#Queeres Zentrum erlangen

Chronologisch von oben nach unten: Queeres Zentrum kann weiterarbeiten/ bedroht 2026, Eröffnung Queeres Zentrum Erlangen 2024

Aufatmen beim Trägerverein MakeYourTownQueer: Das Queere Zentrum kann weiterarbeiten (Foto: GAYCON Archiv)

Aufatmen

Queeres Zentrum Erlangen kann weiterarbeiten

Erlangen: Mit sehr knapper Mehrheit verabschiedete der Erlanger Stadtrat den Haushalt für 2026 am vierten Januar-Donnerstag. Damit ist das Queere Zentrum in seiner Existenz gesichert, die Gelder können ausgezahlt werden. „Der Notbetrieb kann weitergehen“, so erleichtert Lukas Geyer vom Verein MakeYourTownQueer. Durch einen Antrag der SPD im Herbst konnten die geplanten weiteren Kürzungen für das Queere Zentrum zurückgenommen werden. Grüne Liste, ÖDP, KlimaListe und Linke hatten dem Antrag zugestimmt. Durch den Beschluss der Haushaltssatzung kann nun wieder der Zuschuss von 75.000 Euro auch in diesem Jahr ausgezahlt werden. (Das ist vergleichsweise so viel wie eine Planstelle im Öffentlichen Dienst von einer Person.) Doch das Zentrum muss davon Mitarbeitende sowie alle Nebenkosten bezahlen, wie Strom, Miete, Wärme etc. Darum ist aktuell nur der Notbetrieb weiterhin möglich, der echte große Jubel vom Trägerverein MakeYourTownQueer bleibt deshalb aus. Aber die queere Community in der Region kann dem Queeren Zentrum in Erlangen ebenfalls helfen: Durch Spenden und ehrenamtliches Engagement. Leider ist durch den Beschluss das Queere Zentrum im Zusammenhang mit dem Wintereinbruch in eine Wahlkampfaktion der Mittelstands-Union Erlangen auf Facebook hineingeraten. Doch die vielen Kommentare lassen hoffen, dass dieser KI generierte Post, der vermutlich Neidstimmen ergattern sollte, nach hinten losgeht... (NK)

 

GAYCON Januar 2026

 

Auf Betterplace werden online Spenden für das Queere Zentrum gesammelt

Pressekonferenz im Queeren Zentrum Erlangen: Ohne Mehrheit für den Haushaltsentwurf ist u.a. das Queere Zentrum Erlangen bedroht (Foto: Sophie Schneider – #MYTQ e.V.)

Quo Vadis Erlangen

Haushalt: Queeres Zentrum bedroht

Erlangen: Machtprobe der Stadtratsparteien in der Stadtratssitzung am 22. Januar 2026 zur endgültigen Beschlussfassung des Haushaltsentwurfs 2026. Wie die NN berichtete, bangt OB Janik um die Mehrheit für den Haushalt, denn CSU, FDP und FW sind verärgert und stellen Forderungen. Wie der Verein MakeYourTownQueer in einer Presseerklärung mitteilt, schweben dadurch kleinere oder neu geschaffene Einrichtungen „in existenzieller Gefahr, sollten weitere Kürzungen nötig sein, beziehungsweise sollten durch einen nicht beschlossenen oder nicht bewilligten Haushalt durch die Regierung von Mittelfranken Zahlungen erst verspätet, reduziert oder gar nicht möglich sein“. Seit Sommer 2024 sorgt der angespannte Haushalt der Stadt Erlangen zu Kürzungen in allen Bereichen. Betroffen wären nun u.a. das Queere Zentrum Erlangen, Einrichtungen der Caritas, Beratungsstellen, das Frauenhaus, Angebote der Frauen- und Gewaltschutzarbeit und zahlreiche Sportvereine. Für das von MakeYourTownQueer e.V. seit Oktober 2024 betriebene Queere Zentrum sind im aktuellen Haushaltsentwurf keine weiteren Kürzungen vorgesehen, allerdings arbeiten sie bereits von Anfang an mit gekürzten Mitteln. „Für Miete und zwei hauptamtliche Stellen, sowie die gesamte Gestaltung des Angebots, stehen derzeit lediglich 75.000 € zur Verfügung, anstatt des im Konzept vorgesehenen Mindestbedarfs von 129.000 € jährlich.“ Das sind 60% des nötigen Finanzvolumens, da durch das Haushaltsloch die geplante Anpassung an den Jahresbedarf nicht möglich war. Dadurch arbeitet das Queere Zentrum seit Beginn im absoluten Notbetrieb… Verzögerte, reduzierte Zahlungen oder Kürzungen würden bedeuten, dass Mitarbeitende gekündigt, Angebote eingestellt und im schlimmsten Fall eine Schließung und Rückbau des Zentrums nötig würden, um den Trägerverein, der auch den CSD-Erlangen mit Rahmenprogramm veranstaltet, nicht zu gefährden“, erklärt der Verein. „Eine nicht bestätigte oder verspätete Haushaltsentscheidung trifft damit ausgerechnet diejenigen Strukturen, die in Krisenzeiten Schutz, Beratung, Gemeinschaft und Stabilität bieten, und verschärft soziale Spannungen in der Stadt zusätzlich… Einmal weggefallene Infrastruktur wieder aufzubauen, wäre in Summe viel teurer und gefährlicher, als die Struktur zu schützen und zu erhalten“.

