYCON Archiv)

Hintergrund

Nach der Kommunalwahl im März 2020 beauftragte die SPD-Stadtratsfraktion im Mai 2020 die Stadtverwaltung Nürnberg, einen Masterplan „Queeres Nürnberg“ zu entwickeln. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hat die Stabsstelle Menschenrechtsbüro den Bereich Kultur einbezogen, ebenso die Aktivitäten der Stadt Nürnberg als Arbeitgeberin. Ein noch offener Antrag von Bündnis90/Die Grünen aus dem Jahr 2019 „Erstellung kommunaler Leitlinien für den Umgang und die Arbeit mit LGBTIQ*-Kindern und -Jugendlichen in kommunalen Einrichtungen“ wurde in die Bearbeitung des Prozesses eingebunden, genauso wie der Ergänzungsantrag zum Masterplan „Queeres Nürnberg“ von DIE LINKE vom Juni 2020. So haben sich aus den drei Anträgen letztlich die Handlungsfelder definiert, die mit Zivilgesellschaft, Fachgruppen und der Verwaltung nun intensiv beleuchtet wurden. Mit Verabschiedung des Aktionsplans Queeres Nürnberg durch den Stadtrat gibt sich die Verwaltung ein definiertes Arbeitspaket bis zum Jahr 2025. Neben konkreten Aktivitäten und Maßnahmen, die umgesetzt werden, ist auch die kontinuierliche Auseinandersetzung mit LSBTIQ*-Belangen als Querschnitt der täglichen Arbeit Inhalt des Aktionsplans. Weil durch die Folgen der Pandemie die Stadt Nürnberg finanziell nicht mehr so gut ausgestattet ist, werden viele wünschenswerte Projekte aus dem Plan mit der Umsetzung jedoch länger dauern.

 

Fotos/ Text: Norbert Kiesewetter

GAYCON Februar 2022

 

Hier geht´s zum kompletten Aktionsplan Queeres Nürnberg

Stadtrat Dr. Ulrich Blaschke hat einen Antrag für einen "Masterplan Queeres Nürnberg" beim Oberbürgermeister eingereicht (Foto: Privat/ GAYCON Archiv)

Masterplan Queer

Überraschung aus dem Nürnberger Rathaus: Kaum sind die Unterschriften in der Neuauflage der Großen Rathaus-Koalition zwischen CSU und SPD getrocknet, schon prescht die SPD Stadtratsfraktion mit einem Antrag für einen „Masterplan Queeres Nürnberg“ beim neuen Oberbürgermeister Marcus König vorneweg. Stadtrat Dr. Ulrich Blaschke hat am 13. Mai 2020 einen Antrag gestellt, in dem die Stadtverwaltung aufgefordert wird, gemeinsam mit den vorhandenen Einrichtungen in und für die Queer-Szene einen Masterplan zu entwickeln. „Von zentraler Bedeutung ist, dass das auf Augenhöhe geschieht und mit der Szene erarbeitet wird, nicht in Gesprächen ‚über‘ die Szene. Mir ist wichtig, dass wir in den nächsten Jahren einen konzeptionellen Schritt nach vorne machen, um dann Stück für Stück die vielen Projekte und Beratungsansätze anzugehen, die schon lange als Idee existieren, aber bisher nicht umgesetzt werden konnten“, so Blaschke, dem dieser Antrag ein persönliches Herzensanliegen ist. „Klar ist auch: In Corona-Zeiten wird es nicht leicht, zusätzliche Mittel bereitzustellen. Aber ein ausformulierter Masterplan kann auch dabei helfen.“ Es geht um die Unterstützung queerer Menschen in allen Lebenslagen und ihre angemessene Beachtung aus der Perspektive städtischer Zuständigkeiten.