 

GAYCON Januar 2026

"Die Perle der Friedrichstraße" ist die Heimat des Queeren Zentrums Erlangen

Bunte Perle

Eröffnung Queeres Zentrum Erlangen

Erlangen: Ein historisches Datum für die queere Geschichtsschreibung in Franken. Am dritten Oktober-Wochenende eröffnete das Queere Zentrum Erlangen (Friedrichstr. 28) für die LGBTIQ*-Community in Stadt und Region. Ein emotionaler Moment, besonders für den Verein MakeYourTownQueer. Vor fünf Jahren, beim ersten CSD Erlangen, hätte noch niemand geglaubt, dass in so kurzer Zeit ein Queeres Zentrum in der Hugenottenstadt eröffnen könnte, wie auch Vorständin Iris Klopfer bei der Begrüßung betonte. Sie bedankte sich auch bei der Stadt Erlangen, für die offenen Türen in der Stadtverwaltung und der Politik. Auch Stadtoberhaupt Florian Janik kam zur Eröffnung. „Eine offene, vielfältige und unterstützende Gemeinschaft ist das Herzstück unserer demokratischen Gesellschaft. Wenn wir Räume schaffen, in denen alle sein können, wie sie sind, stärken wir das Miteinander und machen Erlangen ein Stück lebenswerter – für uns alle“, so der Oberbürgermeister. „Es ist mehr als nur ein Ort, es ist ein sicherer Raum für alle Menschen, die Teil der queeren Community sind oder sie unterstützen möchten. Hier wird Begegnung, Austausch und Unterstützung in den Mittelpunkt gestellt. Besonders wichtig ist, dass das Zentrum eine Umgebung schafft, in der sich jede*r frei und sicher fühlen kann.“ Rund 50 geladene Gäste von queeren Organisationen und Vereinen der Region sowie aus der regionalen Politik waren bereits am Freitag dabei. Am Samstag folgte die Eröffnung für die gesamte queere Community. Musikalische Beiträge sowie Drag-Shows rundeten das Eröffnungsprogramm ab.

Die Hauptamtlichen des Queeren Zentrums Erlangen: Luca Siemens & Linus Hoppe

Das Zentrum

Das Queere Zentrum ist zentral in der östlichen Altstadt gelegen, nur ein paar Fußminuten vom Bahnhof entfernt, in einem schön renovierten historischen Gebäude. Die Regenbogenfahne hängt am Dacherkerfenster, die Räumlichkeiten befinden sich aber alle barrierefrei im Erdgeschoss. Das Zentrum besteht aus vier Räumen, durch die man hindurchgeht. Der größte davon befindet sich gleich am Eingang, inklusive Wandspruch „Born this Way“ mit Regenbogen-Symbol, für Veranstaltungen und größere Treffen. Der zweite Raum ist als Chill-Out-Room mit bequemen Sitzgelegenheiten gestaltet. Nummer drei im Anschluss wird das zukünftige Küchenabteil, welches zur Eröffnung mit einem üppigen Buffet den Praxistest schon bestanden hat. Ein WC für alle, und schließlich der kleinste Raum als Büro zum Schluss runden die Einrichtung ab. Das Queere Zentrum bietet zukünftig Beratung, Austauschmöglichkeiten, Veranstaltungen, Workshops und Bildungsangebote, die das Miteinander in der Gesellschaft stärken sollen. Hier können Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zusammenkommen, um sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen. Mit dem hauptamtlichen Team Luca Siemens und Linus Hoppe werden nun Aktivitäten und Programme angeboten, die auf die Bedürfnisse der LGBTIQA*-Community zugeschnitten sind.

Ein emotionaler Moment für den Verein MakeYourTownQueer

Geschichte

Die Ur-Idee war ein queerer Safe Space für Erlangen. Nun ist daraus ein Zentrum entstanden, nach einer langen Prozedur mit vielen Teilnehmenden aus der Community. Josi Taucher hatte die Idee eines Safe Space, weil es zu viele Übergriffe auf queere Personen, Diskriminierung, Häme und sogar Handgreiflichkeiten gab. Und niemand war da, um zu helfen, keine Institution, kein Raum, um Schutz zu bieten. Nach dem CSD im Oktober 2022 trafen sich rund ein Dutzend Menschen in der Stadtbibliothek Erlangen und diskutierten über die Idee eines Safe Space. „Natürlich war etwas Zurückhaltung zu spüren, aber ähnlich wie kleine Feuerzeuge saßen wir da, zappelten förmlich vor Aufregung und zündelten, wir brauchten nur etwas Entzündliches, um zu brennen“, so Frank Mann, Beigeordneter Vorstand Queeres Zentrum Erlangen, bei der Eröffnung. „Genauso konnte man die Stimmung beschreiben, das Knistern war buchstäblich zu hören. Diese Energie, die wir da freisetzen konnten, hält bis heute an. Und sie können sehen und erahnen, was diese Energie freigesetzt hat. Sie sitzen ja quasi im Epizentrum“. Ein öffentliches Arbeitstreffen im Lesecafé brachte damals die Kern-Gruppe zum Staunen. Als Resonanz aus der Community waren plötzlich 12 neue Personen da, um sich das Vorhaben anzuhören. Hier entwickelte sich die Idee eines richtigen Zentrums, mit Beratung und Hilfsangeboten. Und aus der Gruppe wurde eine Initiative, die ein Konzept entwickelte. Tipps gab es stets vom Diversity-Büro. Die pädagogische Fachkraft Linus schrieb das Konzept. Ein Meeting mit den Fraktionen aus dem Stadtrat, für eine Vorab-Vorstellung, brachte überraschend wertvolle konstruktive Tipps. Weil alle die Hausaufgaben gemacht hatten, stimmte der Stadtrat mit großer Mehrheit letztendlich zu. Die Immobiliensuche gestaltete sich schwierig, doch nach zahlreichen Besichtigungen wurde das Team fündig. „Unscheinbar, mitten in der Stadt, lächelte sie uns an… die Perle in der Friedrichstraße“ sollte es sein, obwohl sie räumlich kleiner ist als im Konzept vorgesehen. Ein ziemlicher Wehmutstropfen: Weil die Stadt Erlangen wegen eines großen Gewerbesteuereinbruchs und dem daraus folgenden Haushaltsloch sparen muss, wird auch der Zuschuss für das Queere Zentrum entsprechend geringer ausfallen. +++ Kontakt Queeres Zentrum Erlangen +++

 