Langjähriger Ansprechpartner für die queere Community: Stadtrat Dr. Ulrich Blaschke (links) (Foto: GAYCON Archiv)

Es geht um Sicherung, Verstetigung und Ausbau der bestehenden Beratungs- und Betreuungsangebote und schützender Räume für queere Menschen in Nürnberg, insbesondere durch eine Stärkung der hauptamtlichen Tätigkeit in diesen Bereichen; Beibehaltung der Selbstverwaltung und Eigenverantwortlichkeit der Szeneeinrichtungen; Angebot einer Notschlafstelle im Rahmen der Krisenintervention; Angebot einer queeren Jugend-WG im Rahmen der Jugendhilfe; Angebot geschützter Aufnahmeeinrichtungen für Schutzsuchende bei Verfolgung aus geschlechtsspezifischen Gründen bzw. aufgrund der sexuellen Orientierung; Zielgruppenorientierte kulturelle und soziale Angebote für queere Menschen aller Altersgruppen, einschließlich generationenübergreifender Wohn- und Betreuungsprojekte; Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten (soweit erforderlich); Finanzielle, organisatorische und ideelle Unterstützung für die Durchführung des CSD in Nürnberg als prominente und wahrnehmbare Demonstration und Veranstaltung für die Akzeptanz von Vielfalt in der Stadt der Menschenrechte; Berücksichtigung der Ausstrahlungswirkung und Mitversorgungsfunktion der Nürnberger Einrichtungen über das Stadtgebiet hinaus; Aktives Eintreten der Stadtverwaltung für LGBTIQ*-Belange; Maßnahmen zur Erhöhung der Sensibilität für LGBTIQ*-Belange beim städtischen Verwaltungshandeln, bei den städtischen Töchtern und städtischen Angeboten.

 

Die Angebote von Fliederlich e.V. und der Aids-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V. sind die wohl prominentesten, aber nicht einzigen Beispiele hierfür. Die Existenz dieser Angebote darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie in der Vergangenheit vielfach gegen den Widerstand öffentlicher Stellen eingerichtet werden mussten und dass öffentliche Zuschüsse nicht immer verlässlich waren. Dass die Strukturen aus der eigenen Szene heraus entstanden sind, bildet sich bis heute in einem hohen Ehrenamtsanteil ab, der einerseits Stärke und Chance ist, andererseits aber der Weiterentwicklung enge Grenzen zieht. Vor diesem Hintergrund besteht eindeutig Nachholbedarf hinsichtlich einer Verstetigung auch mit öffentlichen Mitteln und im Bereich hauptamtlicher Tätigkeit. „Ich bin stolz darauf, dass wir als SPD das aktive Eintreten für die Belange von queeren Menschen in der Kooperationsvereinbarung von CSU und SPD für die Jahre 2020 bis 2026 verankern konnten. Dieser Antrag ist nun ein erster konkreter Schritt zur Umsetzung, dem weitere folgen werden.“

 

GAYCON Mai 2020

Weihnachts-Dinnershow im Restaurant Zum Holzwurm in Röthenbach (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY REGION:

Dinner-Shows im Holzwurm

Röthenbach: Das waren die X-Mas-Dinner-Shows mit Jessica Ravell & Dusty Casani am ersten Dezember-Wochenende, pünktlich zum Nikolaus, im Restaurant „Zum Holzwurm“ (Mühllach 1) in Röthenbach an der Pegnitz. Gabi und Thorsten Kortum luden zur Dinner-Show an zwei Tagen in ihr weihnachtlich ausgeschmücktes Lokal ein. Wir konnten am Sonntag das Fest genießen, bei super Stimmung im ausverkauften Haus. Wenn Jessica mit ihren Friends Programm macht, dann spürt man die Verbundenheit zum Publikum, dann liegt immer auch viel Emotion  in der Luft. Gerade hier bei einer Wohnzimmer-Show, in der die Gäste ganz nah dran sind an den Travestie-Stars. Keine Frage, beide hatten ein umfangreiches Sortiment an Glitzer-Garderobe dabei, in der sie abwechselnd oder gemeinsam auf der improvisierten Bühne standen...

+++ Hier geht´s zum Bericht & Bildergalerie +++

Fetisch Titelträger aus nah und fern kamen zum CMT nach Franken (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Das war das CMT 2025

Fetischfreunde und Schärpen-träger aus ganz Deutschland kamen am zweiten Advents-Wochenende wieder zum „Christkindlesmarkt – Treffen“ (CMT) des Nürnberger Lederclubs (NLC) in die Frankenmetropole. Neben einem Empfang am Freitag, mit anschließendem „Come Together“, stand am Samstag die Führung durch die Lochgefängnisse im Kellergewölbe des Rathauses, mit anschließender Glühwein-verkostung auf dem berühmten Nürnberger Christkindlesmarkt, auf dem Programm. Am Nachmittag fanden sich viele CMTler bei der Schwesternweihe in der AIDS-Hilfe Nürnberg ein (dazu folgt noch ein extra Bericht), danach waren vier Schärpenträger noch am Sternstunden-Stand und sammelten Spenden im Trubel des Christkindlesmarkts.... +++ Hier geht´s zum Bericht mit den CMT Bildergalerien Theater & Brunch +++