Fotos/ Text: Norbert Kiesewetter

GAYCON Oktober 2024

Eröffnung Queeres Zentrum Erlangen, 18.Oktober2024

Sendereihe über die Zerrissenheit innerhalb der queeren Community (Foto: RadioGays)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Neue Serie & Podcast Reihe bei den RadioGays

Mit der Ausstrahlung am letzten Februar-Donnerstag 2026 startete eine insgesamt sechsteilige Radioserie mit begleitendem Podcast, die beleuchtet, warum ausgerechnet die queere Community, die so laut nach Toleranz schreit, selbst im inneren so intolerant ist. „Innenansichten – Queer & Zerrissen ist eine wissenschaftlich begleitete Radioserie der Redaktion RadioGays bei Radio Z, die innergemeinschaftliche Konflikte in queeren Communitys analysiert und verständlich einordnet. Ziel ist nicht Polarisierung, sondern Differenzierung und Konfliktfähigkeit“, betont Frank Mann von den RadioGays Nürnberg. „Queere Communitys sind gesellschaftlich sichtbarer denn je. Gleichzeitig werden interne Konflikte zunehmend öffentlich ausgetragen, insbesondere über soziale Medien. Das Projekt reagiert auf diese Entwicklung und schafft einen Raum für Reflexion statt Polarisierung.“... +++ Hier geht´s zum vollständigen Bericht auf der DOKU-Seite +++

Freude über die Fortführung des Aktionsplans (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Nürnberger Stadtrat beschließt Queeren Aktionsplan Vol.2

Im Rahmen einer öffentlichen Stadtratssitzung im Nürnberger Rathaus am vierten März-Mittwoch haben, mit Ausnahme einer Partei, alle der Fortschreibung des „Aktionsplan Queeres Nürnberg – Stark durch Vielfalt“ mit einer Laufzeit bis 2029 zugestimmt. Zahlreiche Teilnehmende aus der queeren Community bevölkerten den Balkon über dem großen Sitzungssaal und erlebten fast nur befürwortende, teils emotionale Reden der Stadtratsmitglieder, nur einzelne ablehnende Wortmeldungen. Das ganze Jahr 2025 fanden unterschiedliche Beteiligungsformate mit der queeren Community statt, um den ersten Aktionsplan von 2022 fortzuschreiben. Daraus resultierten 130 Maßnahmen, die nun quer durch die Verwaltung laufen. Neue Bereiche sind Inklusion, Kultur, Antidiskriminierung und Sicherheit ... +++ Hier geht´s zum vollständigen Bericht auf der DOKU-Seite +++

Frank ist ganz begeistert von der neuen Ersatzbus-Linie E8 (Fotos: GAYCON Archiv)

COMMUNITY REGION:

Einfachso weiterhin gut erreichbar

Seit Dienstag den 24. März ist die Allersberger Straße wegen einer Großbaustelle der Stadt Nürnberg zwischen den Kreuzzungen Wölkernstraße/ Schweiggerstraße und Wodanstraße für den Verkehr gesperrt. Das bedeutet, dass aktuell auch keine Straßenbahn zwischen Hauptbahnhof und Meistersingerhalle fahren kann. Die Umgestaltungs-Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum Frühsommer 2027. Betroffen davon ist auch Frank mit seinem Team von der Einfachso Pils Bar in der Wodanstraße 26. Aber es gibt eine sehr gute Ersatzbus-Linie E8 von der Frankenstraße über Maffeiplatz, Gudrunstraße, Wodanstraße bis zum Doku-Zentrum. Damit ist auch eine Umsteigemöglichkeit in die U-Bahn möglich. Die Ersatzbushaltestelle Richtung Doku-Zentrum ist Ecke Ritter - von - Schuh - Platz (Gudrunstraße)/ Pillenreuther Straße am Maffeiplatz, direkt am U-Bahnzugang. Wie gewohnt bei der Haltestelle „Holzgartenstraße“ aussteigen, dann sind es nur noch zwei Minuten Fußweg ins Einfachso. Frank und Team freuen sich auf euch. Es ist jeden Tag ab 15:00 Uhr geöffnet!

Auch der CSD Nürnberg gratulierte Marcus König (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY BAYERN:

Spannende Stichwahlen in Bayern

Am dritten März-Sonntag hat das Volk nochmal per Stichwahlen teilweise für große Überraschungen in den Rathäusern gesorgt. Mit der Schnapszahl 55,5 Prozent gewann Oberbürgermeister Marcus König in Nürnberg und konnte zum ersten Mal als CSU Kandidat das Amt verteidigen. Nasser Ahmed nahm’s cool, holte er doch immerhin 44,5 Prozent, gratulierte dem Amtsinhaber und bekräftigte eine weiterhin gute Zusammenarbeit für die Stadt. König will den gemeinsamen eingeschlagenen Weg mit der queeren Community in der Frankenmetropole weitergehen, bekräftigt er auch mit Handschlag beim CSD Nürnberg Vorstand, nach dem großen Presserummel im Marmorsaal des Nürnberger Presseclubs.... +++ Hier geht's zun Bericht auf der DOKU-Seite +++

Der neue Fliederlich Vorstand: Samira, Marco, Alieb, Lukas und Gwen (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Mitglieder-versammlung bei Fliederlich

Bei der Jahreshauptversammlung am zweiten März-Mittwoch im Vereins-Zentrum stand traditionell auch die Wahl einer neuen Vorstandschaft auf der Tagesordnung: Samira, Marco, Alieb, Lukas und Gwen führen durch die neue Amtsperiode. Die anwesenden 28 Mitglieder haben eindeutig votiert. Ulrich Breuling (52) scheidet auf eigenen Wunsch nach 33 Jahren ehrenamtlicher Arbeit im Bereich Finanzen aus. Er könnte sich aber vorstellen, als Kassenprüfer den Fliederlich Verein ab 2027 weiter zu unterstützen. Marco Ebert hat Ulrich ein Jahr lang über die Schulter geguckt und wird nun das Finanz-Ressort übernehmen. Er möchte in der Zukunft einige strukturelle Änderungen vornehmen, um die Finanz-verwaltung noch übersichtlicher zu gestalten. Aktuell hat der Verein 240 Mitglieder insgesamt. Umfangreiche Informationen über die vergangene Amtsperiode aus den einzelnen Gruppen gingen auch in diesem Jahr der Wahl voraus...

+++ Hier geht´s zum vollständigen Bericht auf der DOKU-Seite +++

Alexander Fortunato (IHK Nürnberg) überreichte die Ehrenurkunde an Michael und Oliver (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Das war die Rosegardens Jubiläumsgala

Rund 100 Eingeladene kamen am ersten März-Samstag ins Restaurant Literaturhaus und feierten mit einer großen Jubiläumsgala die Rosegardens-Jungs. Man mag es kaum glauben, aber vor 30 Jahren, am 08. März 1996 eröffneten Oliver Spiller und Michael Heidrich ihren ursprünglichen Laden „Green Box“ in der Inneren Laufer Gasse. Nach ein paar Jahren wechselten sie aus Platzgründen zum heutigen Standort in der Vorderen Sterngasse und gaben ihrem Laden gleichzeitig einen neuen Namen: „Rosegardens“. Übrigens, diese „Rosengärten“ haben inzwischen in Kunden-Wettbewerben den Zusatz „Nürnbergs schönster Laden“ verliehen bekommen. Auch wenn es die Gala-Teilnehmenden nicht wirklich merkten, im Hintergrund hat Michaels Abendplan nicht ganz so geklappt, wie er sich das ursprünglich vorgestellt hatte. Zahlreiche kurzfristige Absagen, u.a. wegen Krankheit sowohl bei den Geladenen als auch aus dem Bereich der Kunstschaffenden, erforderten ein kurzfristiges Umplanen. Außerdem gab‘s natürlich auch schöne Überraschungen...