Welt AIDS Tag in Nürnberg (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Leicht steigende HIV-Zahlen

Am 1. Dezember findet seit 1988 der Welt-AIDS-Tag statt, der die Rechte von HIV-positiven Menschen bekräftigt, zu einem Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung aufruft, und an Menschen erinnert, die an den Folgen von HIV und AIDS bereits verstorben sind. Bundesweit haben sich geschätzt 2024 circa 2.300 Personen mit HIV neu infiziert, etwa 200 mehr als 2023. Bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), ist die Zahl der geschätzten Neuinfektionen um 100 auf 1.300 gestiegen. Beim injizierenden Gebrauch von Drogen haben sich etwa 400 Menschen mit HIV infiziert. Die Infektion auf heterosexuellen Weg ist ebenfalls leicht gestiegen und liegt bei etwa 590 Neuinfektionen. Die Zahl der Menschen mit HIV in Deutschland lag Ende 2024 bei 97.700. Von diesen sind etwa 8.200 HIV-Infektionen noch nicht diagnostiziert... +++ Zum Bericht mit Zahlen des RKI & Bildern der Welt AIDS Tag Aktionen aus Nürnberg auf der DOKU-Seite +++

Die Schlampenlichter begeistern mit ihrem Stück "In drei Teufels Namen" (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Das war die Premiere der Schlampenlichter

Am letzten November-Samstag begeisterte die schwule Theatergruppe Nürnberg mit ihrem neuen Stück „In drei Teufels Namen – Nicht mit uns, Jungs!“ im Hubertussaal. In der Geschichte der Schlampenlichter ist heuer auch ein völlig neuer Rekord entstanden, schon sieben Wochen vor dieser Premiere waren alle Vorstellungen bis Februar 2026 ausverkauft! Die aktuelle Geschichte basiert auf dem Kinofilm „Der Club der Teufelinnen“, einer Hollywood-Komödie von 1996. Bernd, Harry, und Alexis, beste Freunde aus Studientagen, treffen sich auf der Beerdigung ihres vierten Freundes: Günther. Obwohl sie sich über die Jahre aus den Augen verloren haben und jeder sein scheinbar perfektes Leben geführt hatte, verbindet sie nun ein schmerzhaftes gemeinsames Schicksal....

+++ Hier geht´s zum Bericht & Bildergalerie +++

Ein Meerjungmann als Maskottchen für das neue Einfachso in der Südstadt (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Neustart des Einfachso

Die Türen sind offen! Am letzten November-Freitag startete ein neues Kapitel der queeren Szenebar-Geschichte in Nürnberg! Frank Zart eröffnete mit seinem Team und mit großer Freude das neue Einfachso in der Wodanstraße 26 in der Südstadt. Spannung und Neugier waren groß, rund 20 Personen warteten schon kurz vor 18 Uhr auf die Öffnung und trotzten der winterlichen Kälte. Die Türen gingen mit 20minütiger Verspätung auf, die ersten Sektgläser wurden verteilt. In einem kleinen Akt mit Grußworten schnitt Frank anschließend das symbolische Eröffnungsband am Eingang durch... Öffnungszeiten: So - Do 14 - 02 Uhr; Fr & Sa 14 - 05 Uhr; 

+++ Zum Bericht & Bildern auf der DOKU-Seite +++

Festakt in der Bayerischen Landesstiftung in München v.l. Alexander König, Ulrich Breuling, Michael Glas und Albert Füracker (Foto: Stmfh)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Sozialpreis 2025 geht an Fliederlich