+++ Hier geht´s zum vollständigen Bericht mit Bildergalerie auf der DOKU-Seite +++

Das war das "Grünkohl-Community & Friends Essen" im Literaturhaus (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Heitere Stimmung beim Community & Friends Essen

Seit etwa fünf Jahren ist es Tradition, dass sich die queere Community & Friends im Restaurant Literaturhaus (Luitpoldstr. 6) gemeinsam zum Grünkohl-Essen trifft. In diesem Jahr am vierten Februar-Montag, mit 50 Teilnehmenden, inzwischen mit deutlich mehr Zuspruch! Das erste Grünkohl-Essen startete mit rund 20 Besuchenden, wie uns Bernd verraten hat. Das Wintergemüse ist mehr in Norddeutschland bekannt, aber inzwischen öffnen sich auch die Franken dafür. Ein schöner Abend mit bester Laune und guter Stimmung, sowie vielen Gesprächen untereinander. Im Mittelpunkt stand das Grünkohl-Wintergemüse mit Kartoffeln zu Schinken und geräucherter Wurst. Mit Nachschlagmöglichkeit für alle, die noch Platz im Magen hatten. Ergänzt mit einem feinen Dessert aus Vanille Eis, Sahne und einer Streuselschnitte. Bernd bedankte sich bei Organisator Bert Hogeweg mit einem Grünkohl-Tulpen-Blumenstrauß. Wir hielten den Abend mit einigen Impressionen fest. Inzwischen ist die Bildergalerie online

TV-Tipps

+++ 07.04. HR 22:00 Uhr Y-History: Die Syphilis ist zurück - Doku +++ 08.04. KABEL EINS CLASSICS 11:20 Uhr Rocketman - Spielfilm // 20:15 Uhr SUPER RTL Downtown Abbey - Spielfilm  // 22:40 Uhr ARTE Klandestin - Spielfilm // 23:40 Uhr NDR Twist: Roma zwischen Stolz und Vorurteil - Doku +++ 09.04. NITRO 00:50 Uhr Die schlimnsten Serienkiller der Welt: Colin Ireland - Doku // 01:15 Uhr ZDF Femme - Spielfilm // 01:50 Uhr DAS ERSTE Kommissar Wallander: Vor dem Frost - Spielfilm +++ 11.04. 3SAT 21:30 Uhr Die Küblböck-Story - Eure Lana Kaiser - Doku // 22:35 Uhr ARTE Nurejew - Ballett // 23:00 Uhr RTL Take Me Out: Girls Girls Girls - Show (1 & 2) +++

"Winter Hair for Care" zugunsten des ASB-Wünschewagens (Foto: GAYCON.DE)

COMMUNITY NÜRNBERG:

Das war „Winter Hair for Care“ im Rosegardens

Am Rosenmontag stylten fünf fleißige Friseurmeisterinnen zugunsten des ASB Wünschewagens in „Nürnbergs schönstem Laden“. Insgesamt 74 Köpfe bekamen einen neuen Haarschnitt, eine deutliche Steigerung zum letzten Jahr (55). Die Termin-Plätze waren schon kurz vor dem Aktionstag alle vergeben. Insgesamt kamen 3.170 Euro im Spendenglas für den Wünschewagen zusammen. „Eine tolle Leistung, die da an Kamm, Schere und Fön vollbracht wurde – vor allem mit soooooo vielen strahlenden Gesichtern – ein echt tolles Team“, schwärmt Michael Heidrich auf Facebook. Selbstverständlich wurden den ganzen Tag wieder leckere Rosegardens-Häppchen kredenzt. Das Schnitt-Team bestand aus Petra Bogner, Sonja Fischer, Petra Meier, Ani Umeiers und Zelka Codobra. Der Wünschewagen stand vor dem Laden in der Fußgängerzone und konnte besichtigt werden... Die nächste Hair for Care Aktion ist in den Prideweeks zum CSD Nürnberg am 03. August 2026.

+++ Hier geht´s zum Bericht mit Bildern auf der DOKU-Seite +++

Aktuelles Titelbild:

Volksfestzeit in der Stadt (Foto: GAYCON Archiv)

+++ Hier geht´s zu den früheren Titelbildern der letzten Jahre mit Personen aus der queeren Community: MISS & MR GAYCON WAHL SEITE +++

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