Damit hat niemand im Verein gerechnet! Bereits am zweiten November-Mittwoch wurde Fliederlich mit dem Sozialpreis 2025 der Bayerischen Landesstiftung ausgezeichnet. Mit dieser hohen Auszeichnung wird das Engagement seit 1978, also aus einer Zeit rechtlich schwerster Rahmenbedingungen heraus bis in die Gegenwart, für Selbstbestimmung, Mitbestimmung sowie gegen Diskriminierung gewürdigt. Mit seinen Beratungs- und Austauschangeboten leistet Fliederlich einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Akzeptanz der LSBTIQ*-Community. „Nein, wir haben überhaupt nicht damit gerechnet, besonders nicht mit einem Preis der von einer bayerischen Institution kommt...“

+++ Zum vollständigen Bericht auf der DOKU-Seite +++

9. Nürnberger Zipfelkönig 2025: Stefan I. - Kür beim Blaue-Zipfel-Essen (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Benefiz-Zipfel-Essen im s'Weinbeisl

GAYCON gratuliert: Der neunte Nürnberger Zipfelkönig heißt Stefan I., seit der Kür Zipfelkönig*in 2025 – Beim traditionellen „Blaue-Zipfel-Essen“ zugunsten der AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V. am dritten November-Samstag kredenzte das Präventions - Team „Sexpert*- innen“ das typisch fränkische Gericht, im Essigsud gegarte Bratwurst mit Zwiebeln und Brot. Diesmal zum letzten Mal in der Weinbar s‘Weinbeisl (Johannesgasse 22), weil Wirt Uwe sein Lokal nach diesem Event aus wirtschaftlichen Gründen schließt. Aber sein neues Lokalprojekt steht am Nordostbahnhof schon in den Startlöchern! ... +++ Hier geht´s zur Bildergalerie auf der DOKU-Seite +++

TV-Tipps

+++ 05.01. DAS ERSTE 18:50 Uhr Morden im Norden: Böse Schwester - Krimi +++ 06.01. NDR 22:00 Uhr Tatort: National feminin - Krimi // 23:45 Uhr SRF1 In den besten Händen - Spielfilm +++ 07.01. ARTE 21:40 Uhr Outsider.Freud. - Doku // 22:00 Uhr RBB Ausgetanzt? Berliner Clubs unter Druck - Doku // 22:25 Uhr 3SAT Benedetta - Spielfilm +++ 10.01. RBB 20:15 Uhr Donna Leon: Verschwiegene Kanäle - Spielfilm // 20:15 Uhr RTL Bullyparade - Der Film - Spielfilm +++ 11.01. ARTE 22:55 Uhr Hildegard Knef - So oder so ist das Leben - Doku // 23:50 Uhr RTL Super Law & Order - Special Victims Unit: Mit voller Härte - Krimi +++

Vor 15 Jahren gründeten queere Fußballfans des 1.FCN die norisbengel (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Jubiläumsfeier der norisbengel

GAYCON gratuliert: zu 15 Jahren norisbengel, dem ersten offiziellen queeren Fanclub des 1.FC Nürnberg. Super Stimmung am zweiten November-Freitag bei der Vereins-Jubiläumsfeier in der KABINE-Eventlocation bei der Wöhrder Wiese, in der Nähe des Wöhrder Sees. Der schwule Männerchor, die Trällerpfeifen, sangen, als einer der Höhepunkte des Abends, für eine halbe Stunde einen Ausschnitt aus ihrem aktuellen Programm. Rund 30 Feiernde waren anwesend, außerdem schauten auch Vertretende vom Club persönlich vorbei...

+++ Bericht ist auf der INTERVIEW-Seite +++

Aktuelles Titelbild:

Jeder Tag ist Pride! (Foto: GAYCON Archiv)

GAYCON TITELMODELS:

Titelbild

Seit 2024 haben wir unsere GAYCON Titelbild - Reihe mit selbstbewussten Models (oder Paaren) aus der queeren Community neu gestartet! Mit Hintergrund Motiven u.a. von aktuellen Veranstaltungen oder Interview-Terminen, wo wir als Reporter aktuell unterwegs sind. Wer Lust hat, sich alleine oder zu zweit (Paar & Freundschaft) von uns in einem spontanen Foto-Shooting auf den Events ablichten zu lassen, kann sich generell bei uns melden. Gerne persönlich direkt vor Ort. Sprecht uns an! Euer GAYCON Team +++ Hier geht´s zu den früheren Titelbildern der letzten Jahre: MISS & MR GAYCON WAHL SEITE +++

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